Morgan Freeman Filme

Geburtsname: Morgan Freeman
Geburtstag: 01. Juli 1937 in Memphis, Tennessee (USA)
Wichtigste Auszeichnungen: 1 Oscar, 4 Oscar-Nominierungen, 2 Golden-Globe-Awards, Goldene Kamera

Mini-Biographie:

Morgan Freeman ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Produzent und Oscar-Preisträger. Er feiert am 1. Juli 2017 seinen 80sten Geburtstag und kann auf eine über 50 Jahre lang andauernde Karriere zurückblicken. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen unter anderem Miss Daisy und ihr Chauffeur, Robin Hood – König der Diebe, Die Verurteilten, Erbarmungslos, Sieben, Million Dollar Baby, Invictus – Unbezwungen sowie die Filmreihe zu The Dark Knight

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Filme mit Morgan Freeman

Die coolsten Filmzitate von Morgan Freeman

Robin Hood: „Hier... Misteln, siehst Du? So manches Mädchen wurde in meinen Armen schwach, dank dieser Pflanze.“
Azeem: „Bei uns überreden wir die Frauen mit Gedichten und betäuben sie nicht mit einer Pflanze!“
Andere Länder andere Sitten, wie Azeem (Morgan Freeman) beim Gespräch mit Robin Hood (Kevin Kostner) in Robin Hood – König der Diebe erfahren muss. Aus heutiger Sicht stellt man fest, dass Gedichte nicht so wirkungsvoll sind wie Betäubungsmittel, Alkohol aber noch schneller wirkt als Misteln. 

Robin Hood: „Du reist 10.000 Meilen, um mir das Leben zu retten und dann lässt Du es zu, dass sie mich abschlachten?!.“
Azeem: „Ich erfülle mein Gelöbnis, wann ich es will“
Die Entfernung zwischen Jerusalem und Nottingham beträgt ja eigentlich gerade mal 4.800 Kilometer anstatt der von Robin Hood (Kevin Costner) gegenüber Azeem (Morgan Freeman) veranschlagten 10.000 Meilen, aber der Film heißt ja auch Robin Hood – König der Diebe, und nicht König der Vermessungsbeamten.

„Die Gastfreundschaft in diesem Land ist so warm wie das Wetter!“
Wenn sich Azeem (Morgan Freeman) in England schon so über die Gastfreundschaft und das Wetter beschwert, sollte er besser nie zum Essen gehen... Seine Feststellung macht er übrigens in Robin Hood – König der Diebe.

„Apathie kann eine Lösung sein. Ich meine, es ist leichter, sich in Drogen zu verlieren, als den Schwierigkeiten des Lebens zu begegnen. Es ist leichter, das, was man haben will, zu stehlen, als zu verdienen. Es ist leichter, Kinder zu schlagen, als zu erziehen. Liebe ist anstrengend, sie kostet Mühe und Arbeit.“ In dem Thriller Sieben zeigt sich Morgan Freeman alias Detective William Somerset gegenüber seinem Kollegen David Mills (Brad Pitt) zwar sehr weise, aber auch reichlich desillusioniert vom Leben.

„Du kriegst lebenslänglich und das Leben nehmen sie Dir auch – jedenfalls den Teil der zählt!“
Das gefürchtete Gefängnis von Shawshank in Maine (USA) aus dem Drama Die Verurteilten ist trotz All-Inclusive-Service sicher nicht der idealste Ort zum verweilen...

„Es liegt Magie darin, im Kampf über Dich hinauszuwachsen. Die Magie, alles für einen Traum zu riskieren, den außer Dir niemand kennt.“
Ein magisches Zitat von Morgan Freeman aus dem Boxdrama Million Dollar Baby, welches es verdient hätte, auf jedem Bizeps verewigt zu werden.

„Man schätzt, die meisten Menschen nutzen lediglich zehn Prozent ihrer Gehirnkapazität. Stellen Sie sich vor, wir könnten hundert Prozent nutzen, es würden interessante Dinge geschehen.“
Manche Menschen verzichten ganz auf ihre Gehirnkapazität, da geschehen auch interessante Dinge... Aber in einem Sci-Fi-Thriller wie Lucy (mit Scarlett Johansson) nehmen wir mal die Sichtweise von Morgan Freeman als renommierten Gehirnforscher ein. 

Wichtige Auszeichnungen:
2016: Benennung eines Asteroiden (224693) nach Morganfreeman
2015: Black Reel Award für die Beste Synchronisation für The LEGO Movie
2012: Goldene Kamera und Ehren-Golden-Globe/ Cecil B. DeMille Award jeweils für sein Lebenswerk, People’s Choice Award als Beliebteste Kino-Ikone
2010: Black Reel Award sowie Nominierungen für einen Oscar und einen Golden Globe als Bester Hauptdarsteller für Invictus
2005: Oscar sowie eine Golden-Globe-Nominierung jeweils als Bester Nebendarsteller für Million Dollar Baby
1995: Nominierungen für einen Oscar und einen Golden Globe als Bester Hauptdarsteller für Die Verurteilten
1990: Golden Globe und ein Silberner Bär sowie eine Oscar-Nominierung jeweils als Bester Hauptdarsteller für Miss Daisy und ihr Chauffeur
1988: Nominierungen für einen Oscar und einen Golden Globe als Bester Nebendarsteller für Glitzernder Asphalt

Biographie Morgan Freeman

Am 1. Juli 1937 bringt die Lehrerin Mayme Edna Freeman (geborene Revere) in Memphis, Tennessee ihr viertes Kind zur Welt. Vater ist der Barbier Morgan Porterfield Freeman, dessen Vornamen sein jüngster Spross nun erbt. Als Säugling wächst Morgan Freeman hauptsächlich bei der Großmutter in Charleston Mississippi auf. Während seiner Kindheit zieht die Familie zudem häufig um, etwa nach Greenwood in Mississippi sowie nach Gary in Indiana und schließlich nach Chicago in Illinois. Letztendlich landet die Familie Freeman aber wieder in Mississippi, wo Morgan Freeman auf die Broad Street High School geht. Bereits mit neun Jahren entdeckt Morgan Freeman seine Leidenschaft für die Schauspielerei und übernimmt in Schulaufführungen oftmals die Hauptrollen. Als Teenager spricht er außerdem in einer Radio-Show in Nashville Tennessee. Nach seinem Abschluss besucht Morgan Freeman die Jackson State University in Jackson Mississippi mithilfe eines Schauspielstipendiums. Mitte der 1950er dient Morgan Freeman bei der US-amerikanischen Luftwaffe (US Air Force) für vier Jahre als Radar-Mechaniker. Anfang der 1960er zieht Morgan Freeman zunächst nach Los Angeles, um dort an der Schauspielschule des Theaters Pasadena Playhouse erste Erfahrungen mit der Darstellenden Kunst zu machen. Auf diese Schule gingen u.a. solch Schauspiellegenden wie Charles Bronson (Die glorreichen Sieben, Gesprengte Ketten). Gene Hackman (French Connection – Brennpunkt Brooklyn, Erbarmungslos) oder auch Dustin Hoffman (Kramer gegen Kramer, Rain Man). Darüber hinaus nimmt Morgan Freeman Tanzunterricht in San Francisco. Finanziell hält er sich während dieser Zeit als Übersetzter über Wasser.

Seine Schauspielkarriere beginnt gegen Mitte der 1960er auf den Brettern, die die Welt bedeuten, unter anderem spielt er in einer afroamerikanischen Version des Musicals Hello, Dolly!. Dem Theater und vor allem dem Broadway in New York wird er auch als berühmter Hollywood-Star lange Zeit treu bleiben. Sein Filmdebüt gibt Morgan Freeman in einer winzigen Nebenrolle in dem Sozialdrama Der Pfandleiher (1964; mit Rod Steiger, Geraldine Fitzgerald und Brock Peters). Seinen nationalen Durchbruch hat Morgan Freeman als einer der Protagonisten in der pädagogisch lehrreichen Kinderserie The Electric Company (1971 bis 1977; mit Bill Cosby, Rita Moreno und Judy Graubart). Während dieser Zeit sieht man Morgan Freeman auch häufig in US-amerikanischen TV-Filmen.

Während der 1980er etabliert sich Morgan Freeman neben dem TV-Geschehen auch immer mehr in die Traumwelt des Kinos, wenngleich es immer noch ein langer Weg ist. Anno 1980 bekommt er eine Nebenrolle an der Seite des Protagonisten Robert Redford (Die Unbestechlichen, Der Clou) in dem Gefängnisdrama Brubaker, Paul Newman (Haie der Großstadt, Die Farbe des Geldes) gibt ihm eine Nebenrolle in seinem Familiendrama Harry & Sohn (1984) und in Glitzernder Asphalt (1987) mimt er einen Zuhälter und Gegenspieler des Protagonisten Christopher Reeve (Filmreihe Superman, Was vom Tage übrig blieb). Letztere Rolle spielt Morgan Freeman so überzeugend, dass er dafür sogar für einen Oscar und Golden Globe nominiert wird. Bis zu seiner ersten Hauptrolle auf der Kinoleinwand dauert es bis 1989: in Der knallharte Prinzipal (mit Beverly Todd, Alan North und Robert Guillaume) übernimmt er die Rolle eines Schuldirektors, der die desaströsen Zustände einer Schule beseitigen soll – und das mit äußerst unkonventionellen Mitteln.    

Als Chauffeur erlebt Morgan Freeman den endgültigen Durchbruch in Hollywood

1990 geht Morgan Freeman ein weiteres Mal ins Oscar-Rennen. In der Tragikomödie Miss Daisy und ihr Chauffeur (1989; mit Dan Aykroyd und Patti LuPone) spielt er die Titelrolle als Chauffeur von besagter Miss Daisy (Jessica Tandy; Nobody’s Fool – Auf Dauer unwiderstehlich, Die Vögel), eine exzentrische reiche alte jüdische Witwe Ende der 1940er, die ihren neuen Angestellten auf dem Fahrersitz nur sehr widerwillig akzeptiert. Doch mit der Zeit beginnen beide einander zu verstehen und erfahren außerdem, dass sie beide ein recht ähnliches Schicksal teilen: während er sich stets gegen rassistische Anfeindungen wehren muss, kämpft sie als Jüdin gegen den Antisemitismus. Das herzliche Rührstück wird insgesamt für neun Oscar-Awards nominiert und gewinnt in vier Kategorien, unter anderem den Oscar für Jessica Tandy als Beste Hauptdarstellerin sowie für den Besten Film. Morgan Freeman kommt an jenem Abend nicht über eine Oscar-Nominierung heraus, gewinnt aber als Trostpflaster einen Golden Globe sowie einen Silbernen Bären.

Fortan mutiert Morgan Freeman zu einem abonnierten Co-Star, der bisweilen hinter ein bis zwei zu meist weißen Publikumslieblingen den Supporter gibt – dass allerdings fast durchweg in großen Blockbuster-Produktionen in den 1990ern. Highlights dieser Epoche sind unter anderem Robin Hood – König der Diebe (1991; mit Kevin Costner und Alan Rickman), Erbarmungslos (1992; mit Clint Eastwood und Gene Hackman), Die Verurteilten (1994; mit Tim Robbins und Bob Gunton), Outbreak – Lautlose Killer (1995; mit Dustin Hoffman und Rene Russo), Außer Kontrolle (1996; mit Keanu Reeves und Rachel Weisz) oder auch Nurse Betty (2000; mit Renée Zellweger und Chris Rock). In den beiden Thrillern Sieben (1995; mit Brad Pitt, Gwyneth Paltrow und Kevin Spacey) und … denn zum Küssen sind sie da (1997; mit Ashley Judd und Cary Elwes) sowie dem Sklavendrama Amistad (1997; mit Anthony Hopkins, Matthew McConaughey und Nigel Hawthorne) darf er jeweils sogar die Hauptrolle übernehmen. Grundsätzlich zieht sich allerdings jener Umstand, meist nur der zweite oder dritte Star hinter XYZ zu sein, über seine gesamte Karriere durch wie ein roter Faden – das ändert sich auch im neuen Jahrtausend nicht wesentlich.

Morgan Freeman als der wahrscheinlich berühmteste Nebendarsteller der Welt

Auch wenn er nicht sehr oft die Rolle des Protagonisten in einem Film innehat, eines hat Morgan Freeman im Laufe der 1990er längst erreicht: alle Welt kennt seinen Namen und er ist in Hollywood ein echter Superstar. Sehr viel mehr Hauptrollen bekommt er allerdings auch im neuen Millennium nicht. Abgesehen von Im Netz der Spinne (2001; mit Monica Potter, Michael Wincott und Anton Yelchin), einer Fortsetzung von … denn zum Küssen sind sie da, sowie einigen kleineren Produktionen, spielt Morgan Freeman stets die zweite Geige hinter einem anderen, weißen Superstar. Als Highlights des ersten Jahrzehnts zu nennen wären etwa der Kinokrimi Under Suspicion – Mörderisches Spiel (2000; mit Gene Hackman und Monica Bellucci), der Jack-Ryan-Thriller Der Anschlag (2002; mit Ben Affleck und James Cromwell), die gottesfürchtige Komödie Bruce Allmächtig (2003; mit Jim Carrey und Jennifer Aniston), das mit vier Oscar-Awards (davon einer für Morgan Freeman als Bester Nebendarsteller) ausgezeichnete Boxdrama Million Dollar Baby (2004; mit Clint Eastwood und Hilary Swank) sowie die Action-Komödie R.E.D. – Älter, Härter, Besser (2010; mit Bruce Willis, John Malkovich und Helen Mirren). Darüber hinaus spielt Morgan Freeman in der The Dark Knight-Trilogie (2005 bis 2012; mit Christian Bale, Gary Oldman und Michael Caine) den pfiffigen Erfinder Lucius Fox an Batmans Seite. Eine seiner wenigen Hauptrollen spielt Morgan Freeman als südafrikanischer Präsident Nelson Mandela in dem Apartheid-Rugby-Drama Invictus – Unbezwungen (2009) – für den von Clint Eastwood inszenierten Film werden sowohl Morgan Freeman als auch sein Co-Star Matt Damon jeweils für einen Oscar und einen Golden Globe nominiert.

Auch in jüngster Vergangenheit bleibt Morgan Freeman ein vielbeschäftigter Mann als Co-Star in großen Hollywood-Produktionen. So mimt er in dem Endzeit-Sci-Fi-Thriller Oblivion (2013) den Mitstreiter von Tom Cruise (Filmreihe Mission: Impossible, Filmreihe Jack Reacher). In dem Action-Thriller Olympus Has Fallen – Die Welt in Gefahr (2013; mit Gerard Butler, Rick Yune und Aaron Eckhart) verkörpert Morgan Freeman einen einflussreichen Sprecher des Weißen Hauses. Magisch und gaunerhaft zugleich geht es zu in dem Thriller Die Unfassbaren – Now You See Me (2013; mit Jesse Eisenberg, Mark Ruffalo und Woody Harrelson). Hier überfallen vier Zauberkünstler live vor Publikum mit einem Magiertrick eine Bank. Morgan Freeman als ehemaliger Magier soll dem FBI helfen, jenen Trick zu entlarven und die Zauberer als Bankräuber zu überführen. Einen von vier pensionierten Freunden spielt Morgan Freeman in dem gefühlvollen aber urkomischen Rentner-Hangover Last Vegas (2013). Die drei anderen Senioren in diesem fröhlichen Junggesellenabschied sind Michael Douglas (Wall Street, Basic Instinct), Kevin Kline (Ein Fisch namens Wanda, French Kiss) und Robert De Niro (Der Pate – Teil II, Wie ein wilder Stier) – ein wahrliches Gipfeltreffen lauter Oscar-Gewinner.

Ins Jahr 2014 startet Morgan Freeman mit dem Science-Fiction-Thriller Transcendence als wissenschaftlicher Gegenspieler des schier übermächtigen aber virtuellen Dr. Will Caster alias Johnny Depp (Filmreihe Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik, Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street). Futuristisch geht es im selben Jahr weiter mit Lucy (2014), dessen Titelrolle Scarlett Johansson (Filmreihe Marvel’s The Avengers, Vicky Cristina Barcelona) übernimmt. Morgan Freeman setzt sich darin als Gehirnforscher mit eben dieser Lucy auseinander, die aufgrund einer Droge plötzlich 100 Prozent ihres Gehirns nutzen kann – sehr zum Unmut des verantwortlichen Drogenkartells. Richtig tierisch wird es hingegen in der Komödie Ted 2 (2015; mit Mark Wahlberg, Amanda Seyfried und Seth MacFarlane), in der Morgan Freeman als Anwalt für die menschlichen Grundrechte des Bären Ted kämpft. Nach Auftritten in den beiden Fortsetzungen London Has Fallen (mit Gerard Butler und Aaron Eckhart) und Die Unfassbaren 2 (mit Jesse Eisenberg, Mark Ruffalo und Daniel Radcliffe) im Jahre 2016 übernimmt Morgan Freeman darüber hinaus eine Schlüsselrolle als weiser Scheich Ilderim in der Neuverfilmung von Ben Hur (2016; mit Jack Huston, Toby Kebbell und Nazanin Boniadi).

Am 1. Juni 2017 wird Morgan Freeman seinen 80sten Geburtstag feiern – und wie es scheint, bleibt er auch danach in Hollywood ein sehr gefragter Mann.

 

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