Michael Fassbender Filme

Geburtsname: Michael Fassbender
Geburtstag: 2. April 1977 in Heidelberg, Deutschland 
Wichtigste Auszeichnungen: Wichtigste Auszeichnungen: 2 Oscar-Nominierungen, 3 Golden-Globe-Nominierungen, 2 BAFTA-Nominierungen

Mini-Biographie:

Der in Heidelberg geborene Michael Fassbender und Regisseur Steve McQueen sind ein echtes Erfolgsduo. Die Zusammenarbeit bei Hunger, Shame und 12 Years a Slave bringt Michael Fassbender unter anderem Oscar- und Golden-Globe-Nominierungen ein. Aber auch vor Blockbustern wie der Filmreihe X-Men oder 300 macht der Ire mit deutschen Wurzeln nicht Halt. Jüngst überzeugte Michael Fassbender in der Filmbiographie Steve Jobs als Apple-Gründer.

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Filme mit Michael Fassbender

Beste Filmzitate von Michael Fassbender

"Friede war nie eine Option."
Michael Fassbender alias Magneto in X-Men: Erste Entscheidung

"Mein Leben in die Waagschale zu werfen ist nicht nur das Einzige, was ich tun kann - es ist das Richtige."
Michael Fassbender alias Bobby Sands in Hunger

"Keine Sünde. Es gibt keine Sünde! Ein Mann kann mit seinem Eigentum tun, was er will."
Michael Fassbender alias Edwin Epps wird in 12 Years a Slave von dem Sklaven Solomon Northup kritisiert, nachdem er eine der Sklavinnen beinahe zu Tode gepeitscht hat

Wichtigste Auszeichnungen:

2016: Nominierungen für Oscar und Golden Globe als jeweils Bester Hauptdarsteller für Steve Jobs
2014: Nominierungen für Oscar, Golden Globe und BAFTA als jeweils Bester Nebendarsteller für 12 Years a Slave
2012: Nominierungen für den Golden Globe, BAFTA und Europäischen Filmpreis als jeweils Bester Darsteller für Shame
2008: Nominierung für den Europäischen Filmpreis als Bester Darsteller in Hunger

Michael Fassbender Biographie

Ein bisschen Stolz sind die Deutschen schon auf "ihren" Michael Fassbender. Der Filmstar ist der Sohn eines deutschen Vaters und ist in Heidelberg geboren. Aufwachsen wird Michael Fassbender jedoch in Irland. So spielt der Schauspieler dann am Anfang seiner Karriere vor allem in britischen und irischen Produktionen mit. Sein erster großer Auftritt findet jedoch in einer preisgekrönten Serie für den US-amerikanischen TV-Sender HBO statt: In Band of Brothers - Wir waren wie Brüder (mit Donnie Wahlberg und Scott Grimes) darf sich Michael Fassbender auf dem Kriegsfeld herumschlagen, bevor das nächste Rollenangebot ins Haus flattert. Und das kommt in Form des gefallenen Engels Azazeal in der britischen TV-Serie Hex.

Michael Fassbenders erster Erfolg

Die Kinowelt klopft 2006 mit einer Comicverfilmung an Michael Fassbenders Haustür. Michael Fassbender wird für die Rolle des Stelios in dem visuell eindrucksvollen Historienfilm 300 (mit Gerard Butler und Dominic West) besetzt. Als spartanischer Krieger zeigt sich Michael Fassbender in Topform. Die üppigen Muskeln muss Michael Fassbender aber schon bald wieder abbauen: Für seine erste große Kinorolle hungert sich der Schauspieler auf 58 Kilogramm bei 1,85 Metern Körpergröße herunter. In Hunger (mit Stuart Graham und Liam McMahon) ist der Name also Programm. In dem Drama gibt Michael Fassbender den IRA-Häftling Bobby Sands, der sich in einem britischen Gefängnis zu Tode hungert. Der Film, der eine wahre Begebenheit nacherzählt, soll seine erste Zusammenarbeit mit dem preisgekrönten Künstler und Filmemacher Steve McQueen (Shame, 12 Years a Slave) sein - und schon jetzt kann Michael Fassbender die Früchte seiner Arbeit ernten. Für Hunger wird er für den Europäischen Filmpreis nominiert.

Quentin Tarantino und Michael Fassbender

2009 kommt Fish Tank (mit Katie Jarvis und Kierston Wareing) in die deutschen Kinos, der im Folgejahr als bester Film mit einem BAFTA geehrt wird. Michael Fassbender spielt darin den undurchsichtigen Connor, der nicht nur mit Joane eine Beziehung unterhält, sondern auch vor deren Teenagertochter nicht Halt macht. Im selben Jahr darf Michael Fassbender für Quentin Tarantino (Pulp Fiction, Four Rooms) Jagd auf Nazis machen. Denn in Inglorious Basterds schlüpft der gebürtige Heidelberger in die Rolle eines Briten. Spätestens mit diesem Film wird Michael Fassbender in Deutschland ein Star - und auch in Übersee wird man mehr und mehr auf den Mimen aufmerksam. Vor seinem Gang in die USA aber widmet Michael Fassbender sich noch einem durch und durch britischen Klassiker. Er gibt den Mr. Rochester an der Seite von Jane Eyre, die im gleichnamigen Film von Mia Wasikowska (Alice im Wunderland, The Kids Are All Right) gespielt wird.

Michael Fassbender wird ein X-Men

Mit seinem Auftritt als Magneto in der Comic-Verfilmung X-Men: Erste Entscheidung kommt Michael Fassbender endgültig in Hollywood an - und sichert sich ein lukratives Franchise, das jeglichen finanziellen Sorgen definitiv ein Ende setzen sollte. Allerdings muss der Ire mit deutschen Wurzeln als Magneto auch in große Fußstapfen treten. Der Erzfeind der X-Men wurde in den ersten drei X-Men-Kinofilmen schließlich von Ian McKellan (Der Hobbit, Der Da Vinci Code) gespielt. Erst in dem in den 1960er-Jahren spielenden X-Men: Erste Entscheidung hat Michael Fassbender als "Meister des Magnetismus" seinen Auftritt. 2014 folgt X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (mit Jennifer Lawrence, Ellen Page und Hugh Jackman) sowie zwei weitere Jahre später X-Men: Apocalypse (2016; mit James McAvoy, Jennifer Lawrence und Oscar Isaac).

Für den Kanadier David Cronenberg (A History of Violence, Cosmopolis) schlüpft Michael Fassbender 2011 in Eine dunkle Begierde (mit Viggo Mortensen, Keira Knightley und Vincent Cassel) schließlich in eine gänzlich andere Rolle. In dem Film gibt er den Schweizer Psychiater C. G. Jung, der zum einen eine Affäre mit einer Patientin beginnt und zum anderen in einen Fachstreit mit Siegmund Freud gerät. Und dann steht auch schon wieder ein Filmprojekt mit Steve McQueen an.

Michael Fassbender zeigt alles - und gewinnt

Für Shame soll Michael Fassbender alles zeigen. Nicht nur körperlich muss er sich in dem Film über einen Sexsüchtigen nackt präsentieren, auch sein Innerstes soll er offenlegen. Anders könne die Rolle nicht funktionieren, sind sich Michael Fassbender und der Regisseur Steve McQueen einig. Der Film mit Carey Mulligan (Wall Street: Geld schläft nicht, Der große Gatsby) als labile Schwester des sexsüchtigen Brandon mutiert zum großen Kritikererfolg und Michael Fassbender wird mit Preisen überhäuft. Unter anderem bekommt der Ire eine Golden-Globe- und eine BAFTA-Nominierung und wird auf dem Filmfest in Venedig als bester Darsteller ausgezeichnet. Eine große Ehre für den aufstrebenden Schauspieler. Spätestens jetzt verabreden Michael Fassbender und Steve McQueen wohl, wenn möglich erneut zusammen zu arbeiten. Das Duo scheint einfach auf Erfolg gepolt.

2012 fügt Michael Fassbender seinem Lebenslauf weitere klangvolle Namen hinzu. Mit Steven Soderbergh (Magic Mike, Ocean's Eleven) dreht er Haywire (mit Michael Douglas, Antonio Banderas, Ewan McGregor und Channing Tatum). In dem amerikanischen Action-Thriller kommt er in seiner Agentenrolle jedoch allzu schnell ums Leben. In Ridley Scotts (Alien, Blade Runner) Prometheus - Dunkle Zeichen (mit Noomi Rapace und Charlize Theron) kann Michael Fassbender das nicht passieren. In dem Science-Fiction-Film spielt er einen Androiden. Die Zusammenarbeit mit dem Star-Regisseur verläuft so harmonisch, dass Scott ihn gleich noch für The Counselor unter Vertrag nimmt, für den Michael Fassbender gemeinsam mit Cameron Diaz (Verrückt nach Mary, Love Vegas), Penélope Cruz (Volver, Vanilla Sky) und Brad Pitt (Fight Club, Sieben) vor der Kamera steht. 2013 ist aber nicht nur deshalb ein besonderes Jahr für Michael Fassbender. In dem Jahr kommt er zum dritten Mal beruflich mit Steve McQueen zusammen. Der ausgezeichnete Filmemacher besetzt ihn als grausamen Sklavenhalter in 12 Years a Slave (mit Brad Pitt und Chiwetel Ejiofor). Als peitschenschwingender Trunkenbold, der zu Wutanfällen und sexuellen Übergriffen neigt, beeindruckt Michael Fassbender neben den Kinobesuchern auch die " Academy of Motion Picture Arts and Sciences", die jedes Jahr über die Oscar-Gewinner abstimmt. Sie nominiert Michael Fassbender für einen Oscar als bester Nebendarsteller. Regisseur Steve McQueen geht ebenfalls ins Rennen um den allerbegehrtesten Preis der Filmbrache.

Michael Fassbender darf auch 2014 mit den ganz großen des Filmbusiness' arbeiten. So dreht er gemeinsam mit Terrence Malick (The Tree of Life, Der schmale Grat) und schlüpft in eine der gefragtesten Rollen der Theaterwelt – wenn auch auf der großen Leinwand. Für den australischen Regisseur Justin Kurzel, der bisher keine große Vita vorweisen kann, gibt Michael Fassbender den General Macbeth in der Verfilmung des gleichnamigen Theaterstücks von William Shakespeare. Ebenfalls in dem Film zu sehen sind die bezaubernde Französin Marion Cotillard (The Dark Knight Rises, Inception) als Lady Macbeth sowie Jack Reynor (Der Lieferheld - Unverhofft kommt oft, Cold). Nicht minder anspruchsvoll ist seine Rolle als Apple-Gründer Steve Jobs in der Filmbiographie Steve Jobs (2015; mit Kate Winslet, Seth Rogen und Jeff Daniels). Der Film über den iPhone-Erfinder bleibt an den Kinokassen zwar hinter den hoch gesteckten Erwartungen zurück, trotzdem erntet Michael Fassbender jede Menge Lob für seine überzeugende darstellerische Leistung. Zudem erhält er jeweils eine Oscar- und eine Golden-Globe-Nominierung als Bester Hauptdarsteller. Angesichts seiner bereits so vielen Nominierungen für die wichtigsten Filmpreise ist es sicher nur eine Frage der Zeit, bis sich Michael Fassbender in die Liste der namhaften Preisträger einreihen kann.

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