Will Smith Filme

Geburtsname: Willard Christopher Smith jr.
Geburtstag: 25. September 1968 in Philadelphia (USA)
Wichtigste Auszeichnungen: 2 Oscar-Nominierungen, 5 Golden-Globe-Nominierungen, 4 Goldene Himbeeren

Mini-Biographie

Vom Prinz von Bel-Air hat es Will Smith bis ganz nach oben geschafft. Der Men in Black-Star gehört zu den erfolgreichsten Schauspielern der Welt. Dabei setzt Will Smith nicht nur auf Komödien und Fortsetzungen, sondern auch auf anspruchsvollere Filme wie Ali oder Das Streben nach Glück, die ihm jeweils eine Oscar-Nominierung eingebrachten. Darüberhinaus sammelte Will Smith bislang fünf Golden-Globe-Nominierungen, zuletzt für das Sportdrama Erschütternde Wahrheit.

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Filme mit Will Smith

Coole Filmzitate von Will Smith

"Im Leben zählen nicht die kleinen Momente in denen man atmet, sondern die großen, die einem den Atem rauben."
Will Smith als der Date-Doktor Hitch in Hitch - Der Date-Doktor

"Du fährst so langsam, du könntest bei Miss Daisy Chauffeur werden."
Will Smith alias Mike Lowery in Bad Boys - Harte Jungs

"Wie lange bleiben Sie noch in meinem Hotel?"
"Eigentlich bis ich sterbe."
"Aber dann müssen Sie im Voraus bezahlen."
Will Smith alias Ben stellt sich in Sieben Leben den Fragen des Hotelpersonals

Wichtige Auszeichnungen:

2016: Golden-Globe-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für Erschütternde Wahrheit
2015: Goldene Himbeere für die Schlechteste Neuverfilmung oder Fortsetzung für Annie
2014: Goldene Himbeeren als Schlechtester Nebendarsteller sowie als Schlechtestes Leinwandpaar zusammen mit Jaden Smith für After Earth
2008: Saturn Award als Bester Hauptdarsteller für I Am Legend
2007: Oscar-Nominierung und Golden-Globe-Nominierung als jeweils Bester Hauptdarsteller für Das Streben nach Glück
2002: Oscar-Nominierung und Golden-Globe-Nominierung als jeweils Bester Hauptdarsteller für Ali
2000: Goldene Himbeere als Schlechtestes Leinwandpaar zusammen mit Kevin Kline für Wild Wild West
1994: Golden-Globe-Nominierung für die Beste Hauptrolle in einer Serie (Comedy/Musical) in Der Prinz von Bel-Air
1993: Golden-Globe-Nominierung für die Beste Hauptrolle in einer Serie (Comedy/Musical) in Der Prinz von Bel-Air

Biographie Will Smith

Als Prinz von Bel-Air kennt man Will Smith fast auf der ganzen Welt. Dass der amerikanische Schauspieler und Rapper vor dem Drehbeginn der populären Fernsehserie bereits eine andere Karriere hatte, ist dagegen fast in Vergessenheit geraten. Der aus bürgerlichen Verhältnissen stammende Will Smith ist der Gewinner des ersten jemals verliehenen Grammys für HipHop. Gemeinsam mit Jeff Townes alias Jazzy Jeff hat Will Smith Ende der 1980er Jahre eine erfolgreiche Musikkarriere als das Duo DJ Jazzy Jeff & The Fresh Prince - mit der es jedoch steil bergab geht, als die Steuerbehörden bei Will Smith auf der Matte stehen. 1990 ist der erfolgreiche Musiker aus Philadelphia quasi bankrott - und dann tritt ein Fernsehstudio in Will Smiths Leben. Der legendäre Manager und Produzent Benny Medina (Maid in Manhattan), findet die Geschichte vom großmäuligen Rapper aus Philadelphia, der nach Bel-Air verpflanzt wird, spannend - und strickt eine Serie rund um Will Smiths Werdegang. Nicht nur Benny Medina, der auch Jennifer Lopez, Mariah Carey und P Diddy managed, findet die Story gut, sondern auch TV-Zuschauer in der ganzen Welt. Der Prinz von Bel-Air läuft sechs Jahre erfolgreich im Fernsehen - und öffnete Will Smith die Tore in die großen Hollywood-Studios.

Will Smith: Aus dem Fresh Prince wird ein Kinostar

Schon parallel zu den Dreharbeiten für Der Prinz von Bel-Air steht Will Smith für Kinofilme vor der Kamera. So dreht er 1993 Made in America mit Whoopie Goldberg (Wer ist Mr. Cutty?, Sister Act) und das auf einem Theaterstück basierende Drama Das Leben - Ein Sechserpack (mit Donald Sutherland, Ian McKellan). 1995 folgt mit Bad Boys - Harte Jungs (mit Martin Lawrence) ein echter Kinohit - und Will Smiths Fahrschein nach ganz oben. Die actionreiche Komödie mit den beiden vorlauten Darstellern kommt bei den Kinogängern bestens an. Dennoch werden einige Jahre vergehen bis eine Fortsetzung des Films von Michael Bay (Transformers, Die Insel) in die Kinos kommt - denn Will Smith ist in den Folgejahren schwer beschäftigt.

1996 geht es mit dem Prinz von Bel-Air zu Ende - dafür ist Will Smith als kaltschnäuziger Soldat in Independence Day zu sehen. Gemeinsam mit Jeff Goldblum (Jurassic Park, Die Fliege) rettet Will Smith in Independence Day die Welt. Seit dem Blockbuster von Roland Emmerich (2012; The Day after Tomorrow) ist Will Smith beinahe jedes Jahr in einem großen Kinoerfolg zu sehen. 1997 ist es die Komödie Men in Black (mit Tommy Lee Jones und Vincent D'Onofrio) für die Will Smith auch den Soundtrack beisteuert. 1998 spielt er in Der Staatsfeind Nr. 1 (mit Gene Hackman und Lisa Bonet) und 1999 in Wild Wild West (mit Kevin Kline und Salma Hayek). Zu letzterem Film dürfte Will Smith jedoch ein gespaltenes Verhältnis haben. Will Smith muss wegen seiner Verpflichtung für den Action-Western ein anderes Rollenangebot ablehnen, nämlich die Hauptrolle in Matrix, die schließlich Keanu Reeves (Speed, Constantine) zum Star macht.

Die erste Oscar-Nominierung für Will Smith

Das neue Jahrtausend beginnt Will Smith mit einer Rolle als Golf-Caddy in dem Robert-Redford-Film Die Legende von Bagger Vance (mit Matt Damon und Charlize Theron). Ein echtes Highlight seiner Vita folgt 2001: In dem Jahr schlüpft Will Smith in die Rolle eines seiner Idole: des Boxers Muhammad Ali. Für Ali (mit Jamie Foxx und Jon Voight) trainiert Will Smith hart, baut Muskeln auf und studiert den Koran. Die Belohnung für all die Mühen folgt auf dem Fuße: Will Smith wird 2002 als bester Hauptdarsteller für den Oscar und den Golden Globe nominiert. Den Oscar nimmt allerdings Denzel Washington (American Gangster, Inside Man) für Training Day (mit Ethan Hawke und Tom Berenger) mit nach Hause.

Komödienstar Will Smith

In den Folgejahren setzt Will Smith auf Fortsetzungen. So steht er für Men in Black II (2002) und Bad Boys II (2003) vor der Kamera - beide Filme werden wieder große Erfolge. Ebenso wie die romantische Komödie Hitch - Der Date Doktor, in der er neben Eva Mendes (Irgendwann in Mexico, 2 Fast 2 Furious) zu sehen ist. Ein Erfolg ist der Film auch für die afroamerikanische Gesellschaft. Hitch ist der erste Kinoerfolg einer Romantikkomödie, die nicht mit zwei weißen Hauptdarstellern in den Hauptrollen besetzt ist. So tragen Will Smith und die Latina Eva Mendes zu einer größeren Vielfalt im Kino bei.

Doch Will Smith ist nicht auf Komödien abonniert. In Das Streben nach Glück zeigt Will Smith seine ernste Seite - und stellt seinen Sohn dem Publikum vor. Jaden Smith, der aus der Ehe mit Jada Pinkett Smith (Collateral, Scream 2) stammt, darf auch auf der großen Leinwand seinen Sohn spielen. Will Smith wird für die Rolle des alleinerziehenden Vaters mit Geldproblemen erneut für einen Oscar nominiert. Der Preis geht jedoch an Forest Whitaker (Nicht auflegen!, Platoon) der in Der letzte König von Schottland den grausamen Diktator Idi Amin spielt.

Auf den kommerziellen Erfolg muss Will Smith deswegen nicht verzichten. Der Schauspieler hat sich im Lauf seiner Karriere zu einem Zuschauermagneten entwickelt. So auch in I am Legend, in dem Will Smith als Überlebender in New York gegen Zombies kämpft und in Hancock (mit Charlize Theron und Jason Bateman), in dem er einen zweifelhaften Superhelden mimt. Hancock 2 ist bereits in der Planung.

Will Smith wird erneut zum Man in Black

2008 dreht Will Smith erneut mit Streben-nach-Glück-Regisseur Gabriele Muccino. In Sieben Leben spielt Will Smith einen von Selbstvorwürfen geplagten Mann mit einem großen Geheimnis. 2012 wechselt der Mime wieder ins actionreichere Genre: In dem Jahr kommen Men in Black 3 (mit Josh Brolin und Emma Thompson) und After Earth (mit Sohn Jaden Smith), bei dem Smith auch am Drehbuch mitschrieb, in die Kinos. Letzter war zwar kein großer Kritikererfolg, dennoch gehört Will Smith zu den erfolgreichsten Darstellern in Hollywood - und hat sich von seinem Bankrott der 1990er-Jahre bestens erholt.

Auch die Zukunftsaussichten könnten rosig werden. Unter anderem ist eine weitere Fortsetzung von Bad Boys mit Will Smith und Martin Lawrence in den Hauptrollen geplant, allerdings verschiebt sich der Dreh immer und immer wieder zunächst von 2008 auf 2015. Nach aktuellstem Stand könnte Bad Boys 3 nun irgendwann 2017 in die Kinos kommen. Vermutlich ist Will Smith einfach zu gut beschäftigt. So spielt Will Smith 2013 in der Fortsetzung des Kultfilms Anchorman – Die Legende kehrt zurück (mit Will Ferrell, Steve Carell und Christina Applegate) mit sowie 2014 in Winter's Tale. In dem Fantasy-Drama von Akiva Goldsman (I, Robot; The Da Vinci Code - Sakrileg) spielt Will Smith neben Colin Farrell (7 Psychos, Brügge sehen ... und sterben?) und Russell Crowe (Gladiator, A Beautiful Mind) in einer Minirolle einen Anwalt. Auch für die kleinen Parts ist sich der Superstar, der schon mehrfach mit Goldsman zusammengearbeitet hat, nicht zu schade. 2015 folgt aber wieder eine große Hauptrolle in der Ganovenromanze Focus (mit Margot Robbie und Rodrigo Santoro).

In dem Sportdrama Erschütternde Wahrheit (2015; mit Alec Baldwin, Gugu Mbatha-Raw und Bitsie Tulloch) zeigt Will Smith mal wieder allen Kritikern, was in ihm steckt. Als Neuropathologe Dr. Bennet Omalu legt er sich mit der US-amerikanischen Football-Liga NFL an, als er behauptet, dass die Spieler im Laufe der Jahre durch die vielen Gehirnerschütterungen ihr Bewusstsein verändern und unter anderem an Depressionen leiden. Die Geschichte von Erschütternde Wahrheit beruht auf wahren Begebenheiten und Will Smith wird bereits zum fünften Mal mir einem Golden Globe nominiert.

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