69 Tage Hoffnung

The 33

  • USA
  • ,
  • 127 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
Darsteller:
Regie:
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  • Inhalt
  • Unsere Meinung
69 Tage Hoffnung

Im Jahr 2010 hält die Welt für 69 Tage den Atem an und richtet ihren Blick auf das chilenische San José. Dort werden 33 Männer bei einer Explosion in einer Kupfer- und Goldmiene eingeschlossen, 600 Meter unter der Erde, ohne Vorräte, ohne Trinkwasser, ohne Möglichkeit, mit der Außenwelt zu kommunizieren. Eingeschlossen unter Tage werden die Männer mit ihren größten Ängsten konfrontiert, müssen auf engstem Raum miteinander auskommen und brauchen einen starken Anführer, der ihnen das Überleben ermöglicht, während sie einen Plan ausarbeiten, wie sie aus der Miene rauskommen können. Diese Position übernimmt der kluge Mario Sepúlveda (Antonio Banderas, Die Maske des Zorro), unter dessen Leitung Männer wie Don Lucho (Lou Diamond Phillips) und Jeff (James Brolin, Catch me if you can) die Arbeiter in Gruppen aufteilen, die sich um Nahrung, Wasseraufbereitung und die Sauerstoffzufuhr kümmern.

Das Schicksal von 33 – verfolgt von der ganzen Welt

Währenddessen gerät die eingeleitete Rettungsaktion zu einem der größten Medienspektakel der Welt. Neben den bangenden Angehörigen, wie María Segovia (Juliette Binoche, Chocolat) warten hunderte Journalisten auf Nachrichten von unter Tage, während ein Krisenstab rund um Minister Laurence Golborne (Rodrigo Santoro, Jane got a gun) fieberhaft an einer Lösung feilt, denn das Überleben oder Sterben der eingeschlossenen Männer hat großen politischen Einfluss auf das von Umbrüchen geschüttelte Chile. Als endlich eine erste Nachricht von den Männern an die Oberfläche gelangt, sieht es sehr schlecht für sie aus: Es gibt kaum Wasser, der Sauerstoffmangel macht ihnen zu schaffen, das Essen ist rar – und einen Weg nach draußen gibt es nicht. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt und so machen sich die 33 unter der Erde und die Retter überirdisch daran, einer Idee nachzugehen, die sich als einzig machbare Lösung herausstellen soll…

Rechte: TM & © Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved.

Der Zuschauer kennt den Ausgang der Geschichte, hat sie leibhaftig in Erinnerung, denn die im Film behandelten Ereignisse sind keine 10 Jahre her. Damals hielt die Welt den Atem an – das Menschenleben von 33 chilenischen Arbeitern aus der Unterschicht stand auf dem Spiel, wegen Fahrlässigkeit und Gier einiger weniger eines Unternehmens. Anders bei Katastrophenfilmen mit bekanntem Ausgang wie Camerons Titanic wissen die Zuschauer ganz genau, was passiert ist, der Katastrophenhergang war weltweit medial begleitet, die Beteiligten hatten Gesichter, Namen, Geschichten. Umso wichtiger, dass das Drehbuch zu 69 Tage Hoffnung starke Charaktere hervorbringt, glaubwürdige Dialoge und authentische Handlungsstränge.

Überzeugendes Drama

Trotz einiger Klischees, derer sich bedient wurde, macht Patricia Riggen (La Misma Luna) die Geschichte zu einem Kinoerlebnis. Sie beschränkt sich auf einige wenige Leitfiguren, streicht ihre Vorzüge heraus, hat einige eindrucksvolle Darsteller dabei (Banderas, Binoche) und gibt dem hochdramatischen Stoff etwas sehr menschliches. Wenngleich die Story manchmal etwas ins Konventionelle abgleitet und die Theatralik überwiegt, so ist 69 Tage Hoffnung gute Genrekost, die sich sehen lassen kann.

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