12 Years a Slave

12 Years a Slave

  • USA
  • ,
  • 128 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
Darsteller:
Regie:
Genre:
  • Inhalt
  • Unsere Meinung

Solomon Northup (Chiwetel Ejiofor, Salt, 2012) lebt 1841 als freier Afro-Amerikaner mit seiner Familie in New York. Er ist gebildet und ein exzellenter Geigenspieler. Von zwei Männern erhält er ein lukratives Angebot für einen Auftritt vor Publikum. Northup sagt zu und reist mit den Unbekannten nach Washington D.C. Dort wird er unter Drogen gesetzt und als er erwacht ist er an Ketten gefesselt.

Arbeit auf der Plantage

Solomon wird in die Sklaverei verkauft und mit einer Fähre nach New Orleans gebracht. Dort kauft ihn der Plantagenbesitzer William Ford (Benedict Cumberbatch, Amazing Grace, Third Star). Als es zu Streitigkeiten mit dem Aufseher John Tibeats (Paul Dano, Little Miss Sunshine, There will be Blood) kommt, wird Solomon zu Sklaventreiber Edwin Epps (Michael Fassbender, 300, X-Men: Erste Entscheidung) abgeschoben. Der behandelt seine Sklaven äußerst grausam. Vor allem die junge Patsey (Lupita Nyong'o erhielt für ihre Performance den Oscar als Beste Nebendarstellerin) ist das Ziel seiner Angriffe. Um zu überleben muss sich Solomon anpassen. Jahr um Jahr verbringt er auf der Plantage und arbeitet hart. Dabei erlebt er immer wieder, wie Sklaven bei ihren Fluchtversuchen getötet werden. Er versucht heimlich einen Brief an seine Familie zu schicken.

Rechte: Tobis

Als Bester Film wurde 12 Years a Slave bei den Oscars 2014 ausgezeichnet. Und das völlig zu Recht. Die schauspielerische Leistung von Chiwetel Ejiofor, Lupita Nyong'o, Michael Fassbender und Benedict Cumberbatch ist erstklassig. Der Film setzt nicht auf große Sentimentalität. Regisseur Steve McQueen (Shame, Hunger) erzählt in seiner erst dritten Arbeit die Sklaverei äußerst sachlich. Das ist auch gut so. 12 Years a Slave hätte sonst schnell zu einem kitschigen Drama ausarten können.

Biografie von Solomon Northup aus dem Jahr 1853

Der Film basiert auf dem gleichnamigen autobiografischen Werk des Sklaven Solomon Northup aus dem Jahr 1853. Er setzte sich zeitlebens für die Abschaffung der Sklaverei ein - allerdings nur mit wenig Erfolg. Er ging auch gegen seine Kidnapper und Sklavenhalter vor Gericht. Doch auch hier konnte er den Prozess nicht gewinnen. Den langen Leidensweg von Solomon Northup inszenierte Steve McQueen wirklich erstklassig. Man wünscht Solomon unweigerlich, ihm wäre nach der Gefangenschaft Gerechtigkeit wiederfahren. Absolut sehenswert!

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