Johnny Depp Filme

Geburtsname: John Christopher Depp II.
Geburtstag: 9. Juni 1963, Owensboro, Kentucky (USA)
Wichtigste Auszeichnungen: 1 Golden Globe, 3 Oscar-Nominierungen,
9 Golden-Globe-Nominierungen

Mini-Biographie:

Johnny Depp ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Filmproduzent. Als Schauspieler schlüpft Johnny Depp in unterschiedlichste und zuweilen sehr exzentrische Rollen. Seine Vita zieren bereits zahllose Blockbuster, zu seinen Paraderollen zählt die des Piraten Captain Jack Sparrow aus der Filmreihe Fluch der Karibik. Seit 2008 gehört Johnny Depp zu den bestbezahltesten Schauspielern Hollywoods.

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Filme mit Johnny Depp

Coole Filmzitate von Johnny Depp

"Ihr seid der schlechteste Pirat, von dem ich je gehört hab."
"Aber Ihr habt von mir gehört!"
Johnny Depp alias Captain Jack Sparrow pariert verbal dem Commodore James Norrington in Fluch der Karibik

"Das liegt daran, dass die Wert darauf legen, woher man kommt. Wichtig ist aber nur, wohin man geht!"
Johnny Depp alias John Dillinger in Public Enemies

"Gier ist mächtige Krankheit"
Johnny Depp als Comanche Tonto in Lone Ranger

Johnny Depp Biographie

Wichtigste Auszeichnungen:

2011: Golden Globe-Nominierung als bester Schauspieler für "The Tourist" und "Alice im Wunderland"
2008: Oscar-Nominierung sowie der Golden Globe als bester Hauptdarsteller für "Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street"
2007: Golden Globe-Nominierung als bester Schauspieler für "Fluch der Karibik 2"
2006: Golden Globe-Nominierung als bester Schauspieler für "Charlie und die Schokoladenfabrik"
2005: Oscar- und Golden-Globe-Nominierung als bester Hauptdarsteller für "Wenn Träume fliegen lernen", außerdem den Critic's Choice Award für "Wenn Träume fliegen lernen"
2004: Oscar- und Golden-Globe-Nominierung als bester Hauptdarsteller für "Fluch der Karibik", außerdem den Critic's Choice Award für "Fluch der Karibik"
1995: Golden Globe-Nominierung als bester Schauspieler für "Ed Wood"
1994: Golden Globe-Nominierung als bester Schauspieler für "Benny & Joon"
1991: Golden Globe-Nominierung als bester Schauspieler für "Edward mit den Scherenhänden"

John Christopher Depp II. kommt am 9. Juni 1963 in Owensboro im US-Bundesstaat Kentucky als Nesthäkchen von insgesamt vier Geschwistern zur Welt. Seine Eltern sind die Kellnerin Betty Sue Palmer und der Ingenieur John Christopher Depp I., in seinem Stammbaum lassen sich Wurzeln deutscher, irischer, französischer und indianischer (Cherokee) Ahnen finden. Ähnlich konfus wie sein Stammbaum spiegelt sich auch die Kindheit von Johnny Depp wieder, die von vielen Umzügen geprägt ist, bis sich die Familie schließlich in Florida niederlässt. Doch auch in der neuen Heimat kämpft Johnny Depp mit vielen persönlichen und familiären Problemen, flüchtet sich vermehrt in den Alkohol- und Drogen-Rausch und macht ferner vor Selbstverletzungen nicht halt. Als Johnny Depp 15 Jahre alt ist, lassen sich seine Eltern scheiden. Depp bricht daraufhin die Highschool ab und startet mit seiner Band The Kids" eine kurze Karriere als Rock-Musiker. Zu den Highlights seiner jungen Musiker-Laufbahn gehören die Auftritte als Vorgruppe von Iggy Pop und The Pretenders. Doch Johnny Depp erhofft sich mehr Karrieremöglichkeiten in Los Angeles, wo er sich zunächst mit diversen Gelegenheitsjobs über Wasser hält. Mit seiner Vorahnung, dass Karrieren in Los Angeles beginnen, behält Johnny Depp absolut Recht. Denn eines Tages trifft er den jungen Schauspieler Nicolas Cage (The Rock - Fels der Entscheidung, Con Air), der Johnny Depp zumindest als Komparsen beim Film unterbringt. Schon bald gilt Johnny Depp als gute Wahl, wenn in einem Horrorfilm ein Opfer gebraucht wird - das verschafft ihm 1984 immerhin sein Leinwand-Debüt in Nightmare - Mörderische Träume (A Nightmare on Elm Street). Um aber nicht immer in die Opferrolle schlüpfen zu müssen, besucht Johnny Depp gleich mehrere Schauspielschulen. Sein Ehrgeiz zahlt sich aus, denn 1986 besetzt ihn der Regisseur Oliver Stone (Wall Street, Natural Born Killers) für eine Nebenrolle seines Antikriegsfilmes Platoon (mit Charlie Sheen, Tom Berenger und Willem Dafoe). Nur ein Jahr später engagiert ihn die Produktionsfirma 20th Century Fox Television" für die Hauptrolle in der TV-Serie 21 Jump Street - Tatort Klassenzimmer. Hier spielt Johnny Depp einen jungen aufsässigen Polizisten, der Undercover als Schüler Verbrechen an verschiedenen Schulen aufklären soll. Die Serie 21 Jump Street katapultiert Johnny Depp zum internationalen Teenie-Star, trotzdem wird er dort nicht wirklich glücklich, fühlt sich von der Marketing-Maschinerie missbraucht und steigt nach drei Jahren vorzeitig aus der Serie aus. Von TV-Serien hat Johnny Depp daher die Nase voll, er will jetzt nur eins - zum Film. Als erstes versucht Johnny Depp beim Film sein Teenie-Image abzustreifen, Produktionen abseits der Mainstreams kommen ihm da gerade recht, wie etwa die von John Waters (Hairspray, Serial Mom - Warum läßt Mama das Morden nicht?) abgedrehte Grease-Parodie Cry-Baby aus dem Jahre 1990.  

Die Ära von Johnny Depp mit dem Kult-Regisseur Tim Burton

Im gleichen Jahr kommt es zudem zur ersten Zusammenarbeit zwischen Johnny Depp und dem Regisseur Tim Burton bei der Fantasy-Tragödie Edward mit den Scherenhänden (mit Winona Ryder, Dianne Wiest und Vincent Price). Depp und Burton freunden sich an und lassen im Laufe ihrer beiden Karrieren noch viele gemeinsame Projekte folgen, als da wären die Tragikomödie Ed Wood (1994, mit Martin Landau, Bill Murray und Sarah Jessica Parker), das Horrormärchen Sleepy Hollow (1999, mit Christina Ricci, Christopher Lee und Christopher Walken), die Kinderbuch-Verfilmung Charlie und die Schokoladenfabrik (2005, mit Helena Bonham Carter und Freddie Highmore), der Grusel-Trickfilm Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche (2005, mit den Stimmen von Helena Bonham Carter, Emily Watson und Christopher Lee), das Horror-Musical Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street (2007, mit Helena Bonham Carter, Alan Rickman und Sacha Baron Cohen), den Fantasy-Film Alice im Wunderland (2010, mit Mia Wasikowska, Anne Hathaway und Helena Bonham Carter) sowie die Vampier-Komödie Dark Shadows (2012, mit Eva Green, Michelle Pfeiffer und Helena Bonham Carter). Wenn Sie sich nun wundern, warum in fast jedem der hier aufgeführten Filme die Schauspielerin Helena Bonham Carter mit auftaucht, dann liegt das daran, dass sie mit Tim Burton seit 2001 liiert ist. Das Paar hat zwei Kinder und Johnny Depp ist deren Patenonkel. Für Sweeney Todd bekam Johnny Depp 2008 übrigens seinen bislang einzigen Golden Globe als Bester Hauptdarsteller - nominiert war er insgesamt bereits neun Mal.

Doch noch einmal zurück in die 1990er. Denn Johnny Depp kann es natürlich auch ohne Tim Burton, wie er in zahlreichen weiteren Filmen schon bewies, etwa in der Tragikomödie Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa (1993, mit Leonardo DiCaprio und Juliette Lewis), der Liebeskomödie Don Juan DeMarco (1995, mit Marlon Brando und Faye Dunaway), dem Mafia-Thriller Donnie Brasco (1997, mit Al Pacino und Michael Madsen), dem Road-Movie Fear and Loathing in Las Vegas (1998, mit Benicio del Toro und Tobey Maguire), den Mystery-Thriller Die neun Pforten (1999, mit Frank Langella und Lena Olin) sowie dem SciFi-Horror-Thriller The Astronaut's Wife - Das Böse hat ein neues Gesicht (1999, mit Charlize Theron und Joe Morton). Durch all diese Filme mutiert Johnny Depp bis Ende der 1990er zum internationalen Top-Star, der aus Hollywood nicht mehr wegzudenken ist. Infolge dessen bekommt er im November 1999 seinen eigenen Stern auf dem "Hollywood Walk of Fame".

Johnny Depp und Der Fluch der Karibik

Der Erfolg reißt bei Johnny Depp auch im neuen Jahrtausend nicht ab, ganz im Gegenteil. Mit Filmen wie der Romantik-Komödie Chocolat - Ein kleiner Biss genügt (2000, mit Juliette Binoche und Judi Dench), der autobiographischen Drogen-Tragödie Blow (2001, mit Penélope Cruz und Franka Potente), dem Jack-the-Ripper-Thriller From Hell (2001, mit Heather Graham, Ian Holm und Robbie Coltrane) untermauert Johnny Depp sein Star-Appeal. Vom Top-Star zum absoluten Superstar avancierte Johnny Depp dann 2003 in seiner Paraderolle als Captain Jack Sparrow in dem Piratenabenteuer Fluch der Karibik (Pirates of the Caribbean). Zusammen mit den weiteren Schauspiel-Stars Orlando Bloom (Film-Trilogie Der Herr der Ringe, Film-Trilogie Der Hobbit), Keira Knightley (Tatsächlich ... Liebe, Jack Ryan: Shadow Recruit) und Geoffrey Rush (Der Schneider von Panama, The King's Speech) revolutioniert Walt Disney unter der Produktion von Jerry Bruckheimer (Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel, Lone Ranger) das Genre des Piratenfilms.

Den größten Verdienst an dem sagenhaften Erfolg darf sich dabei Johnny Depp aufs Revers schreiben. Seine Interpretation des ständig berauscht wirkenden und leicht torkelnden Seeräubers begeistert Kritiker wie Publikum und lockt allein in Deutschland 6 Millionen Menschen in die Kinos. Dabei war zunächst nicht Johnny Depp für die Rolle des Captain Jack Sparrow vorgesehen, sondern Jim Carrey (Ace Ventura - Ein tierischer Detektiv, Die Truman Show). Vorbild für Johnny Depps Interpretation von Captain Jack Sparrow ist übrigens der Rolling-Stones-Gitarrist Keith Richards, da Depp ihn für den weltgrößten Rock-and-Roller hält und er Piraten als die Rock-and-Roller ihrer Zeit sieht. Als Dank für seine Vorbild-Funktion darf Keith Richards im dritten und vierten Teil der Filmreihe die Rolle von Captain Jack Sparrows Vater übernehmen. Bis Dato drehte Walt Disney zu Fluch der Karibik drei Fortsetzungen: Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2 (2006), Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt (2007) sowie Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten (2011). Den fünften Teil der Piraten-Saga hat Walt Disney bereits 2015 gedreht, nachdem Johnny Depp mit einer Gage von etwa 90 Millionen US-Dollar zu einem weiteren Säbelrasseln überredet wurde. Im Gegensatz zum vierten Teil ist auch Orlando Bloom als Will Turner wieder mit von der Partie. Der Film Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales soll im Mai 2017 in die Kinos kommen.

Johnny Depps Filme abseits von Burton und Piraten

Selbst wenn viele Cineasten beim Namen Johnny Depp als erstes an die Filmreihe von Fluch der Karibik oder Tim Burtons Schauermärchen denken, hat der Charakterdarsteller gerade in den letzten 10 Jahren noch viel mehr an unterschiedlichsten Rollen zu bieten. So gibt er 2003 in Irgendwann in Mexico an der Seite von Antonio Banderas (Der 13te Krieger, Die Legende des Zorro), Salma Hayek (From Dusk Till Dawn, Wild Wild West), Eva Mendes (2 Fast 2 Furious, Ghost Rider) und Mickey Rourke (9½ Wochen, Iron Man 2) den zwielichtigen CIA-Agenten Sheldon Sands. Im 2004 erscheinenden Filmdrama Wenn Träume fliegen lernen von Regisseur Marc Forster (James Bond 007 - Ein Quantum Trost, World War Z) erzählt Johnny Depp alias Sir James Matthew Barrie die Entstehungsgeschichte von Peter Pan, begleitet wird er hierbei von Kate Winslet (Titanic, Der Vorleser), Dustin Hoffman (Rain Man, Hook), Julie Christie (Doktor Schiwago, Harry Potter und der Gefangene von Askaban) und Freddie Highmore (Arthur und die Minimoys I-III, Der Goldene Kompass). In The Libertine weckt Johnny Depps Schauspielleistung als skandalumwitterter Schriftsteller John Wilmot aus dem 17. Jahrhundert Erinnerungen an den großen Marlon Brando. Als Staatsfeind Nr. 1 brilliert Johnny Depp alias John Dillinger in dem 30er-Jahre Ganoven-Drama Public Enemies, in dem er sich einen harten Kampf mit dem FBI-Agenten Melvin Purvis (Christian Bale; The Dark Knight Filmtrilogie, Terminator: Die Erlösung) liefert. Eine besondere Aufgabe erwartet Johnny Depp anno 2009 in dem von Terry Gilliam (Die Ritter der Kokosnuß, Fear and Loathing in Las Vegas) gedrehten Fantasy-Märchen Das Kabinett des Doktor Parnassus. Denn die Hauptrolle sollte eigentlich Heath Ledger (Brokeback Mountain, The Dark Knight) spielen, der allerdings während der Dreharbeiten verstarb. Terry Gilliam macht dann aus der Rolle des Protagonisten Tony eine Art Rollenspiel, in dem die drei Stars Johnny Depp, Jude Law (Sherlock Holmes: Spiel im Schatten, Aviator) und Colin Farrell (Miami Vice, Minority Report) die ausstehenden Parts von Heath Ledger übernehmen. Sogar der deutsche Regisseur und Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck (Das Leben der Anderen) arbeitet mit Johnny Depp sowie Angelina Jolie (Lara Croft: Tomb Raider - Die Wiege des Lebens, Mr. & Mrs. Smith) zusammen, dabei entsteht der Thriller The Tourist, der mit einem Einspielergebnis von knapp 280 Millionen US-Dollar zu einem echten Blockbuster avanciert. Und im Jahre 2013 darf Johnny Depp endlich einmal seinen indianischen Wurzeln seinen Respekt zollen, indem er als Comanche-Indianer Tonto in dem Western Lone Ranger (mit Armie Hammer und Helena Bonham Carter) auftritt. Zwar bleibt der große Erfolg von Lone Ranger im Kino aus, doch für Johnny Depp lohnt sich sein Engagement in diesem Western dennoch, denn für seine Rolle als Tonto wird er ehrenhalber in die "Comanche Nation" mit aufgenommen.

Johnny Depp hinter der Kamera und Backstage

Neben seiner Schauspielerei betätigt sich Johnny Depp gelegentlich als Mitproduzent (The Rum Diary, Dark Shadows, Hugo Cabret) oder sogar als Regisseur, wie etwa 1997 in dem Indianer-Drama The Brave (mit Marlon Brando und Johnny Depp selbst), Letzteres allerdings eher mit mäßigem Erfolg. Mehr Erfolg ist Johnny Depp bei den Frauen beschert, was nicht weiter verwunderlich scheint - immerhin wird Johnny Depp 2003 und 2009 vom People-Magazin zum "Sexiest Man Alive" gekürt. Die Liste seiner weiblichen Errungenschaft zieren Namen wie die beiden Schauspiel-Kolleginnen Sherilyn Fenn (State of Mind, Ein Duke kommt selten allein - Wie alles begann) und Winona Ryder (Edward mit den Scherenhänden, Star Trek), das Star-Model Kate Moss sowie die französische Sängerin und Schauspielerin Vanessa Paradis (Die Frau auf der Brücke, Der Auftragslover), mit der er zwei Kinder hat und zweitweise extra nach Frankreich zieht.

Bis Mai 2016 ist Johnny Depp mit der 23 Jahre jüngeren Schauspielerin Amber Heard (Zombieland, Machete Kills) verheiratet, die er bei den Dreharbeiten zu The Rum Diary kennenlernte. Die Hochzeit fand am 4. Februar 2015 statt, die Ehe hielt also nur 15 Monate. Am Ende jener großen Liebe, für die beide immerhin ihre jeweiligen Partner verließen, bleibt offenbar nur gegenseitiger Hass – so man der hiesigen Boulevard-Presse glauben darf.

Solch einen Beziehungsstress gibt es zum Glück für Johnny Depp unter Kerlen immerhin nicht. Zu seinen männlichen Freunden zählen bzw. zählten neben Regisseur Tim Burton, Rolling Stone Keith Richards und Red-Hot-Chilli-Peppers-Gitarrist John Frusciante außerdem die Country-Legende Johnny Cash, der Schauspiel-Weltstar Marlon Brando sowie der Schriftsteller Hunter S. Thompson. Wenn man bedenkt, aus welchen familiären und sozialen Verhältnissen Johnny Depp kommt, kann man ihm wahrlich bescheinigen, dass er in seinem Leben den American-Dream perfektionierte.

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