Michael Douglas Filme

Geburtsname: Michael Kirk Douglas
Geburtstag: 25. September 1944, New Brunswick, New Jersey
Wichtigste Auszeichnungen: 2 Oscars, 3 Golden Globes, 4 Emmy Awards, 6 Golden-Globe-Nominierungen

Mini-Biographie:

Michael Douglas ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Produzent und zweifacher Oscar-Preisträger. Mit Wall Street feiert er 1987 seinen größten Erfolg als Schauspieler und tritt damit endgültig aus dem Schatten seines berühmten Vaters Kirk Douglas heraus. Michael Douglas ist seit Ende der 1960er-Jahre im Filmgeschäft aktiv und bis heute als Charakterdarsteller sehr gefragt. Zuletzt glänzte der Mime in der Filmbiographie Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll sowie in dem Superhelden-Blockbuster Ant-Man.

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Filme mit Michael Douglas

Beste Filmzitate von Michael Douglas

"Ich schlage ihnen einen Deal vor. Sie hören auf, Lügen über mich zu erzählen und dafür höre ich auf, die Wahrheit über sie zu erzählen."
Michael Douglas als Gordon Gekko in Wall Street: Geld schläft nicht (2010)

"Ich war überqualifiziert und unterfordert, oder war es umgekehrt?"
Michael Douglas als William D-Fens" Foster in Falling Down - Ein ganz normaler Tag (1993)

"Gier ist gut. Gier ist richtig. Gier funktioniert. Gier schafft Klarheit. Gier hat das Beste im Menschen hervorgebracht."
Michael Douglas als Gordon Gekko in Wall Street (1987)

Wichtigste Auszeichnungen

2014: Golden Globe als Bester Schauspieler für Liberace - Zu viel des Guten ist wundervoll
2013: Emmy Award als Bester Schauspieler für Liberace - Zu viel des Guten ist wundervoll
2010: Golden-Globe-Nominierung als Bester Nebendarsteller für Wall Street: Geld schläft nicht
2000: Golden-Globe-Nominierung als Bester Schauspieler für Die WonderBoys
1995: Golden-Globe-Nominierung als Bester Schauspieler für Hallo, Mr. President
1989: Golden-Globe-Nominierung als Bester Schauspieler für Der Rosenkrieg
1987: Oscar sowie Golden Globe als jeweils Bester Schauspieler für Wall Street
1984: Golden Globe für Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten
1979: Golden-Globe-Nominierung für den besten Film für Das China-Syndrom
1975: Oscar sowie Golden Globe für jeweils den Besten Film für Einer flog über das Kuckucksnest und Golden-Globe-Nominierung als Bester Schauspieler in einer Fernsehserie für Die Straßen von San Francisco
1969: Golden-Globe-Nominierung als Bester Nachwuchsdarsteller für Hail, Hero!

Michael Douglas wird die Schauspielerei direkt in die Wiege gelegt

Michael Kirk Douglas wird als Sohn der Schauspieler Diana Dill (Es bleibt in der Familie, Ein Ticket für Zwei) und Kirk Douglas (Spartacus, Vincent van Gogh - Ein Leben in Leidenschaft) am 24. September 1944 in New Brunswick, New Jersey geboren. Da er in einer Schauspielerfamilie aufwächst, hat Michael Douglas bereits im Alter von acht Jahren seinen ersten Auftritt im Film The Big Sky - Der weite Himmel (1952; mit Kirk Douglas und Elizabeth Threatt). Nach dem Besuch der Eaglebrook School in Deerfield, Massachusetts, studiert Michael Douglas an der University of California in Santa Barbara. Im Anschluss an sein Studium lässt er sich zum Schauspieler und Regisseur ausbilden. Aus diesem Grund besucht er das Neighbourhood Playhouse und das American Place Theatre in New York. Bald schon folgt der erste Film, in dem Michael Douglas eine Hauptrolle übernimmt. Hail, Hero! (1969; mit Arthur Kennedy und Teresa Wright) erzählt vor dem Hintergrund des Vietnamkrieges, wie sich die Sichtweise des ehemaligen Pazifisten Carl Dixon zu der eines Soldaten wandelt. Für die Rolle wird Michael Douglas mit dem Golden Globe als bester Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet.

Michael Douglas' Karriere vor Wall Street

Seinen ersten Oscar bekommt Michael Douglas im Jahr 1975. Doch nicht als Schauspieler, sondern als Produzent. Einer flog über das Kuckucksnest (1975; mit Louise Fletcher, Brad Dourif und Danny DeVito) unter der Regie von Milo Foreman (Goyas Geister, Amadeus) und einem brillanten Jack Nicholson (About Schmidt, Besser geht's nicht) in der Hauptrolle wird unter anderem als bester Film ausgezeichnet. Mit der Fernsehserie Die Straßen von San Francisco (1972-1977, mit Karl Malden und Richard Hatch) gelingt es Michael Douglas, sich an der Seite von Karl Malden (Nuts ... Druchgedreht, Endstation Sehnsucht) auch als Schauspieler zu etablieren. Für seine Rolle des Steve Heller in der TV-Serie wird er für den Golden Globe nominiert, darüber hinaus bekommt er dafür drei Emmys. Auch in anderen Rollen glänzt Michael Douglas. So spielt er in den Filmen Das China-Syndrom (1979: mit Jane Fonda und Jack Lemmon), Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten (1984; mit Kathleen Turner und Danny DeVito) und Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil (1985; mit Kathleen Turner und Danny DeVito) mit, bei denen er gleichzeitig als Produzent beteiligt ist. Nur" als Schauspieler mit von der Partie, aber deswegen nicht minder erfolgreich ist auch A Chorus Line (1985; Vicki Frederick und Janet Jones), wo Michael Douglas einen Choreographen und Regisseur spielt, der neue Kandidaten für ein Broadway-Stück auswählen muss.

Michael Douglas und Wall Street

Und dann kommt Wall Street (1987; mit Martin Sheen und Daryl Hannah). Der Film, der Michael Douglas endlich auch als Schauspieler in die Topliga Hollywoods aufsteigen und aus dem Schatten seines berühmten Vaters treten lässt. 1988 wird Michael Douglas für seine Leistung als Gordon Gekko mit dem Oscar belohnt. Nahezu genial spielt Michael Douglas den Finanzhai, der seinem Zögling Bud Fox (Charlie Sheen; Hot Shots, Scary Movie) die fiesen Tricks an der Börse zeigt. Michael Douglas verkörpert in der Rolle des Gordon Gekko den Typus des skrupellosen und habgierigen Spekulanten in all seiner moralischen Verkommenheit. Ein Jahr nach dem Gewinn des Oscars für Wall Street gründet Michael Douglas seine Produktionsfirma Stonebridge Entertainment, die im Jahr 1994 in Douglas-Reuther Productions umbenannt wird. Im Jahr 2010 knüpft Regisseur Oliver Stone (Savages, Natural Born Killers) an den Erfolg von Wall Street an und dreht die Fortsetzung des Erfolgsstreifens, Wall Street: Gier schläft nicht (2010; mit Shia LaBeouf und Josh Brolin). Der Film setzt bei der Haftentlassung Gordon Gekkos im Jahr 2001 an. Dieses Mal scheut Gekko nicht einmal davor zurück, seine eigene Tochter Winnie (Carey Mulligan; Inside Llewyn Davis, Der große Gatsby) zu betrügen. De Fortsetzung des mehrfach ausgezeichneten Films, muss den Vergleich mit seinem Vorgänger keineswegs scheuen. 

Michael Douglas' Imagewechsel

Nach dem Erfolg mit Wall Street vollzieht Michael Douglas eine Art Imagewechsel. Während er sich bisher eher auf Komödien oder Tragikomödien wie Der Rosenkrieg (1989; mit Kathleen Turner, Danny DeVito und Marianne Sägebrecht) konzentrierte (ein Film für den Michael Douglas eine Golden-Globe-Nominierung erhält), wendet er sich in den 1990er-Jahren anderen Stoffen zu. So entscheidet sich Michael Douglas unter anderem dafür, in Basic Instinct (1992; mit George Dzundza und Jeanne Tripplehorn) die Rolle des Nick Curran zu übernehmen. An der Seite von Sharon Stone (Die totale Erinnerung - Total Recall, Casino) alias Catherine Tramell spielt Michael Douglas darin eine erotische Szene nach der anderen. Der Film sorgt weltweit für Aufsehen, aufgrund der ständig greif- und vor allem sichtbaren Erotik.

Auch Falling Down - Ein ganz normaler Tag (1993; mit Robert Duvall und Barbara Hershey) wird nicht nur begeistert aufgenommen. Im Thriller, in dem sich Michael Douglas als Willam Foster auf den Weg zur Geburtstagsparty seiner Tochter macht, wird dieser immer wieder mit Vorfällen konfrontiert, die soziale Probleme aufzeigen. Foster lässt sich davon zunehmend provozieren, er wird immer wütender und gewalttätiger. Ein sehr positives Echo bekommt Michael Douglas für The Game (1997; mit James Rebhorn und Deborah Kara Unger) von David Fincher (Verblendung, Fight Club). Das teuflische Spiel, das Nicholas von Ortens - gespielt von Michael Douglas - kleiner Bruder Conrad (Sean Penn; Milk, Mystic River) mit ihm spielt, hat Millionen in die Kinokassen gespült. Auch für Traffic - Macht des Kartells (2000; mit Erika Christensen und Benicio del Toro), ein Film in dem der Kampf von Regierung, Polizei und Militär gegen die Drogen thematisiert wird, heimst Michael Douglas mächtig viel Lob ein, obwohl (oder gerade weil?) das Episodendrama von Steven Soderbergh (Ocean's Eleven, 12 + 13, Side Effects - Tödliche Nebenwirkungen) sehr gesellschaftskritisch ist. 

Michael Douglas: Es bleibt in der Familie

2003 steht Michael Douglas erstmals gemeinsam mit seinem Vater Kirk Douglas und seinem Sohn Cameron Douglas (Loaded, Mr. Nice Guy) vor der Kamera. In Es bleibt in der Familie (2003; mit Rory Culkin und Michelle Monaghan) spielen die drei Generationen der Douglas-Familie ebenfalls drei Generationen. Auch Michael Douglas' Mutter Diana ist als Großmutter mit von der Partie. Es geht um die kleinen und größeren Skandale im Leben der Familie Groomberg. Man ist geneigt zu glauben, dass sich die ein oder andere Episode so oder so ähnlich auch bei Familie Douglas abgespielt haben könnte. So erinnert doch der Absturz des Enkels Asher ins Drogenmilieu an die tatsächlichen Konflikte, die Cameron Douglas mit dem Gesetz hatte. Auch die Bemühung von Alex (Michael Douglas), einen anderen Weg einzuschlagen als sein Vater, erinnert an die tatsächliche Vater-Sohn-Konstellation Kirk Douglas - Michael Douglas. Es bleibt in der Familie ist nicht unbedingt der beste, aber ganz sicher auch nicht der schlechteste Film von Michael Douglas.

Michael Douglas in den 2000er-Jahren

Auch im neuen Jahrtausend spielt Michael Douglas häufig in Thrillern mit – wie etwa in der Roman-Adaption Sag' kein Wort (2001; mit Sean Bean und Brittany Murphy), die es allerdings nur mit Mühe schafft, ihre Produktionskosten wieder einzuspielen. The Sentinel - Wem kannst du trauen? (2006; mit Kiefer Sutherland und Eva Longoria) zählt zu den schlechteren Filmen von Michael Douglas. Die Kritik lässt kaum ein gutes Haar an der Story, die Washington Post attestiert dem Film gar „mittelschwere Blödheit“. Michael Douglas lässt sich aber von Kritik nicht beirren. Er weiß, was er kann. Und das beweist er immer wieder. Beispielsweise in Solitary Man (2009; mit Susan Sarandon und Mary-Louise Parker), einem Drama, in dem Michael Douglas seine Rolle mehr lebt als spielt.

Doch das neue Jahrtausend hält nicht nur ernsthafte Rollen für Michael Douglas bereit. Wie bereits in früheren Jahren lässt er das Kinopublikum auch an seiner komischen Seite teilhaben. Sei es in Ein ungleiches Paar (2003; mit Albert Brooks und Robin Tunney), in Ich, Du und der Andere (2006; mit Owen Wilson, Kate Hudson und Matt Dillon) oder in King of California (2007; mit Efvan Rachel Woods und Allisyn Ashley Arm) - Michael Douglas stellt seine Vielseitigkeit immer wieder aufs Neue unter Beweis. In dem filmisch gelungenen Rentner-Hangover Last Vegas (2013; mit Jerry Ferrara und Romany Malco) sind übrigens gleich fünf Oscar-Preisträger zusammen auf der Leinwand zu sehen - vereint in einem Film über alternde Freunde, die es in Las Vegas noch einmal richtig krachen lassen wollen. Neben Michael Douglas spielen Robert De Niro (Der Pate III, Zwei vom alten Schlag), Morgan Freeman (Die Unfassbaren - Now You See Me, Million Dollar Baby), Kevin Kline (Wild Wild West, Ein Fisch namens Wanda) und Mary Steenburgen (Haben Sie das von den Morgans gehört?, Selbst ist die Braut) in der Komödie mit. Im Jahre 2015 taucht Michael Douglas in das so erfolgreiche Marvel-Comic-Universum. In der Superhelden-Verfilmung Ant-Man (mit Evangeline Lilly und Corey Stoll) spielt er in einer Hauptrolle als Hank Pym den Mentor von Ant-Man (Paul Rudd; The First Avenger: Civil War, Anchorman – Die Legende kehrt zurück). Die Comic-Verfilmung kommt sowohl beim Publikum und bei den Kritikern sehr gut an und avanciert mit einem weltweiten Einspielergebnis von knapp 520 Millionen US-Dollar zu einem der erfolgreichsten Blockbuster des Jahres.

Michael Douglas als homosexueller Star-Pianist Liberace

Ein besonderes Highlight seiner jüngeren Film-Vita ist jedoch kein klassischer Mainstream-Blockbuster, sondern eine filmische Biographie über den homosexuellen Star- und Show-Pianisten Liberace in dem Drama Liberace - Zu viel des Guten ist wundervoll (2013, mit Scott Bakula und Dan Aykroyd). Bei seiner Vielzahl an herausragenden Schauspielleistungen ist es schwierig zu sagen, ob die Verkörperung des Liberace die Rolle seines Lebens ist. Aber es ist zumindest eine der Rollen, die Michael Douglas mit einer Überzeugung spielt, dass man meint, er wäre mit seiner Filmfigur verschmolzen, was das Spiel von Michael Douglas sehr authentisch macht.

Die Geschichte um den Pianisten Liberace, der seinen Lebensgefährten Scott Thorson (Matt Damon; Film-Reihe Bourne, Good Will Hunting) nach seinen Wünschen formt, ist an sich schon bewegend. Michael Douglas verleiht der Rolle jedoch einen ganz besonderen Charme. Schon lange hat Regisseur Steven Soderbergh geplant, Michael Douglas als Liberace zu besetzen. Doch dann macht eine Krebserkrankung von Michael Douglas dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung und verzögert die Produktion. In den USA läuft der Film lediglich im Fernsehen, denn „das Thema sei zu schwul“ fürs Kino, darüber hinaus sei das Ganze zu oberflächlich. Oberflächlichkeit hin oder her: Miterleben zu können, wie Michael Douglas in seiner Rolle aufgeht, ist es wert, das Drama zu sehen. Er scheut sich nicht, seinen Körper zu zeigen (der längst nicht mehr derselbe ist wie zu Basic Instinct-Zeiten). Und auch das Sterben des an AIDS erkrankten Liberace, der sich auf dem Sterbebett mit seinem Ex-Partner Scott versöhnt, stellt Michael Douglas mehr als überzeugend dar. Nicht ohne Grund erhält Michael Douglas 2013/2014 den Emmy Award sowie den Golden Globe für seine bewegende Darstellung. Kein Wunder also, dass der deutschen Schauspieler und Filmemacher Til Schweiger (Kokowääh, Zweiohrküken) scharf darauf ist, mit Michael Douglas zusammenzuarbeiten. Für die US-amerikanische Adaption seines Filmhits Honig im Kopf (Head Full of Honey) schlüpft Michael Douglas in die Rolle des Demenz-kranken Opas, der im deutschen Original von Dieter Hallervorden (TV-Serie Nonstop Nonsens, Sein letztes Rennen) verkörpert wurde.

Michael Douglas abseits seiner Filme

Michael Douglas ist von 1977 bis 2000 mit Diandra Luker verheiratet. Aus der Ehe geht ein Sohn hervor: Cameron Douglas, der derzeit eine Haftstrafe wegen Drogenbesitzes verbüßt. Seit 2000 ist Michael Douglas mit der Schauspielerin Catherine Zeta-Jones (Ocean's 12, Chicago) verheiratet mit der er zwei weitere Kinder hat, Dylan Michael Douglas und Carys Zeta Douglas. Im August 2010 wird bekannt, dass Michael Douglas an Kehlkopfkrebs im fortgeschrittenen Stadium leide. Nach einer langwierigen Therapie gibt Michael Douglas 2011 bekannt, dass der Tumor vollständig verschwunden sei. Im Juni 2013 gibt er öffentlich bekannt, dass er sich die für den Krebs verantwortlichen Papillomviren beim Oralsex eingefangen habe.

Politisch engagiert sich Michael Douglas im Kampf gegen Atomwaffen, darüber hinaus fordert er seit dem Mord an John Lennon im Jahr 1980 striktere Waffengesetze. 2006 wirbt Michael Douglas für einen Dokumentarfilm, der die Umstände zeigt, wie Kinder in Sierra Leone und anderswo als Kindersoldaten missbraucht werden. 2009 beteiligt sich Michael Douglas an dem Projekt Soldiers for Peace, das sich gegen alle Kriege und für Frieden einsetzt. Seit 1998 ist er UN-Friedensbotschafter.

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