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Viele Jahre sind vergangen seit Alice (Mia Wasikowska; The Kids are alright, Jane Eyre) das letzte Mal das Wunderland besuchte. So viele, dass sich die junge Frau nicht mehr daran erinnern kann. Nur in ihren Träumen spielt das Wunderland immer wieder eine Rolle. Das wirkliche Leben der mittlerweile 19-Jährigen ist nicht ganz so wunderbar. Auf einer Party, die sich überraschend zu einer Verlobungsfeier für sie und den ungeliebten Bräutigam in spe (Leo Bill; 28 Tage später, Verblendung) entwickelt, entdeckt Alice ein bekleidetes Kaninchen. Wie Jahre zuvor folgt Alice dem weißen Kaninchen in seinen Bau und damit in die fremde Welt. Dort trifft sie nicht nur alte Bekannte wie den verrückten Hutmacher (Johnny Depp; Fluch der Karibik, Dark Shadows) und die Grinsekatze wieder. Alice bekommt auch eine besondere Aufgabe zugewiesen. Sie soll die Schreckensherrschaft der Herzkönigin (Helena Bonham Carter; Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, The King's Speech) beenden.

Johnny Depp ist der verrückte Hutmacher

Die herzlose Herzkönigin, die ihre Schwester (Anne Hathaway; Les Misérables, The Dark Knight rises) entthronte, herrscht mit Grausamkeit und sorgt für einen ewig währenden Herbst im Wunderland. Doch eine Überlieferung besagt, dass eine Heldin das Reich befreien wird. Das könne nur Alice sein, sind sich alle sicher. Doch die Aufgaben, die das junge Mädchen bewältigen muss, scheinen unmöglich.

Rechte: Disney, All rights reserved

Tim Burtons (Batmans Rückkehr, Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche) Version von Alice im Wunderland ist bei weitem nicht die erste Verfilmung von Lewis Carrolls fantastischem Roman aus dem Jahr 1865. Über 20 Filme haben versucht die Fantasiewelt des Autors auf die Leinwand zu bringen. Tim Burton hat sich dabei besonders hohe Ziele gesteckt, weil er zur Handlung von Alice im Wunderland auch noch die Fortsetzung "Alice hinter den Spiegeln" hinzufügte. Ein Mammutprojekt in 108 Minuten. Klar, dass das Erzähltempo etwas beschleunigt ist.

Tim Burton verfilmt zwei Buchklassiker auf einmal

Optisch haben sich die Macher selbst übertroffen. Der Film, der als 3D in die Kinos kam, besticht mit unzähligen animierten Charakteren wie der rauchenden Raupe, der Grinsekatze oder dem riesenhaften Kopf der Herzkönigin. Und auch die Landschaften entstanden am Computer - unter der Leitung von Robert Stromberg (Avatar, Die Tribute von Panem - The Hunger Games). Sein Szenenbild wurde dann auch mit dem Oscar ausgezeichnet, ebenso wie die Kostüme.

Newcomerin Mia Wasikowska zeigt, was sie kann

Neben Johnny Depp (Fluch der Karibik, Dark Shadows), der sich seine Rollen immer zu eigen macht, egal ob er nun ein Pirat ist, ein Schokoladenfabrikant oder Edward mit den Scherenhänden, überzeugte die Newcomerin Mia Wasikowska (The Kids are alright, Jane Eyre) in Tim Burtons Neuverfilmung.

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