10 Cloverfield Lane

  • USA
  • ,
  • 103 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
Darsteller:
Regie:
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  • Inhalt
  • Unsere Meinung
10 Cloverfield Lane

Nach einem Streit setzt sich die junge Michelle (Mary Elizabeth Winstead, Black Christmas) in ihr Auto und fährt weg aus New Orleans und raus in die Nacht. Doch sie hat einen Unfall auf der unbefahrenen Straße und verliert schwer verletzt ihr Bewusstsein.

A world, so changed…

Als sie erwacht, ist alles, wirklich alles, anders. Sie befindet sich, auf dem Weg der Besserung, in einem Bunker tief unter der Erde; gepflegt wurde sie vom merkwürdigen Howard (John Goodman, The Big Lebowski), der ihr eine dramatische Geschichte erzählt: Die Welt ist nicht mehr das, was sie einmal war. Er hat sie gerettet, denn draußen werden die Menschen angegriffen. Nur hier unten seien sie sicher. Michelle kann es kaum glauben, schon gar nicht, dass der Großteil der Menschheit tot sein soll. Sie lernt auch den schüchternen Emmett (John Gallagher Jr., Jonah Hex) kennen, der als Dritter im Keller wohnt. Auf engstem Raum müssen die drei unter Howards Führung nun miteinander auskommen, doch Michelle zweifelt an dessen Geschichte und will nur eins: Raus. Während Howard immer paranoider und panischer wird, schmieden Michelle und Emmett einen Plan um zu fliehen – nichtsahnend, dass Howard nicht nur die Wahrheit gesagt hat, sondern dass es an der Oberfläche noch viel schlimmer ist, als selbst er glaubte…

Rechte: Paramount Pictures

2007 versetzte Matt Reeves‘ (Let me in, Planet der Affen Revolution) Found-Footage-Horror Cloverfield die Kinobesucher in Angst und Schrecken, nicht zuletzt wegen einer Blair-Witch-Project-reifen Marketingstrategie. Wer mit Shaky-Cam und Selfmade-Optik so viel Grauen erzeugen kann, der weiß, wie Filmemachen geht.

Fesselnd, schockierend und dicht erzählt

Nur wenig später wurden schon die ersten Gerüchte laut, dass Cloverfield eine Fortsetzung bekommen würde, mit an Bord wieder der Gottvater des außergewöhnlichen Genrefilms: JJ Abrams. Doch es kam keine Bestätigung und erst als Anfang 2016 ein Trailer mit dem Titel 10 Cloverfield Lane im Internet kursierte, war es so etwas wie offiziell: Es gibt eine Fortsetzung, oder aber eine Art Remake. Nur zwei Monate später lief der Film im Kino an und das Fazit ist eindeutig: 10 Cloverfield Lane ist gruslig, atmosphärisch, erzählerisch dicht. In Szene gesetzt von Spielfilmdebütant Dan Trachtenberg bringt der neue Cloverfield alles mit, was den alten ausgemacht hat: Unbenanntes, nicht erkennbares Schrecken, die inneren Abgründe der Menschheit im Angesicht des Todes und des Zerfalls, die schiere Ausbeutung von jeglichem Stilmittel, das das Filmschaffen herzugeben hat, um der Atmosphäre dienlich zu sein. Aber neben dem Altbekannten punktet die Neuausgabe vor allem mit ihrer glanzvollen, grandios eingesetzten Optik: Nicht im Found-Footage-Stil, sondern glatt und versiert präsentiert sich der Schocker von einer ganz und gar ansehnlichen Seite und vergisst dabei nie, dass der Mensch sich vor allem vor dem fürchtet, was er nicht kennt – und was er nicht sehen und besiegen kann.

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