Batman v Superman: Dawn of Justice

  • USA
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  • 152 Minuten,
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    • Deutsch,
    • Englisch
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  • Unsere Meinung
Batman V Superman: Dawn Of Justice
REDUZIERT

Nach seinem Sieg über General Zod (Michael Shannon, The Iceman) ist etwas Ruhe in Clark Kents alias Supermans (Henry Cavill, Man of Steel) Leben eingekehrt. Trotzdem muss er sich mit der Tatsache auseinandersetzen, dass die Hälfte der von ihm geretteten Menschheit ihn wie einen Gott aus Stahl verehrt – und die andere Hälfte sieht in ihm todbringendes Unheil, das aus der Welt getilgt gehört. Zur zweiten Hälfte gehört sicher auch Multimilliardär Bruce Wayne alias Batman alias The Dark Knight (Ben Affleck, Argo), mit dem als Feind nicht zu spaßen ist. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Superman zu bändigen, an seiner Seite der immer treuen Butler Alfred (Jeremy Irons, Das Geisterhaus). Wütend ist Batman vor allem auch deshalb, weil seine Stadt Gotham von den Auswirkungen des gigantischen Zweikampfs der Kryptonier in Metropolis betroffen ist, ebenso persönliches Hab und Gut.

Kampf der Giganten

Als sich Batman Superman gegenüberstellt und sich ein vorerst verbaler, schnell aber zu einem brutalen Kräftemessen ausartenden Konflikt entwickelt, übersehen die beiden Giganten, dass sich eine viel größere Bedrohung auftut, als ihre persönlichen Differenzen es sind: Lex Luthor (Jesse Eisenberg, The Social Network) ist maßgeblich daran beteiligt, dass eine Supermacht auftaucht, die der Menschheit den Garaus machen könnte. Batman und Superman müssen ihren Zweikampf auf Eis legen und es mit einem höchst gefährlichen Gegner aufnehmen. Hilfe bekommen sie dabei von Wonder Woman (Gal Gadot, Fast & Furious 6) und anderen findigen Superhelden, die gemeinsam eine Allianz formieren, die sich sehr viel später vielleicht als die berühmt-berüchtigte Justice League herausstellen könnte…

Rechte: TM & © Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved.

Als „größten Gladiatorenkampf der Geschichte“ bewirbt nicht nur Jesse Eisenbergs (Zombieland) herrlich nerdige, komplexbeladene Filmfigur Lex Luthor das Aufeinandertreffen der beiden DC-Giganten Batman und Superman, sondern die ganze Crew hinter dem spannungsgeladenen Actionspektakel rund um Regisseur Zack Snyder fährt mit einem immensen Marketingprogramm auf, um der Comicverfilmung die nötige Community zu verschaffen; denn die Fangemeinschaft rund um Christopher Nolans Batman-Trilogie ist eine andere, und auch die Tim-Burton-Filme erfreuen sich an immertreuen Kultfans.

Zack Snyders „Avengers“ formieren sich

Zurecht von allen Seiten für den pompösen Klamauk und die überladene Visualität kritisiert, hat Zack Snyder mit dem zweiten Teil des DC-Comic-Universum-Reboost trotzdem zwei etwas verstaubten Comiclegenden eine neue, imposante und äußerst packende Plattform geschaffen, auf der sich Ben Affleck als The Dark Knight und der bereits aus Man of Steel bekannte Henry Cavill als Superman austoben können. Ganz mit Konkurrent Nummer Eins, Marvels Captain-America-Sequel Nummer 3, Civil War, kann Batman v Superman nicht mithalten, doch bietet es ausreichend Action, Effekte und bombastische, visuelle Einlagen, um eine annehmbare Comicverfilmung zu sein.

Zweieinhalb Stunden Action pur

Zack Snyder fehlt es etwas am augenzwinkernden Humor und dem bubenhaften Charme, den die Marvel-Filmemacher so großzügig versprühen, doch er bewies schon mit 300 und Sucker Punch, dass er geballte Action und Schlachtszenen draufhat. Wenn die Konfrontation ihren Höhepunkt erreicht und immer mehr bereits bekannte, aber nicht ganz präsente Figuren aus dem DC-Universum auftauchen, schafft es auch der Film selbst zum Höhepunkt der Unterhaltung und gleitet vom theatralischen Two-Men-Fight zum bombastischen Superhelden-Tamtam. Untermalt mit Hans Zimmers pompösen Heldenthemen und den Leitmotiven von dunkler Seite und menschlichem Abgrund kann sich der Zuschauer auf zweieinhalb Stunden Effektfeuerwerk und Nerdwana freuen. Nicht ganz den Erwartungen entsprechend, aber trotzdem für aufregende Unterhaltung gut.

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