Sophie Marceau Filme

Geburtsname: Sophie Danièle Sylvie Maupu
Geburtstag: 17. November 1966 in Paris, (Frankreich)
Wichtigste Auszeichnungen: 1 César, 1 Jupiter, 1 Goldene Kamera

Mini-Biographie

Sophie Marceau ist eine französische Schauspielerin mit internationaler Berühmtheit bis nach Hollywood. In Europa wurde sie bekannt als Teenagerin Vic in den beiden Komödien La Boum - Die Fete und La Boum - Die Fete geht weiter. Der internationale Durchbruch gelang ihr zunächst in dem Schlachtenepos Braveheart von Mel Gibson sowie endgültig als tückisches Bond-Girl Elektra King in James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug.

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Filme mit Sophie Marceau

Beste Filmzitate von Sophie Marceau

"Wenn man nicht fühlt, dass man lebt, wird das Leben sinnlos!"
Sophie Marceau alias Elektra King erklärt James Bond (Pierce Brosnan) ihre etwas extrovertierte Lebensart in James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug

Electra King: "Ich hätte Dir die Welt schenken können."
James Bond: "Die Welt ist nicht genug!"
Electra King: "Was für eine dumme Ansicht."
James Bond: "Das Familienmotto."
Elektra King (Sophie Marceau) räkelnd auf dem Schoß des am Folterstuhl gefesselten James Bond (Pierce Brosnan) verliert so langsam die Geduld mit ihrem Geliebten in James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug

"Als ich das Päckchen gesehen habe, hätte ich heulen können... ehrlich gesagt, ich hab auch geheult!"
Sophie Marceau alias Victoire 'Vic' Beretton erfährt in La Boum - Die Fete die Nebenwirkungen der ersten großen Liebe

Wichtigste Auszeichnungen

2008: Jury-Preis Monte-Carlo Film Festival de la Comédie in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für LOL (Laughing Out Loud)
2003: Ordre des Arts et des Lettres - Orden der Künste und Literatur vom französischen Kulturministerium
2002: Award für die Beste Regie für Parlez-moi d'amour auf dem World Film Festival in Montreal
2000: Goldene Kamera in der Kategorie Film International, Award als Beste Hauptdarstellerin für Die Treue der Frauen auf dem Festival du Film de Cabourg, Nominierung für den Blockbuster Entertainment Award als Beste Nebendarstellerin in der Kategorie Action in James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug
1991: Französischer Theaterpreis Molière als Beste Nachwuchsdarstellerin für Eurydice
1988: Jupiter als Beste Darstellerin International für Abstieg zur Hölle sowie Award als Beste Hauptdarstellerin für Chouans! - Revolution und Leidenschaft auf dem Festival du Film de Cabourg
1983: Französischer Filmpreis César als Beste Nachwuchsdarstellerin für La Boum 2 - Die Fete geht weiter

Sophie Marceau Biographie

Zur Welt kommt Sophie Marceau am 17. November 1966 in Paris unter dem gebürtigen Namen Sophie Danièle Sylvie Maupu. Sie ist eines von zwei Kindern der Verkäuferin Simone Morisset und dem Trucker-Fahrer Benoît Maupu. Die Familie besitzt zudem noch ein kleines Lokal, in dem sie unter der Woche regelmäßig aushilft. Das Eheglück der Eltern endet allerdings, als Sophie Marceau gerade mal neun Jahre alt ist.

La Boum - die Schauspielkarriere von Sophie Marceau beginnt als große Fete

Mit 13 Jahren nimmt die damals eher durchschnittliche Schülerin an einem Film-Casting teil und wird prompt auserwählt. Und so avanciert sie unter dem neuen Namen Sophie Marceau zum Kinostar und Teenager-Idol in La Boum - Die Fete (1980; mit Alexandre Sterling, Brigitte Fossey und Claude Brasseur). Eine ganze Teenie-Generation wünscht sich damals die Eltern weit weg, um zuhause in einer sturmfreien Bude ordentlich abfeiern und fummeln zu können - Sophie Marceau und ihre Kumpels zeigen im Film, wie es geht. Und weil es so schön war, folgt 1982 gleich die nächste Party mit La Boum 2 - Die Fete geht weiter mit dem Schönling Pierre Cosso (Cinderella '80, American Werwolf in Paris) als Knutschpartner für Sophie Marceau. Die Teenagerin spielt ihre Rolle bereits so überzeugend, dass Sophie Marceau für La Boum 2 - Die Fete geht weiter sogar den französischen Filmpreis César als beste Nachwuchsdarstellerin einheimst. Eigentlich soll es sogar noch eine dritte Fete geben, doch die damals 16-Jährige hat vom feiern die Nase bereits voll. Sie will sich nicht als ewiges Feierbiest festnageln lassen und kauft sich kurzerhand für 1 Million Franc (heute etwa 170.000 Euro) aus dem Vertrag mit dem Filmkonzern Gaumont frei.

Sophie Marceau begibt sich daraufhin auf die Suche nach anspruchsvolleren Rollen und spielt bereits mit 18 Jahren mit französischen Schauspieler-Größen wie Gérard Depardieu (1492 - Die Eroberung des Paradieses, Asterix & Obelix - Im Auftrag ihrer Majestät) und Catherine Deneuve (Die letzte Metro, 8 Frauen) in dem Kolonial-Kriegsfilm Fort Saganne (1984) sowie im selben Jahr mit Jean-Paul Belmondo (Casino Royale; Cartouche, der Bandit) zusammen in der actionreichen Verwechslungskomödie Fröhliche Ostern.

Schon 1985 lernt die französische Schönheit den 26 Jahre älteren polnischen Filmregisseur Andrzej ?u?awski (Die öffentliche Frau, Nachtblende) kennen. Mit ihm zusammen dreht Sophie Marceau zahlreiche Filme, in denen sie mitunter sehr freizügige und gar skandalöse Erotikszenen zeigt, die aber trotzdem hinter den Grenzen Frankreichs kaum Beachtung finden. Die Dramen Liebe und Gewalt (1985; mit Francis Huster und Tchéky Karyo), Abstieg zur Hölle (1986; mit Claude Brasseur), Meine Nächte sind schöner als deine Tage (1989; mit Jacques Dutronc) oder Blue Note (1991; mit Marie-France Pisier) schaffen es meist gar nicht in die deutschen Kinos sondern landen nicht selten Jahre später im Nachtprogramm von Arte. Abgesehen davon lernen sich Sophie Marceau und Andrzej ?u?awski durch die rege Zusammenarbeit nicht nur besser kennen, sondern letztendlich sogar lieben: es entsteht daraus eine 17 Jahre lang anhaltende Beziehung sowie 1995 der gemeinsame Sohn Vincent.

Der zweite internationale Durchbruch von Sophie Marceau in Braveheart

1995 ist auch das Jahr, in dem Sophie Marceau der endgültige oder auch neuerliche internationale Durchbruch gelingt, als sie zusammen mit Mel Gibson (Filmreihe Lethal Weapon, Was Frauen wollen) in dem Monumental-Abenteuer Braveheart die weibliche Hauptrolle der Prinzessin Isabelle übernimmt. In jenem Schlachtenepos aus dem Ende des 13. Jahrhunderts geht es um die Freiheit Schottlands, welches von England und dessen König Eduard I. (Patrick McGoohan; Nobody ist der Größte, Flucht von Alcatraz) unterdrückt wird. Doch Mel Gibson alias William Wallace sammelt die schottischen Clans um sich, um gegen England aufzubegehren. Braveheart bekommt 1996 zahlreiche hochangesehene Preise, darunter fünf Oscars inklusive dem Goldjungen für den Besten Film. Sophie Marceau geht augenscheinlich leer aus, doch dafür ist sie international als Schauspielerin jetzt eine ganz heiße Nummer.

Nach Braveheart ist zwar noch nicht jeder Film mit Sophie Marceau ein Blockbuster, aber sie spielt nun in internationalen Produktionen, die man auch außerhalb Frankreichs sieht und schätzt. Noch 1995 entsteht das von Michelangelo Antonioni (Blow Up, Die mit der Liebe spielen) und Wim Wenders (Buena Vista Social Club, Der Himmel über Berlin) gedrehte Episoden-Liebesdrama Jenseits der Wolken mit John Malkovich (R.E.D. - Älter, Härter, Besser; Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?), Fanny Ardant (8 Frauen, Elizabeth), Peter Weller (Star Trek Into Darkness, Sons of Anarchy) und Jean Reno (The Da Vinci Code - Sakrileg, Godzilla) neben Sophie Marceau in den Hauptrollen.

Anno 1997 spielt Sophie Marceau die unglückliche Fürstengattin Anna Karenina in der gleichnamigen Romanverfilmung von Leo Tolstoi. Es handelt sich dabei um die erste westliche Verfilmung von Anna Karenina, die tatsächlich in Russland (Sankt Petersburg) gedreht wird. Neben Sophie Marceau spielen noch Sean Bean (James Bond 007 - Goldeneye, Der Herr der Ringe: Die Gefährten) als ihr Liebhaber Graf Alexei Kirillowitsch Wronski und James Fox (Sherlock Holmes, Absolute Beginners - Junge Helden) als ihr Gatte Fürst Alexei Alexandrowitsch Karenin. Die Kritiken zu Anna Karenina sind allerdings sehr gespalten und die Kinokassen hören bereits nach 2,2 Millionen US-Dollar auf zu klingeln. 1999 folgt mit Ein Sommernachtstraum eine weitere Verfilmung eines Klassikers - dieses Mal von William Shakespeare. Beeindruckend an diesem Film ist vor allem die Star-Riege, mitunter bestehend aus Kevin Kline (Ein Fisch namens Wanda, Der rosarote Panther), Michelle Pfeiffer (Batmans Rückkehr, Dangerous Minds), Stanley Tucci (Filmreihe Die Tribute von Panem, Jack and the Giants), Calista Flockhart (TV-Serie Ally McBeal, TV-Serie Brothers & Sisters), Christian Bale (Filmreihe The Dark Knight, American Hustle), Bernard Hill (Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs, Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat) und vielen mehr.

Die Welt ist nicht genug - Sophie Marceau erobert das 007-Universum

Anno 1999 folgt dann der cineastische Ritterschlag, als ihr die Bond-Produzenten die Rolle der geheimnisvollen Elektra King in Die Welt ist nicht genug anbieten. In diesem Bond-Abenteuer darf sie Pierce Brosnan (Die Thomas Crown Affäre, Mamma Mia!) alias James Bond erst ordentlich heiß machen und dann später noch richtig einheizen. Unterstützt wird Sophie Marceau dabei von Robert Carlyle (Trainspotting - Neue Helden, Hitler - Aufstieg des Bösen) als Bond-Schurke Renard. An der Seite von James Bond kämpfen das Bond-Girl Dr. Christmas Jones (Denise Richards; Starship Troopers, Tatsächlich ... Liebe) und der Casino-Besitzer Valentin Dimitrovich Zukovsky (Robbie Coltrane; Filmreihe Harry Potter, James Bond 007 - Goldeneye) sowie die MI6-Stammbesetzung M (Judi Dench; Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten, Best Exotic Marigold Hotel), Q (Desmond Llewelyn; Chitty Chitty Bang Bang, Die Ritter der Tafelrunde), R (John Cleese; Monty Python - Das Leben des Brian, Ein Fisch namens Wanda) und Samantha Bond (James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag, Erik der Wikinger) als Miss Moneypenny.

Nach dem Popcorn-Kino-Projekt in der Bond-Welt beginnt Sophie Marceau das neue Jahrtausend wieder sehr viel schwermütiger und dreht mit ihrem Noch-Lebenspartner und Regisseur Andrzej ?u?awski das Liebesdrama Die Treue der Frauen (mit Pascal Greggory und Guillaume Canet). Gruselig wird es im Jahre 2001, wenn Sophie Marceau als ägyptische Mumie Belphégor (mit Michel Serrault und Frédéric Diefenthal) in der gleichnamigen Kino-Adaption der 60er-Jahre-TV-Serie Belphégor oder das Geheimnis des Louvre des Nachtens durch das Museum spuckt und mordet. 2003 holt der Regisseur Rob Reiner (Stand by Me - Das Geheimnis eines Sommers, Harry und Sally) die Französin Sophie Marceau wieder einmal nach Hollywood für eine Nebenrolle in der Liebeskomödie Alex & Emma mit Luke Wilson (Die Super-Ex, Die Familie Stone - Verloben verboten!) und Kate Hudson (Almost Famous - Fast berühmt, Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen?) in den Hauptrollen. Der Film um einen Schriftsteller, der erst unter einer Schreibblockade leidet, bis seine Fantasiewelt immer mehr mit der realen verschmilzt, floppt jedoch bei den Kritikern und an den Kinokassen - von den 30 Millionen US-Dollar Produktionskosten holt die Produktionsfirma gerade mal die Hälfte zurück.
Nachdem Hollywood also auch nicht mehr das ist, was es mal war, dreht Sophie Marceau in den folgenden Jahren fast ausschließlich für das französische Kino. Filme wie die Komödie Je reste! (2003; mit Vincent Perez und Hardy Krüger jr.), der Thriller Anthony Zimmer (2005; mit Yvan Attal und Sami Frey), der Spukkrimi Zimmer 401 - Rückkehr aus der Vergangenheit (2007; mit Christopher Lambert und Nicolas Briançon) oder der Historien-Thriller Female Agents - Geheimkommando Phoenix (2008; mit Julie Depardieu und Moritz Bleibtreu) schaffen es trotz teils deutscher oder internationaler Besetzung nicht in die deutschen Kinos sondern bestenfalls auf DVD. Der Thriller Anthony Zimmer ist allerdings von der Story her so gelungen, dass ihn der deutsche Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck (Das Leben der Anderen) in Hollywood mit Johnny Depp (Filmreihe Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik, Lone Ranger), Angelina Jolie (Maleficent - Die dunkle Fee, Lara Croft: Tomb Raider) und Timothy Dalton (James Bond 007 - Der Hauch des Todes, Hot Fuzz - Zwei abgewichste Profis) in den Hauptrollen unter dem Titel The Tourist 2010 neu verfilmt.

Bei den Dreharbeiten zu Zimmer 401 - Rückkehr aus der Vergangenheit im Jahre 2007 arbeitet Sophie Marceau erstmals mit dem US-amerikanischen Schauspieler Christopher Lambert zusammen, den Kinobesucher bestens kennen aus Blockbustern wie Greystoke - Die Legende von Tarzan, Herr der Affen (mit Andie MacDowell, Ian Holm und Ralph Richardson), Highlander - Es kann nur einen geben (mit Sean Connery, Roxanne Hart und Clancy Brown), Der Sizilianer (mit Terence Stamp und Joss Ackland), Knight Moves - Ein mörderisches Spiel (mit Diane Lane und Daniel Baldwin) oder Beowolf (1999; mit Rhona Mitra und  Götz Otto). Sophie Marceau und Christopher Lambert verlieben sich prompt ineinander und sind fortan ein Paar, für das 2012 die Hochzeitsglocken läuten...

LOL - Lachen mit Sophie Marceau

Einen internationalen Hingucker dreht Sophie Marceau wieder 2008 mit der gelungenen Teenager-Komödie LOL (Laughing Out Loud) (mit Christa Theret und Jérémy Kapone). In diesem Film dreht sich alles um Lola - Spitzname LOL - und ihren typischen Teenager-Beziehungsproblemen mit der Clique, den ersten Jungs und zur eigenen Mutter - in diesem Fall Sophie Marceau alias Anne. Musik, Partys, Knutschereien und Drogen spielen im Teenie-Leben natürlich ebenfalls eine tragende Rolle. Irgendwie erinnert LOL (Laughing Out Loud) daher sehr an La Boum - Die Fete, nur das Sophie Marceau dieses Mal die Sicht der fürsorglichen Mutter einnimmt, was dem Film zusätzlich eine amüsante Würze verleiht.

Noch im gleichen Jahr erscheint die Rollentausch-Komödie Auf der anderen Seite des Bettes, in der Sophie Marceau als Mutter, Hausfrau und Schmuckvertreterin von ihrem Gatten und Firmenchef Hugo (Dany Boon; Nichts zu verzollen, Asterix & Obelix - Im Auftrag ihrer Majestät) stets zu hören bekommt, dass sie zu Hause nichts gebacken bekommt. Darauf drängt sie ihren Ehemann dazu, für ein Jahr lang die Rollen zu tauschen. Und nach dem anfänglich zu erwarteten Chaos finden beide bald Gefallen an ihren neuen Rollen...

Das nächste Projekt von Sophie Marceau ist 2009 der internationale Thriller Don't Look Back - Schatten der Vergangenheit (mit Monica Bellucci und Thierry Neuvic), in dem sie sich auf der Suche nach ihrer Vergangenheit plötzlich in einer anderen Identität und scheinbaren Parallelwelt wieder findet. In dem Filmdrama Cartagena aus dem gleichen Jahr darf Sophie Marceau wieder mit ihrem Lebensabschnittsgefährten Christopher Lambert zusammendrehen. Er spielt darin einen alkoholabhängigen Ex-Boxer, der als Pfleger die querschnittsgelähmte Muriel (Sophie Marceau) pflegen soll - eine Aufgabe, an der schon viele vor ihm scheiterten. Cartagena könnte fast Vorbild sein für die französische Erfolgskomödie Ziemlich beste Freunde (2011; mit Omar Sy und François Cluzet), erscheint in Deutschland aber ohne Umwege übers Kino direkt auf DVD.

In der französisch-belgischen Tragikomödie Vergissmichnicht (mit Marton Csokas und Michel Duchaussoy) aus dem Jahre 2010 begibt sich Sophie Marceau als knallharte Managerin aus der Atomkraft-Branche auf einen Selbstfindungstrip in die Vergangenheit, nachdem sie sich mit zahlreichen Briefen von ihr an sich selbst aus ihrer Kindheit konfrontiert sieht.

Einer der jüngeren Filme von Sophie Marceau ist die recht klassisch aufgezogene Liebeskomödie Und nebenbei das große Glück (2012) mit Gad Elmaleh (Midnight in ParisDie Abenteuer von Tim und Struppi), die in ihrer Machart auch im Hollywood der 1950er mit einem Cary Grant (Leoparden küsst man nichtEin Hauch von Nerz) und einer Sophia Loren (Und dennoch leben siePrêt-à-porter) à la Hausboot hätte entstehen können - also im bestgemeinten Sinne. In Und nebenbei das große Glück verliebt sich der Lebemann Sacha Keller (Gad Elmaleh) mit Spleen für Anfang 20-Jährige zufällig in Charlotte Posche, die mit geschätzten Mitte 30 eigentlich gar nicht in sein Beuteschema passt. Doch ist dies nicht der einzige Haken an Charlotte, darüber hinaus ist sie extrem tollpatschig, hat drei Kinder, einen eifersüchtigen Ex-Mann und einen einflussreichen Noch-Mann, der die Karriere von Sacha als Musiker torpediert. Und ganz nach Hollywood-Style siegt am Ende doch... naja, an dieser Stelle wollen wir nicht zu viel spoilern... Gleiches gilt für den danach folgenden Romantikfilm Ein Augenblick Liebe (2014; mit François Cluzet und Lily Taieb), wo sich ein glücklich verheirateter Anwalt und Vater plötzlich in einem Gefühlschaos wiederfindet, als er die adrette Schriftstellerin Elsa, ebenfalls Mutter von drei Kindern, kennenlernt. Manch Kritiker lobt die Schmonzette als Lichtblick im aktuellen Autorenkino – also wenn man Autorenkino mag. Deutlich lockerer und ungezügelter geht es in der erotisierenden Komödie Er liebt mich, er liebt mich nicht - Toujours l'amour (2015) zu. Hier arbeitet der ehemalige Pilot und geheilte Sexsüchtling Lambert (Patrick Bruel; Get The Dog – Verrückt nach Liebe, Sabrina) als Paartherapeut. Seine Sucht hat er exakt so lange im Griff, bis sich die attraktive Judith (Sophie Marceau) um einen Assistenzjob bei ihm bewirbt. Denn sie will nicht nur den Job, sondern auch den Chef dazu…   

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