Steve Carell Filme

Geburtsname: Steven John Carell
Geburtstag: 16. August 1962 in Concord, Massachusetts (USA)
Wichtigste Auszeichnungen:
1 Golden Globe, 2 Screen Actors Guild Awards, 1 MTV Movie Award, 1 Oscar-Nominierung, 6 Golden-Globe-Nominierungen

 

Mini-Biographie:

Beinahe wäre Steve Carell Eishockey-Spieler geworden. Zum Glück entschied er sich für die Unterhaltungsbranche und wurde so einer der tiefsinnigsten Schauspiel-Komiker in Hollywood. In den USA machte sich Steve Carell schnell einen Namen in der Satire-Sendung The Daily Show sowie der Comedy-Serie Das Büro. Im Kino glänzte Steve Carell in Filmen wie Little Miss SunshineDate Night - Gangster für eine Nacht oder Crazy, Stupid, Love., womit ihm auch hierzulande der Durchbruch gelang. In jüngerer Vergangenheit war Steve Carell als sportverrückter Millionär John E. du Pont in dem Ringerdrama Foxcatcher zu sehen, für das er unter anderem für einen BAFTA, einen Golden Globe Award sowie einen Oscar nominiert wurde. Des Weiteren erhielt er eine weitere Golden-Globe-Nominierung für die tiefsinnige Weltwirtschafts-Satire The Big Short.    

 

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Die besten Zitate von Steve Carell

"Ich habe sie geliebt, sogar wenn ich sie gehasst habe. Das verstehen Sie nur, wenn Sie verheiratet sind."
Steve Carell als gehörnter Ehemann Cal Weaver durchzieht einen Imagewandel und kämpft um seine Frau Emily (Julianne Moore) in dem Film Crazy, Stupid, Love..

Joe Miletto: "Halt die Klappe, Du Penner."
Phil Foster: "Halt Du mal lieber die Vagina!"
Der Steuerrechtanwalt Phil Foster (Steve Carell) wird gegenüber dem Schurken und Bordellbesitzer Joe Miletto (Ray Liotta) mutiger und spricht ihm in der Screwball-Komödie Date Night - Gangster für eine Nacht sogar seine Männlichkeit ab.

Agent 23: "Ich hole mir jetzt den Aktenkoffer."
Maxwell Smart: "Wenn Sie ihn haben wollen, dann müssen Sie ihn sich holen!"
Agent 23: "Das habe ich doch gerade gesagt?!"
Maxwell Smart: "Ich weiß, ich versuche nur Sie zu ärgern..."
Der Bürohengst und Möchtegern-Agent Maxwell Smart (Steve Carell) verwirrt seine Gegner wie Agent 23 (Dwayne Johnson) in Get Smart mit seinen ganz eigenen Methoden.

Wichtigste Auszeichnungen

2015: Golden-Globe-Nominierung als Bester Hauptdarsteller (Komödie) für The Big Short
2014: Nominierungen für den Oscar, Golden Globe und BAFTA als jeweils Bester Hauptdarsteller für den Film Foxcatcher
2010: Golden-Globe-Nominierung als Bester Hauptdarsteller (Comedy-Serie) für die TV-Sitcom Das Büro
2009: Golden-Globe-Nominierung als Bester Hauptdarsteller (Comedy-Serie) für die TV-Sitcom Das Büro
2008: Golden-Globe-Nominierung als Bester Hauptdarsteller (Comedy-Serie) für die TV-Sitcom Das Büro
2007: Screen Actors Guild Award sowie Golden-Globe-Nominierung als jeweils Bester Hauptdarsteller (Comedy-Serie) für die TV-Sitcom Das Büro
2006: Golden Globe Award als Bester TV-Hauptdarsteller (Comedy-Serie) für die TV-Sitcom Das Büro, Screen Actors Guild Award als Bester Hauptdarsteller für Little Miss Sunshine
2005: MTV Movie Award als Bester Hauptdarsteller (Komödie) für Jungfrau (40), männlich, sucht ...

Biographie von Steve Carell

Wieder einmal Nachwuchs im Hause Carell heißt es am 16. August 1962, als der kleine Steven John Steve" in Concord (Massachusetts/USA) zur Welt kommt. Er ist der jüngste von vier Söhnen für den Elektronikingenieur Edwin A. Carell und der Krankenschwester Harriet Carell, geborene Koch. Die Familie Carell blickt auf italienische, deutsche und polnische Wurzeln des Familienstammbaumes zurück und lebt im katholischen Glauben. Der junge Steve Carell interessiert sich während seiner High-School-Zeit sehr für amerikanische Geschichte, spielt emsig Eishockey sowie Theater und Stand-Up-Comedy und betätigt sich außerdem als DJ am Campus-eigenen Radiosender. Von all seinen Interessen und Talenten soll sich letztendlich die komödiantische Ader in Steve Carell durchsetzen.

Vor seiner Schauspielerei schlägt sich Steve Carell allerdings als Briefzusteller durch. Doch schon nach einem halben Jahr ist sein Chef sichtlich genervt von Carells Arbeitsweise, er ist für den Job einfach zu langsam. Wenn Steve Carell als Briefträger also zu langsam ist, muss er sich eben in seiner Schauspielkarriere umso mehr beeilen. Und so schlecht läuft die Karriere des Komikers gar nicht an, er hält sich mit zahlreichen Theater- und TV-Engagements über Wasser, landet in diversen Comedy-Reihen wie etwa Saturday Night Live und wird schließlich zwischen den Jahren 1999 bis 2004 eine große Nummer in der satirischen Nachrichtensendung The Daily Show.

Steve Carell - "Jungfrau (40), männlich, sucht ..." Durchbruch im Kino!

Eigentlich hat Steve Carell sein Kino-Debüt in einer Nebenrolle bereits 1991 in der Schmalz-Komödie Curly Sue - Ein Lockenkopf sorgt für Wirbel (mit James Belushi, Alisan Porter und Kelly Lynch), zu diesem Zeitpunkt ist er Ende 20. Es folgen einige weitere Nebenrollen in Kinoproduktionen wie etwa in der Marihuana-Komödie Homegrown (1998; mit Billy Bob Thornton, John Lithgow und Jon Bon Jovi), der gottesfürchtigen Satire Bruce Allmächtig (2003; mit Jim Carrey, Morgan Freeman und Jennifer Aniston), der Medien-Parodie Anchorman - Die Legende von Ron Burgundy (2004; mit Will Ferrell, Vince Vaughn und Christina Applegate) oder dem verhexten Klamauk Verliebt in eine Hexe (2005) mit den Stars Nicole Kidman (The Hours - Von Ewigkeit zu Ewigkeit, Der Goldene Kompass ), Will Ferrell (Die Eisprinzen, Zoolander), Michael Caine (Filmreihe The Dark Knight, Zwei hinreißend verdorbene Schurken) und Shirley MacLaine (Das Mädchen Irma la Douce, Das erstaunliche Leben des Walter Mitty). Bei letztgenannten Streifen kann Steve Carell jedoch froh sein, nur in zweiter Reihe gespielt zu haben, denn bis auf Michael Caine werden alle Protagonisten mitsamt dem Film von der Kritik zerrissen und mit Nominierungen für den Filmnegativpreis Goldene Himbeere bedacht.     

Noch im selben Jahr bekommt Steve Carell erstmals selbst in einer Kinoproduktion eine Hauptrolle. Im zarten Alter von 43 Lenzen spielt er in Jungfrau (40), männlich, sucht ... (mit Catherine Keener, Paul Rudd und Seth Rogen) den Vollnerd Andy Stitzer, der Frauen bislang nur aus der Theorie kannte. Seine Freunde wollen ihm zwar helfen seine Jungfräulichkeit los zu werden, reiten ihn dabei aber nur von einer Katastrophe in die nächste. Jungfrau (40), männlich, sucht ... spielt mit rund 109 Millionen US-Dollar das Vierfache seiner Produktionskosten wieder ein, was für Steve Carell der Durchbruch auf der Kinoleinwand bedeutet.

Zeitgleich startet Steve Carell auch im Fernsehen voll durch, und zwar mit der Mockumentary Das Büro, wo er den Abteilungsleiter Michael Scott in einer großen Papierfabrik spielt. Er will seinen Mitarbeitern mit seinen Führungsqualitäten und seinem Humor stets ein guter Chef sein, leider besitzt er in Wirklichkeit beides nicht. Die Serie ist vergleichbar mit der deutschen Mockumentary-Serie Stromberg (mit Christoph Maria Herbst, Oliver Wnuk und Bjarne Mädel) und Steve Carell gibt den chaotischen Boss zwischen den Jahren 2005 bis 2013 in insgesamt 142 Folgen.

Steve Carell allmächtig und ganz schön smart  

Im Kino ist Steve 2006 in dem Familien-Roadmovie Little Miss Sunshine (mit Greg Kinnear, Toni Collette und Paul Dano) wieder präsent. Darin geht es um das etwas pummelige Mädchen Olive (Abigail Breslin; Im August in Osage County, Zombieland), welches ihre gesamte Familie dazu überredet, mit einem alten VW-Bus eine lange Reise von New Mexico nach Los Angeles anzutreten, damit sie an einem Schönheitswettbewerb teilnehmen kann. Die Familienmitglieder entstammen allesamt nicht aus dem Bilderbuch und sorgen mit ihren jeweiligen Allüren für reichlich Zündstoff während der Fahrt. Dann stirbt auch noch der Heroin-süchtige Großvater (Alan Arkin; Zwei vom alten Schlag, Argo) auf der Tour - und dies ist erst der Anfang ihrer Pechsträhne...  Der Independent-Film mutiert entgegen aller Erwartungen zu einem finanziellen Megaerfolg und wird mit Preisen und Nominierungen überhäuft, darunter mit zwei Oscars in den Kategorien Bester Nebendarsteller" für Alan Arkin und Bestes Originaldrehbuch".

2007 kommt die Komödie Evan Allmächtig (mit Morgan Freeman, Lauren Graham und John Goodman) in die Kinos, die Fortsetzung von Bruce Allmächtig. Weil der damalige Protagonist Jim Carrey (Die Truman Show, Mr. Poppers Pinguine) keine Lust mehr hat auf den zweiten Teil, steigt nun der einstige Co-Star Steve Carell in die Hauptrolle auf. Es soll einer der wenigen Rückschläge werden für den begnadeten Komiker, da weder er noch der Film so recht bei den Kritikern ankommt. Dabei spielt Evan Allmächtig über 173 Millionen US-Dollar ein. Der Haken: er kostete gut 175 Millionen US-Dollar und gilt bis dato als die teuerste Filmkomödie. Doch bereits mit seinem nächsten Werk Dan - Mitten im Leben! (2007; mit Juliette Binoche, Dane Cook und Alison Pill) rehabilitiert sich Steve Carell sowohl finanziell als auch in der Gunst der Kritiker.

Mit diesem neu gewonnenen Rückenwind wagt sich Steve Carell in die Rolle des meist etwas unbeholfenen Geheimagenten Maxwell Smart in der Action-Parodie Get Smart (2008; mit Dwayne Johnson, Alan Arkin und Bill Murray). Zusammen mit seiner Kollegin Agent 99 (Anne Hathaway; Les Misérables, Love and other Drugs - Nebenwirkung inklusive) rettet er die Welt vor dem Verbrechersyndikat KAOS und dessen Atomwaffen. Get Smart ist eine Adaption der TV-Satire Mini-Max aus den Jahren 1965 bis 1970. Zwar entfacht nicht jeder Gag in dieser Komödie ein bombastisches Feuerwerk, aber die Darstellung von Steve Carell als Maxwell Smart tröstet über gelegentliche Rohrkrepierer locker hinweg und bringt die Kinokassen ordentlich zum Klingeln: Get Smart spielt bei 80 Millionen US-Dollar Produktionskosten immerhin 264 Millionen wieder ein.

Die wieder erstarkte Erfolgswelle trägt Steve Carell auch in das Jahr 2010, wo er mit Date Night - Gangster für eine Nacht beim Publikum einen Volltreffer landet. In der Ganovenkomödie geht es darum, dass Steve Carell alias Phil Foster seiner Frau Claire Foster (Tina Fey; TV-Serie 30 Rock, Girls Club - Vorsicht bissig!) endlich mal wieder einen aufregenden Abend in einem angesagten Restaurant bieten möchte. Da sie nicht reserviert haben, geben sie den Namen eines ferngebliebenen Pärchens an und bekommen einen Tisch. Allerdings blieb jenes Paar nicht grundlos fern und schon bald werden die Fosters wegen einem USB-Stick gejagt, den sie gar nicht haben... Neben der gelungenen Geschichte glänzt Date Night mit einem riesigen Star-Aufgebot wie etwa James Franco (Filmreihe Spider-Man, The Interview), Mila Kunis (TV-Serie Die wilden Siebziger, Die fantastische Welt von Oz), Mark Wahlberg (Departed - Unter Feinden, Transformers: Ära des Untergangs), Ray Liotta (The Place Beyond the Pines, Born to be Wild - Saumäßig unterwegs) und Mark Ruffalo (Marvel's The Avengers, Shutter Island).

Zu komödiantischen Hochtouren läuft Steve Carell in dem Film Dinner für Spinner (2010; mit Bruce Greenwood, Zach Galifianakis und Jemaine Clement) auf. In der französischen Bühnen-Adaption geht es darum, dass ein Firmenchef seine Manager einmal im Monat zum Essen einlädt. Jeder Manager soll dabei einen größtmöglichen Spinner mitbringen und der siegreiche Manager erhält eine Beförderung. Dem Manager Tim Wagner (Paul Rudd; Year One - Aller Anfang ist schwer, Woher weißt du, dass es Liebe ist) sind solche Spielchen eigentlich zuwider. Doch dann läuft ihm mit dem Steuerbeamten Barry (Steve Carell), der in seiner Freizeit Mäuse ausstopft und mit ihnen berühmte Gemälde nachstellt, der offensichtliche Freifahrtschein für die nächste Karrierestufe über den Weg. Doch Barry bringt beim Dinner weitaus mehr ins rollen, als Tim sich jemals ausmalen kann.

Julianne Moore kann auch lustig - Dank Steve Carell in "Crazy, Stupid, Love."

Die Charakterdarstellerin Julianne Moore mimt meist eher vom Schicksal gebeutelte Frauen in tragischen Filmen. Für Steve Carell macht sie 2011 eine der wenigen Ausnahmen und spielt mit ihm zusammen in der Liebeskomödie Crazy, Stupid, Love. (mit Ryan Gosling, Emma Stone und Kevin Bacon). Bei Crazy, Stupid, Love. übernimmt Steve Carell neben der Hauptrolle gleichzeitig die Produktion und kreiert damit einen der wenigen Liebesfilme, bei denen sich selbst echte harte Kerle gut aufgehoben fühlen, weil er vor allem die männliche Sicht des Kampfes um eine große und verloren geglaubte Liebe einnimmt.

In dem apokalyptisch-komödiantischen Roadmovie Auf der Suche nach einem Freund fürs Ende der Welt (2012; mit William Petersen, Martin Sheen und Nancy Carell) wird Steve Carell alias Dodge Petersen ebenfalls von seiner Film-Gattin verlassen. Zum Glück ist es nur ein Film, denn seine eigene Ehefrau Nancy Carell höchstpersönlich spielt die Gattin. Privat sind beide seit 1995 ein Paar und lernten sich bei Dreh einer TV-Show kennen. Doch in dieser Dramedy verschwindet sie einfach wortlos aus dem Auto, als klar wird, dass in drei Wochen ein Komet auf die Erde einschlägt und alles zerstören wird. Seine Nachbarin Penny (Keira Knightley; Filmreihe Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik, Anna Karenina) ist ebenfalls von ihrem Freund verlassen und ihre Familie weit entfernt. Und so begeben sich die beiden auf eine lange letzte Reise, in der Penny ihre Familie und Dodge seine erste große Liebe noch einmal sehen wollen.

Im selben Jahr verhilft Steve Carell als Eheberater Dr. Bernard Feld in dem Romantikstreifen Wie beim ersten Mal den beiden Protagonisten Meryl Streep (Wenn Liebe so einfach wäre, Die Eiserne Lady) und Tommy Lee Jones (Filmreihe Men in Black, Auf der Flucht) als Ehepaar Soames zu neuem Liebesglück. 2013 sorgt Steve Carell in drei Filmen für volle Kinokassen: Es geht los mit der Magier-Komödie Der unglaubliche Burt Wonderstone (mit Steve Buscemi, Olivia Wilde und Alan Arkin), in der Steve Carell alias Albert Burt" Wonderstone gegen den Straßenkünstler Steve Gray (Jim Carrey; Dumm und Dümmehr, Der Ja-Sager) um seinen Job als Magier in Las Vegas kämpft. In einer Nebenrolle zelebriert Michael Bully" Herbig (Der Schuh des Manitu, (T)Raumschiff Surprise - Periode 1) seinen Film-Debüt in Hollywood. Darüber hinaus kommt von der Medien-Satire Anchorman - Die Legende von Ron Burgundy der Nachfolger unter dem Titel Anchorman - Die Legende kehrt zurück in die Lichtspielhäuser. Wieder mit dabei sind wie schon im ersten Teil Will Ferrell (Die etwas anderen Cops, Die fast vergessene Welt), Paul Rudd (Das ist das Ende, Immer Ärger mit 40), David Koechner (Paul - Ein Alien auf der Flucht, Final Destination 5) und Christina Applegate (TV-Sitcom Eine schrecklich nette Familie, Super süß und super sexy). In dem Animationsfilm Ich - Einfach unverbesserlich 2 kann der Filmfreund Steve Carell zwar nicht sehen, dafür aber hören - zumindest wenn er auf DVD/Blu-ray die englische Original-Tonspur auswählt. Wie schon im ersten Teil von Ich - Einfach unverbesserlich leiht Steve Carell dem bösen Schurken Gru seine Stimme. Neben den zwei Teilen von Ich - Einfach unverbesserlich synchronisierte Steve Carell bereits den Charakter Hammy in Ab durch die Hecke (2006) sowie den Mayor in Horton hört ein Hu! (2008) in Animationsfilmen. 

Steve Carell spielt Oscar-reif in "Foxcatchter" und "The Big Short"

Auszeichnungen erspielte sich Steve Carell im Laufe seiner Karriere schon mehrere, nur die Jury der Academy-Awards nahm bislang nie Notiz von dem Ausnahme-Komiker. Das ändert sich mit dem Sportdrama Foxcatcher (2014), für das Steve Carell für einen Oscar als Bester Hauptdarsteller nominiert wird. Foxcatcher erzählt die Geschichte nach einer wahren Begebenheit über den sportbegeisterten Millionär John E. du Pont (Steve Carell), der als Mentor und Geldgeber den beiden Ringer-Brüder Mark (Channing Tatum; White House DownDer Adler der neunten Legion) und Dave Schultz (Mark Ruffalo; Zodiac - Die Spur des KillersThe Kids Are All Right) jede Menge internationale Erfolge bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen in den 1980ern beschert. Damit entwickelt sich zwischen dem Trio eine freundschaftliche Verbindung. Allerdings pflegt John E. du Pont auch eine Leidenschaft für harte Drogen und zumindest Mark ist dem Rauschmittel ebenfalls nicht abgeneigt. Allerdings lassen die Drogen seine Erfolge beim Ringen bald abklingen und so bekommt ihr gutes Verhältnis erste Risse, die sich schnell in eine wahrliche Tragödie entwickeln. Für seine schauspielerische Leistung erhält Steve Carell zahlreiche Nominierungen, unter anderem für einen Golden Globe, einen BAFTA sowie eben für einen Oscar. Am Ende erhält Steve Carell allerdings keine der drei begehrten Trophäen…

Nach Foxcatcher folgt erst mal wieder eine klassische Familienkomödie mit dem Titel Die Coopers – Schlimmer geht immer (2014; mit Jennifer Garner und Ed Oxenbould). Einen neuerlichen Anlauf auf die Trophäenjagd startet Steve Carell in der Wirtschaftssatire The Big Short (2015; mit Christian Bale, Ryan Gosling und Brad Pitt). Der Film behandelt die Finanzkrise, die durch die Immobilienblase durch die faulen Kredite ausgelöst wurde. Der Film erhält beste Kritiken sowie zahlreiche Nominierungen und sogar Auszeichnungen, etwa einen Oscar sowie einen BAFTA für jeweils das Beste Drehbuch. Auch Steve Carell sticht aus dem Star-Ensemble hervor und erhält zusammen mit Christian Bale (Filmreihe The Dark Knight, American Hustle) eine Nominierung für einen Golden Globe als Bester Hauptdarsteller.  

Auch 2016 bleibt Steve Carell nicht untätig. Zunächst spielt er vor der Kamera in dem schwarzkomödiantischen Woody-Allen-Film Café Society (mit Jesse Eisenberg, Kristen Stewart und Blake Lively) eine gewichtige Schlüsselrolle. Danach begibt er sich hinter die Kamera und produziert zusammen mit seiner Ehefrau Nancy Walls Carell die Krimi-Serie Angie Tribeca (2016; mit Rashida Jones, Hayes MacArthur und Jere Burns). Die Serie ist im eher komödiantischen Fach angesiedelt und sieht sich als Parodie auf die bereits vorhandenen Krimi-Formate im Fernsehen. Der Erfolg gibt Steve Carell Recht, eine zweite Staffel von Angie Tribeca läuft bereits in den USA.

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