Natalie Portman Filme

Geburtsname: Natalie Hershlag
Geburtstag: 9. Juni 1981 in Jerusalem (Israel)
Wichtigste Auszeichnungen: 1 Oscar, 1 Oscar-Nominierung, 2 Golden-Globe-Awards, 1 Golden-Globe-Nominierung, 1 BAFTA, 1 BAFTA-Nominierung

Mini-Biographie:

Die 1981 in Israel geborene Natalie Portman erreichte in ihren jungen Jahren bereits weit mehr, als viele Schauspieler in ihrem ganzen Leben: Unter anderem zieren bereits zwei Golden Globes sowie ein Oscar für den Ballet-Thriller Black Swan die Vitrinen von Natalie Portman. Bekanntheit erreichte Natalie Portman zudem mit ihrer Rolle als Amidala in den ersten drei Teilen der Star-Wars-Saga sowie als Hammerbraut Jane Foster an der Seite von Thor. Zuletzt glänzte sie als einstige US-Präsidenten-Gattin von John F. Kennedy in dem autobiografischen Drama Jackie: Die First Lady, für das sie viel Lob sowie Nominierungen für einen Oscar, Golden Globe und BAFTA erhielt. 

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Filme mit Natalie Portman

Coole Filmzitate von Natalie Portman

"Magie ist nur Wissenschaft, die wir noch nicht verstehen."
Natalie Portman alias Jane Foster erklärt in Thor die Welt der Forschung

"Und so geht die Freiheit zugrunde - mit donnerndem Applaus!"
Senatorin Amidala kommentiert das traurige Geschehen in der Galaxie in Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith

"Wenn Du nicht über Dich selbst lachen kannst, kommt Dir das Leben viel länger vor, als Dir lieb ist!"
Natalie Portman alias Sam zeigt sich in Garden State von ihrer philosophischen Seite

Wichtigste Auszeichnungen:

2017: Critics' Choice Movie Awards sowie Nominierungen für einen Oscar, Golden Globe und BAFTA als jeweils Beste Hauptdarstellerin für Jackie: Die First Lady
2010/2011: Insgesamt 19 Auszeichnungen als Beste Hauptdarstellerin für den Film Black Swan, darunter der Oscar, der British Academy Film Award, der Broadcast Film Critics Association sowie der Golden Globe Award
2007: Saturn Award als Beste Hauptdarstellerin in V wie Vendetta
2005: Golden Globe Award als Beste Nebendarstellerin in Hautnah
2004: National Board of Review Award für Natalie Portman zusammen mit Jude Law, Clive Owen und Julia Roberts als Bestes Schauspielensemble für den Film Hautnah
2002: Teen Choice Award als Beste Darstellerin in einem Drama- bzw. Action-Abenteuerfilm für Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger
2000: YoungStar Award als Beste jugendliche Darstellerin in einer Filmkomödie für Wo dein Herz schlägt

Natalie Portman Biographie

Natalie Portman erblickt am 9. Juni 1981 in Jerusalem das Licht der Welt. Ihr Vater ist der israelische Arzt Avner Hershlag, ihre Mutter Shelley Stevens ist US-Amerikanerin und ebenfalls jüdischen Glaubens. Die jüdischen Großeltern von Natalie Portman wanderten in den 1930ern von Europa aus nach Palästina, das Schicksal ihrer Urgroßeltern endete im KZ in Auschwitz. Den Namen Portman trägt ihre Großmutter, den Natalie schließlich als Künstlername für sich annimmt...
Als Natalie Portman drei Jahre alt ist, erfolgt der Umzug von Israel nach Maryland in den USA, weil ihr Vater dort einen guten Job angeboten bekommt. Berufsbedingt muss die Familie noch einige Umzüge tätigen, unter anderem nach Washington oder auch New York. Trotz der vielen Umzüge ist Natalie Portman eine hervorragende Schülerin und Studentin. Auf der Harvard University wird sie zum Beispiel die Assistentin des Polit-Wissenschaftlers Alan M. Dershowitz und wirkt aktiv an seinem Werk "The Case for Israel" mit. Darüber hinaus erarbeitet sich Natalie Portman einen akademischen Grad in Psychologie und spricht zudem neben ihren beiden Muttersprachen Englisch und Neuhebräisch noch fließend Deutsch, Spanisch, Französisch, Japanisch und Arabisch.

Natalie Portman als Teenager zusammen mit Léon - Der Profi

All ihre schulischen Leistungen erscheinen noch umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass Natalie Portman bereits mit elf Jahren entdeckt wird. In einer Pizzeria bekommt sie zunächst ein Angebot, um für eine große Kosmetik-Firma zu modeln. Doch Natalie Portman will bereits jetzt lieber Schauspielerin werden und lehnt den Model-Job ab. Kurz darauf nimmt Natalie Portman bei einem Cast mit rund 2.000 Bewerberinnen teil. Es geht um die weibliche Hauptrolle in einem Action-Film mit dem Titel Léon - Der Profi (mit Gary Oldman und Danny Aiello). Und Natalie Portman kann sich tatsächlich gegen ihre Konkurrentinnen durchsetzen und bekommt die Rolle der 12-jährigen Mathilda, die den Mord an ihrer Familie rächen will und sich dazu vom Profi-Killer Léon (Jean Reno; Der rosarote Panther 1 & 2, The Da Vinci Code - Sakrileg) unterrichten lässt. Die Kritiken zu dem Film von Regisseur und Drehbuchautor Luc Besson (Filmreihe Arthur und die Minimoys, 96 Hours - Taken 2) überschlagen sich förmlich und Léon - Der Profi wird in Frankreich mit drei César-Trophäen für den Besten Film, die Beste Regie und Jean Reno als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Der Kassenmagnet ist in diesem Film also noch Jean Reno, doch bereits nach nur einem Film ist ganz Hollywood auf die kleine Natalie Portman aufmerksam geworden.

Léon - Der Profi kommt 1994 in die Kinos, bereits ein Jahr später sieht man Natalie Portman wieder auf der Leinwand. Und in dem Gangster-Thriller Heat gibt sie sich nicht mehr mit nur einem französischen Superstar zufrieden, hier spielt sie gleich mit einer ganzen Reihe US-amerikanischer Hollywood-Stars wie Al Pacino (Der Pate - Teil I-III, Der Duft der Frauen), Robert De Niro (Der Pate - Teil II; Meine Braut, ihr Vater und ich), Jon Voight (Lara Croft: Tomb Raider, Mission: Impossible) und Val Kilmer (Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel, The Saint - Der Mann ohne Namen). Und auch Heat wird sowohl bei den Kritikern wie auch an den Kinokassen ein Volltreffer - für Natalie Portman ist es bereits der Zweite im zweiten Film.

Anno 1996 bekommt Natalie Portman einen Auftritt in einem etwas leiseren aber ebenfalls sehr charmanten Film mit dem Titel Beautiful Girls. In dieser vielschichtigen Beziehungsgeschichte darf Natalie Portman als 13-Jährige dem verlobten Nachbarn Timothy Hutton (French Kiss, Der Ghostwriter) den Kopf verdrehen. Ebenfalls im Gefühlschaos stehen in diesem Streifen unter anderem Matt Dillon (Verrückt nach Mary, Herbie: Fully Loaded - Ein toller Käfer startet durch), Lauren Holly (TV-Serie Navy CIS, Was Frauen wollen) und Uma Thurman (Pulp Fiction, Kill Bill - Volume 1 & 2).

Woody Allen holt Natalie Portman in seinen Harem

Nach gerade mal drei Leinwand-Auftritten muss der Filmemacher Woody Allen nicht länger überzeugt werden und er engagiert die 14-jährige Natalie Portman für seine musikalische Liebeskomödie Alle sagen: I love you. Wie so oft holt sich Woody Allen auch dieses Mal mit die attraktivsten Schauspielerinnen für sein cineastisches Musical wie etwa Julia Roberts (Pretty Woman, Im August in Osage County), Goldie Hawn (Der Tod steht ihr gut, Overboard - Ein Goldfisch fällt ins Wasser), Natasha Lyonne (Kate & Leopold, Filmreihe American Pie) und Drew Barrymore (E. T. - Der Außerirdische, Eine Hochzeit zum Verlieben) - hier reiht sich Natalie Portman bereits perfekt ein. Und wie es sich für eine gute Woody-Allen-Komödie gehört, haben die Kritiker auch hier nur gute Zeilen für den Film übrig, er wird sogar für den Golden Globe in der Kategorie "Beste Komödie oder Musical" nominiert.

Noch im selben Jahr klopft mit Tim Burton (Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street, Sleepy Hollow) ein weiterer Kult-Regisseur an die Tür von Natalie Portman und holt sie für sein futuristisches Komödien-Projekt Mars Attacks! (1996), in dem sich gefühlt jeder Schauspiel-Star von Hollywood tummelt, nämlich: Pierce Brosnan (viermalig James Bond 007, Percy Jackson - Diebe im Olymp), Jack Nicholson (Einer flog über das Kuckucksnest, About Schmidt), Danny DeVito (Die unglaubliche Entführung der verrückten Mrs. Stone, Batmans Rückkehr), Martin Short (Die Reise ins Ich, Drei Amigos!), Michael J. Fox (Film-Trilogie Zurück in die Zukunft, Auf die harte Tour), Rod Steiger (Der längste Tag, Doktor Schiwago), Glenn Close (Eine verhängnisvolle Affäre, Gefährliche Liebschaften), Sarah Jessica Parker (Haben Sie das von den Morgans gehört?, TV-Serie und Filme Sex and the City), Annette Bening (American Beauty, The Kids Are All Right),Tom Jones (Titelsongs zu den Filmen What's new, Pussycat?; James Bond 007 - Thunderball), Joe Don Baker (James Bond 007 - Der Hauch des Todes, James Bond 007 - Der Morgen stirbt nie), Jack Black (King Kong, Gullivers Reisen - Da kommt was Großes auf uns zu), Lisa Marie (Sleepy Hollow - Köpfe werden rollen, Planet der Affen) und viele mehr.

Star Wars: Episode I-III - Natalie Portman im Krieg der Sterne

Vielleicht wird Natalie Portman der ganze Star-Rummel in und um Mars Attacks! sogar etwas zu viel. Jedenfalls gönnt sie sich vom Film erstmal eine längere Auszeit, um ihr Talent beim Theater zu demonstrieren: Sie spielt am Broadway in dem Stück "Das Tagebuch der Anne Frank". Ihr Comeback ins Kino wird sogleich ein echter Paukenschlag, denn 1999 spielt Natalie Portman in Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung die Rolle der Königin Amidala respektive Padmé Naberrie. Natalie Portman besetzt damit neben Liam Neeson (Schindlers Liste, A Million Ways to Die in the West) als Qui-Gon Jinn, Ewan McGregor (Im August in Osage County, Jack and the Giants) als Obi-Wan Kenobi und Jake Lloyd (Ein Licht in meinem Herzen, Versprochen ist versprochen) als Anakin Skywalker eine der zentralen Schlüsselrollen in dem opulenten Science-Fiction-Märchen. In die Rolle der Padmé Amidala schlüpft Natalie Portman außerdem noch 2002 in Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger mit Hayden Christensen (Das Haus am Meer; New York, I Love You), Christopher Lee (James Bond 007 - Der Mann mit dem goldenen Colt, Filmtrilogie Der Herr der Ringe) und Samuel L. Jackson (Django Unchained, The Return of the First Avenger) in weiteren Hauptrollen sowie 2005 in Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith.

Allein mit der Star-Wars-Reihe hat sich Natalie Portman bereits ihr filmisches Denkmal gesetzt. Doch an ein Ausruhen auf den überirdischen Lorbeeren ist bei Natalie Portman nicht zu denken. Noch 1999 dreht sie zusammen mit Susan Sarandon (The Rocky Horror Picture Show, Die Hexen von Eastwick) das Mutter-Tochter-Beziehungsdrama Überall, nur nicht hier (mit Hart Bochner und Eileen Ryan). Ein Jahr später übernimmt Natalie Portman die Hauptrolle in dem Schicksalsdrama Wo dein Herz schlägt (mit Ashley Judd und James Frain), wofür sie 2000 mit dem YoungStar Award ausgezeichnet wird. Im Jahre 2001 stellt Natalie Portman bereits so eine prominente Eigenmarke dar, dass sie sich in der Filmsatire Zoolander mit den Stars Ben Stiller (Das erstaunliche Leben des Walter Mitty; Meine Braut, ihr Vater und ich), Owen Wilson (Nachts im Museum 1&2, Grand Budapest Hotel), Will Ferrell (Anchorman 2 - Die Legende kehrt zurück, Die etwas anderen Cops), Milla Jovovich (Die drei Musketiere, Filmreihe Resident Evil) und David Duchovny (TV-Serie Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI, Evolution) kurzerhand selbst spielt.

Natalie Portman ganz Hautnah am Cold Mountain

Anno 2003 erhält Natalie Portman eine Nebenrolle in dem Bürgerkriegs-Drama Unterwegs nach Cold Mountain, der mit einem gewaltigen Star-Cast bestehend aus Jude Law (Sherlock Holmes: Spiel im Schatten, Das Kabinett des Dr. Parnassus), Nicole Kidman (Grace of Monaco, Der Goldene Kompass), Renée Zellweger (Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück, Jerry Maguire - Spiel des Lebens), Donald Sutherland (Filmreihe Die Tribute von Panem, The Italian Job - Jagd auf Millionen) und Philip Seymour Hoffman (Capote, Radio Rock Revolution) besteht. Vor allem Renée Zellweger sticht in diesem Film heraus, für ihre Darstellung der Herumtreiberin Ruby erhält sie unter anderem einen Oscar, einen Golden Globe sowie einen BAFTA-Award als jeweils beste Nebendarstellerin. Natalie Portman geht in diesem Film noch leer aus, doch die Betonung liegt auf "noch"! Dies ändert sich bereit mit dem 2004 gedrehten Beziehungsdrama Hautnah, in dem Natalie Portman neben den Stars Jude Law (Grand Budapest Hotel, Side Effects), Clive Owen (The International, Elizabeth - Das goldene Königreich) und Julia Roberts (Die Hochzeit meines besten Freundes, Erin Brockovich) so brillant agiert, dass sie dafür als beste Nebendarstellerin einen Golden Globe erhält und außerdem für einen Oscar nominiert wird.

Zusammen mit Hugo Weaving (Filmtrilogie Matrix, Film-Trilogie Der Herr der Ringe) spielt Natalie Portman erstmals in einer Comic-Verfilmung, die unter dem Titel V wie Vendetta (mit Stephen Rea und John Hurt) 2006 in die Kinos kommt und überwiegend gute Kritiken bekommt. Vor allem Natalie Portman als Schützling des rachesuchenden Regierungsgegner V wird 2006 mit einem SFX Award als beste Schauspielerin und 2007 mit dem Saturn Award in derselben Kategorie ausgezeichnet. Im gleichen Jahr entsteht außerdem bei einem Trip nach Spanien das Historiendrama Goyas Geister mit Javier Bardem (James Bond 007 - Skyfall, Vicky Cristina Barcelona) und Stellan Skarsgård (Mamma Mia!, Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2) an der Seite von Natalie Portman. Nach der Spanienreise geht es für Natalie Portman weiter nach Frankreich und China bzw. Hongkong, in deren Ländern das Liebes-Roadmovie My Blueberry Nights mit Norah Jones (Ein Chef zum Verlieben, Ted), Jude Law (Road to Perdition, Der talentierte Mr. Ripley), David Strathairn (Godzilla, Das Bourne Vermächtnis) und Rachel Weisz (Die Mumie kehrt zurück, Die fantastische Welt von Oz) in den weiteren Rollen entsteht. Wieder zuhause dreht Natalie Portman noch im selben Jahr die Fantasy-Komödie Mr. Magoriums Wunderladen mit Dustin Hoffman (Rain Man, Wag the Dog - Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt) und Jason Bateman (Kill the Boss, State of Play - Stand der Dinge) sowie den Abenteuerfilm Darjeeling Limited mit Owen Wilson (Prakti.com, Starsky & Hutch), Adrien Brody (Grand Budapest Hotel, Der Pianist) und Bill Murray (Ghostbusters - Die Geisterjäger, Monuments Men - Ungewöhnliche Helden).

Im Folgejahr steht Natalie Portman für das Historiendrama Die Schwester der Königin in einer Hauptrolle mit ihren Schauspielkollegen Scarlett Johansson (The Return of the First Avenger, Vicky Cristina Barcelona), Eric Bana (Star Trek, Troja), Jim Sturgess (Cloud Atlas, Zwei an einem Tag), Kristin Scott Thomas (Mord im Pfarrhaus, Vier Hochzeiten und ein Todesfall) und Benedict Cumberbatch (Star Trek Into Darkness, Der Hobbit - Smaugs Einöde) vor der Kamera.

Noch dramatischer geht es in dem Kriegs- und Familiendrama Brothers (2009) zu, in dem Tobey Maguire (Film-Trilogie Spider-Man, Der große Gatsby) alias Capt. Samuel "Sam" Cahill durch die afghanische Kriegshölle muss und wegen einer Gefangenschaft durch die Taliban irrtümlicherweise für tot gehalten wird. Daraufhin beginnt sich sein kleinerer Bruder Tommy (Jake Gyllenhaal; The Day After Tomorrow, Brokeback Mountain) um die Witwe Grace Cahill (Natalie Portman) zu kümmern. Beide kommen sich dabei näher, doch eines Tages kommt Sam aus der grausigen Gefangenschaft zurück, wenn auch als nervliches Frack... Die drei Protagonisten legen in diesem Remake es dänischen Films Brødre eine schauspielerische Meisterleistung ab.

Das Jahr schließt Natalie Portman ab mit einem Auftritt in der filmischen Metropolen-Liebeserklärung New York, I Love You (mit Andy Garcia, Orlando Bloom, Bradley Cooper und vielen mehr). Jener Film basiert auf elf Episoden zu jeweils einem New Yorker Stadtteil und Natalie Portman übernimmt zusammen mit Irrfan Khan (Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger, The Amazing Spider-Man) die Hauptrolle in der Episode über den Stadtteil "Diamond District".

Natalie Portman als Black Swan und als Hammerbraut

Das Doppeljahr 2010/11 wird für Natalie Portman zu einem berauschenden Triumphzug. Mit ihrem Auftritt als schöner und im doppelten Sinne sterbender Schwan spielt sie in Black Swan (mit Mila Kunis, Vincent Cassel und Winona Ryder) die Rolle ihres Leben. Die Rolle, mit der man sie wohl bis zum Ende aller Tage identifizieren wird. Für ihre Darbietung der ehrgeizigen Ballett-Tänzerin Nina Sayers erhält Natalie Portman anno 2011 als Beste Hauptdarstellerin jeweils den Oscar, einen Golden Globe Awards, den British Academy Film Awards sowie den Independent Spirit Awards.

Nachdem Natalie Portman ihre Trophäen für Black Swan eingesammelt hat, geht sie frisch motiviert zum Dreh der nächsten Projekte. Als erstes folgt die Romantikkomödie Freundschaft Plus mit Ashton Kutcher (TV-Sitcom Two and a Half Men, TV-Sitcom Die wilden Siebziger), Jake Johnson (Bad Neighbors, TV-Serie New Girl) und Kevin Kline (Ein Fisch namens Wanda, French Kiss). Freundschaft Plus lässt die Kinokassen kräftig klingeln und spielt bei 25 Millionen US-Dollar Produktionskosten weltweit fast 150 Millionen wieder ein. Nicht ganz so erfolgreich läuft der Fantasy-Klamauk Your Highness (mit Danny McBride, James Franco und Zooey Deschanel), der von manchem Kritiker als einer der schlechtesten Filme 2011 abgestraft wird und in Deutschland gar nicht erst in die Kinos kommt. Betrachtet man die Film-Vita von Natalie Portman, ist dies eigentlich ihr erster Flop. Um diese kleine Scharte umgehend auszuwetzen, lässt Natalie Portman den Hammer schwingen - und zwar vom größtmöglichen Hammerschwinger des Universums - von keinem geringerem als dem Donnergott Thor (mit Stellan Skarsgård, Rene Russo und Samuel L. Jackson). In der Marvel-Comicverfilmung wird Thor (Chris Hemsworth; Star Trek, Snow White and the Huntsman) wegen Ungehorsam von seinem Vater Odin (Anthony Hopkins; Das Schweigen der Lämmer, Noah) seiner Kräfte und seines Hammers beraubt und auf die Erde verbannt. Dort versucht er mit Hilfe der Astrophysikerin Jane Foster (Natalie Portman), wieder an seinen Hammer heranzukommen. Dies erweist sich jedoch als schwierig, weil sich sein eigener Bruder Loki (Tom Hiddleston; Marvel's The Avengers, Midnight in Paris) als Verräter herausstellt und sowohl Thor als auch den Menschen das Leben auf der Erde zur Hölle machen will.

Der Erfolg bei den Kritikern und vor allem an den Kinokassen lässt nicht lange auf eine Fortsetzung warten - immerhin spielt Thor seine Produktionskosten von 150 Millionen Dollar fast verdreifacht wieder ein. Und so erscheint 2013 der Nachfolger Thor - The Dark Kingdom, in dem weitgehend der Cast aus dem ersten Teil inklusive Stellan Skarsgård (Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt, Deep Blue Sea) und Rene Russo (Die Thomas Crown Affäre, Tin Cup) mitspielt. Außerdem lässt Chris Evans (Der perfekte Ex, Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer) als Captain America mal kurz sein Schild aufblitzen.

Natalie Portman wagt sich hinter die Kamera

Abgesehen von ihren Engagements in den beiden Thor-Verfilmungen lässt es Natalie Portman nach diesen Drehs etwas ruhiger angehen, was rein familiäre Gründe hat. Bei den Dreharbeiten zu Black Swan lernt sie den französischen Ballett-Tänzer Benjamin Millepied kennen und lieben. Die beiden heiraten und Natalie Portman bringt am 14. Juni 2011 den gemeinsamen Sohn Aleph zur Welt. Im Oktober 2014 kehrt die Familie Hollywood den Rücken, neues Domizil ist seither Paris.

Zurück ins Filmgeschäft meldet sich Natalie Portman mit eher kleinen Produktionen, wie etwa dem Drama Knight of Cups (2015; mit Cate Blanchett und Brian Dennehy), worin sie die Geliebte des nach Lebenssinn suchenden Hollywood-Drehbuchautors Rick (Christian Bale; Filmreihe The Dark Knight, American Hustle) verkörpert. Im selben Jahr führt Natalie Portman erstmals Regie bei einem abendfüllenden Film und übernimmt gleichzeitig das Schreiben des Drehbuches, die Produktion sowie die Hauptrolle: Eine Geschichte von Liebe und Finsternis erzählt die autobiografische Geschichte des israelischen Schriftstellers Amos Oz in seinen Jugendjahren zur Zeit der Staatengründung Israels.

2016 zieht Natalie Portman in Jane Got a Gun (mit Joel Edgerton, Noah Emmerich und Ewan McGregor) in den Wilden Westen, wo sie ihre Farm mit ihrem Ex-Verlobten gegen eine wütende Verbrecherbande verteidigen muss – Bleihagel auf die femininste Art. Geschichtshistorisch wird es dafür in dem Film Jackie: Die First Lady (2016; mit Peter Sarsgaard, Billy Crudup und John Hurt). Darin verkörpert Natalie Portman die ehemalige First Lady Jacqueline „Jackie“ Kennedy, kurz nachdem ihr Gatte und US-Präsident John F. Kennedy im November 1963 ermordet wurde. Laut Kritiker spielt Natalie Portman ihre Rolle famos und sieht dabei der echten Jackie Kennedy gespenstisch ähnlich. Entsprechend erhält sie für ihre Darbietung diverse Awards sowie Nominierungen für einen Oscar, Golden Globe und BAFTA. 

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