Alles steht Kopf!

Inside Out

  • USA
  • ,
  • 91 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
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  • Inhalt
  • Unsere Meinung
Alles steht Kopf!

Die 11-jährige Riley hat eine glückliche Kindheit. In der Schaltzentrale ihres Gehirns, wo ihre Persönlichkeit seit der Geburt durch personifizierte Emotionen gesteuert wird, sagt so auch die stets quirlige Freude, wo es langgeht. Die anderen Gefühle Wut, Angst, Ekel und Kummer dürfen zwar auch immer mal an den Schalthebel, doch Freude ist für Rileys meiste Erinnerungen verantwortlich.

Ein Umzug mit Folgen

Als jedoch Rileys Eltern mit ihr vom ländlichen Minnesota nach San Francisco ziehen, verdüstern sich die Wolken in ihrem Innenleben. Immer mehr gewinnt die depressive Emotion Kummer die Oberhand, sehr zum Verdruss von Freude. Als diese versucht, ihre Kollegin daran zu hindern, wichtige Emotionen Rileys negativ zu beeinflussen, werden beide durch die Gedankengänge Rileys gesaugt und finden sich weit weg vom Hauptquartier wieder. Während bei Wut, Angst und Ekel die Panik ausbricht, suchen Freude und Kummer gemeinsam den Weg zurück nach Hause. Diese Situation hat natürlich auch Auswirkungen auf Riley selbst, die immer mehr an ihrem Gefühlschaos verzweifelt.

Rechte: TM & © Pixar. All Rights Reserved.

Sprechende Spielzeuge, ein fast stummer Roboter, Monster aus dem Schrank – Die Erfolgs-Trickschmiede von Pixar ist schon immer für die originellen Ideen in ihren Filmen bekannt. Mit Alles steht Kopf haben sie sich selbst übertroffen: Regisseur Pete Docter (Oben, Die Monster AG) und sein Team haben es geschafft, aus dem völlig abstrakten Konzept einer innerer Gefühlswelt tatsächlich ein spannendes Abenteuer zu machen. Dabei gelingt ihnen die Gratwanderung, komplexe psychologische Prozesse durchaus glaubwürdig zu visualisieren, ohne dabei ihr kindliches Zielpublikum zu überfordern.

Ein bewegendes Meisterwerk

So gibt es durchaus turbulenten Slapstick und spannende Actioneinlagen, welche die Handlung immer unterhaltsam und mitunter schreiend komisch machen. Sowohl im englischen Original als auch in der deutschen Synchronisation tragen prominente Sprecher wie Bettina Zimmermann (Zum Teufel mit der Wahrheit), Olaf Schubert und Kai Wiesinger (Wunderkinder) ihren Teil dazu bei, die Figuren lebendig werden zu lassen. Als Geniestreich entpuppt sich aber vor allem die Entscheidung, als Stimme der Wut Hans-Joachim Heist zu engagieren, besser bekannt als der stets schäumende Kommentar Gernot Hassknecht aus der heute-show. Natürlich werden in einem Film über Gefühle auch die Emotionen des Zuschauers nicht kalt gelassen – neben vielen Lachern dürfte mindestens eine Szene auch die Taschentücher zum Einsatz kommen lassen.

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