James McAvoy Filme

Geburtsname: James Andrew McAvoy
Geburtstag: 21. April 1979 in Glasgow, Schottland (Großbritannien)
Wichtigste Auszeichnungen: 1 BAFTA, 2 BAFTA-Nominierungen, 1 Golden-Globe-Nominierung

Mini-Biographie:

Als X-Men-Gründer, Sidekick von Angelina Jolie oder Geliebter von Jane Austen - James McAvoy vermag es sich jede Rolle zu eigen zu machen. Besonders wohl fühlt sich der schottische Schauspieler dabei in historischen Dramen wie Abbitte oder Ein russischer Sommer.

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James McAvoy Filme

Beste Filmzitate von James McAvoy

Wesley: "Tut mir leid."
Fox: "Du entschuldigst dich zu oft"
Wesley: "Tut mir leid"
James McAvoy alias Wesley im Gespräch mit Profikillerin Fox (Angelina Jolie) in Wanted

"Tja, ich nehme an jetzt bin ich ein richtiger Professor, als nächstes bekomme ich noch eine Glatze."
James McAvoy als X-Men-Gründer Charles Xavier in X-Men: Erste Entscheidung

"Gibt es in Schottland auch Affen?"
"Nein, in Schottland gibt es keine Affen. Und wenn es welche gäbe, würden wir sie wahrscheinlich frittieren."
In Uganda äußert sich Dr. Nicholas Garrigan (James McAvoy) zu typisch britischen Essgewohnheiten in Der letzte König von Schottland

Wichtige Auszeichnungen

2013: British Independent Film Award sowie der Empire Award als jeweils Bester Hauptdarsteller für Drecksau
2007: Golden-Globe-Nominierung sowie eine BAFTA-Nominierung und eine Nominierung für den Europäischen Filmpreis als jeweils Bester Hauptdarsteller für Abbitte
2006: BAFTA Rising Star-Award sowie eine BAFTA-Nominierung als Bester Nebendarsteller für Der letzte König von Schottland – In den Fängen der Macht

James McAvoy Biographie

Als ideale Kindheit lassen sich James McAvoys erste Lebensjahre nicht bezeichnen. Seine Eltern trennen sich als James McAvoy sieben Jahre alt ist - was weder an ihm noch an seiner Mutter spurlos vorrübergeht. So wächst James McAvoy dann auch größtenteils bei seinen Großeltern auf, seine Schwester Joy lebt auch weiterhin bei der Mutter - nur der Kontakt zum Vater reißt komplett ab. James McAvoys Zielstrebigkeit können diese widrigen Umstände nichts anhaben: Schon früh beschließt der Schotte Schauspieler werden zu wollen. Nachdem James McAvoy an der renommierten Royal Scottish Academy of Music und Drama" angenommen wird, sieht es so aus als würde sein Traum von der Schauspielkarriere schnell wahr werden - immerhin haben dort schon Robert Carlyle (James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug, Trainspotting - Neue Helden), Colin Firth (The King's Speech, Tatsachlich ... Liebe), Alan Cumming (James Bond 007 - GoldenEye, X-Men 2) und David Tennant (Harry Potter und der Feuerkelch, TV-Serie Doctor Who) studiert. Bis James McAvoy aber seinen Durchbruch feiert, sollen noch ein paar Jahre ins Land gehen. Seine ersten Karriereschritte macht James McAvoy, wie so viele Schauspieler, auf der Theaterbühne. Und dort fällt er auch einem Filmemacher ins Auge. Joe Wright (Stolz & Vorurteil, Wer ist Hanna?) ist von James McAvoy in der Rolle eines schwulen Gauners begeistert und bietet dem Jungschauspieler daraufhin mehrfach Rollen an - doch zu einer Zusammenarbeit kommt es erst mal nicht. Auch weil James McAvoy andere Pläne hat. Einen wichtigen Kontakt knüpft James McAvoy aber schon da. Und auch ein anderer mittlerweile sehr bekannter Regisseur wird am Theater auf James McAvoy aufmerksam. Oscar-Preisträger Sam Mendes (James Bond 007 - Skyfall, American Beauty) sieht James McAvoy an einem Londoner Theater und sein Interesse an dem Mimen ist sofort geweckt. Einem größeren Publikum wird James McAvoy aber erst durch eine Mini-Serie im Fernsehen ein Begriff.

Bollywood und Weltkrieg: James McAvoy spielt alles

Im Jahr 2001 ist James McAvoy in der von Steven Spielberg und Tom Hanks produzierten Kriegsserie Band of Brothers - Wir waren wie Brüder (mit Michael Fassbender und Donnie Wahlberg) zu sehen. James McAvoy tritt von nun an häufiger in Fernsehserien auf. So spielt der Schotte in Inspector Lynley (mit Nathaniel Parker und Sharon Small) mit sowie in Foyle's War (mit Michael Kitchen und Honeysuckle Weeks), bevor er für White Teeth (mit Naomi Harris und Philip Davis) gecastet wird. In der TV-Adaption von Zadie Smiths Erfolgsroman darf James McAvoy zwar noch nicht in die Hauptrolle schlüpfen. Doch die Filmemacher und die Filmkritiker haben ihn nun endgültig auf ihrem Radar. Die Rollen werden langsam immer größer, so wie in Bollywood Queen, einer indischen Variante der Romeo-und-Julia-Geschichte. Für diese Adaption ist der Theaterschauspieler natürlich prädestiniert. James McAvoy darf in dem Film dann auch in die männliche Hauptrolle schlüpfen, den eine unmögliche Liebe mit der schönen Inderin Geena (Preeya Kalidas) verbindet.

James McAvoy feiert Erfolge in Serie

2003 wird zum Serienjahr für James McAvoy. In dem Jahr spielt er in der mit dem Primetime Emmy geehrten TV-Miniserie Children of Dune (mit Alec Newman und Julie Cox) mit, er gehört zum Cast von Early Doors (mit John Henshaw und Rita May) und Mord auf Seite eins. Insbesondere die letzte Miniserie bringt James McAvoy noch einmal viel Aufmerksamkeit ein. Mord auf Seite eins ist ein Thriller, der in der britischen Hauptstadt spielt. Die BBC-Miniserie folgt dem aufstrebenden Politiker Stephen Collins (David Morrissey; TV-Serie Doctor Who, TV-Serie The Walking Dead), dessen Leben auf den Kopf gestellt wird, als man seine Assistentin tot auffindet. Die Presse interessiert sich natürlich brennend für den Fall, so auch der zynische Chefredakteur Dan Foster, der von James McAvoy gespielt wird. Der setzt seinen Kollegen Cal McAffrey (John Simms) auf den Fall an, der nach und nach Licht in die Angelegenheit bringt. Die mehrfach ausgezeichnete Serie, die unter anderem den BAFTA-Fernsehpreis erhält, ist mit Bill Nighy (Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Pirates oft he Caribbean - Fluch der Karibik 2) und Kelly Macdonald (No Country for Old Men, Merida - Legende der Highlands) in den weiteren Rollen prominent besetzt und wird so ein großer Erfolg für Regisseur David Yates (Harry Potter und der Orden des Phoenix, Harry Potter und die Heiligtümer des Todes).

Im Folgejahr begnügt sich James McAvoy mit einer Nebenrolle - allerdings steht er dabei für eine große US-Produktion vor der Kamera. Wimbledon - Spiel, Satz und ... Liebe ist die Geschichte der ehrgeizigen US-Tennisspielerin Lizzie Bradbury (Kirsten Dunst; Filmreihe Spider-Man, Marie Antoinette) und Peter Colt (Paul Bettany; The Da Vinci Code - Sakrileg, Master & Commander - Bis ans Ende der Welt), der seine besten Jahre als Tennisspieler schon hinter sich hat. In Wimbledon treffen die zwei nicht nur auf dem Platz aufeinander - es entspinnt sich auch eine zarte Liebesgeschichte zwischen den beiden Profisportlern. Eher im Hintergrund hält sich dabei Colts Bruder (James McAvoy), der auch mal Geld gegen seinen Bruder setzt.

Das Jahr beschließt James McAvoy mit einem Coup. Ende 2004 feiert James McAvoy alias Steve McBride seinen Einzug in die Erfolgsserie Shameless. Zu verdanken hat er das wohl auch Produzent Paul Abbott (State of Play - Stand der Dinge, Reckless: The Movie), der schon das Drehbuch zu Mord auf Seite eins beigesteuert hatte. Die Comedy-Drama-Serie rund um einen Sozialbau in Manchester läuft von 2004 bis 2013 im britischen Fernsehen und schafft es in der Zeit gleich eine ganze Reihe von Preisen zu gewinnen. James McAvoy steht gemeinsam mit Anne-Marie Duff (Tagebuch eines Skandals, Die unbarmherzigen Schwestern), die seine Freundin Fiona spielt, im Zentrum des Geschehens der ersten beiden Staffeln. Auch privat entwickelt sich der Job zu einem Volltreffer. James McAvoy und die sieben Jahre ältere Anne-Marie Duff werden auch im wahren Leben ein Paar. 2006 heiraten die beiden, 2010 kommt der gemeinsame Sohn auf die Welt. In Shameless kommt es dagegen zu einer schnellen Trennung. Im Lauf von Staffel zwei verlässt James McAvoy die britische Serie, die später sogar ein amerikanisches Remake mit William H. Macy (Fargo - Blutiger Schnee, Jurassic Park III) und Emmy Rossum (Das Phantom der Oper, The Day after Tomorrow) erfährt. Auf James McAvoy warten da jedoch schon andere spannende Aufgaben.

"Die Chroniken von Narnia" und "X-Men": Besetzungscoups für James McAvoy

Der Schotte erhält eine Rolle in einem riesigen amerikanischen Film-Franchise. James McAvoy schlüpft 2005 in die Rolle des Fauns Mr. Tumnus in der Kinderbuch-Verfilmung Die Chroniken von Narnia - Der König von Narnia. Der Fantasyfilm um drei Kinder, die durch ihren Kleiderschrank eine neue Welt betreten und es dort unter anderem mit der Weißen Hexe, gespielt von Tilda Swinton (Moonrise Kingdom, We need to talk about Kevin), zu tun bekommen, wird - wie nicht anders zu erwarten - ein internationaler Hit.

Nichtsdestotrotz ist James McAvoy bei den Fortsetzungen der Filmreihe nicht mehr mit an Bord. Stattdessen dreht der schottische Schauspieler die fantasiereiche Filmkomödie Penelope um ein Mädchen mit einer Schweinenase, die mit Christina Ricci (Sleepy Hollow, Monster) und Reese Witherspoon (Walk the Line, Natürlich blond!) besetzt ist. Im selben Jahr steht James McAvoy noch für einen gänzlich anderen Film vor der Kamera. Er spielt in dem vielbeachteten Politthriller Der letzte König von Schottland - In den Fängen der Macht mit. Der eindringliche Film erzählt von dem ugandischen Diktator Idi Amin und seinem schottischen Leibarzt (James McAvoy). Für den Arzt, der zu Anfangs von Amins Charisma eingelullt wird und die Vorzüge des luxuriösen Lebens der Clique um Idi Amin genießt, gibt es ein böses Erwachen. James McAvoy liefert als naiver und abenteuerlustiger Mediziner eine sensationelle Leistung ab, doch Forest Whitaker (Der Butler, Taken 3) übertrifft sich als Idi Amin selbst - und wird dafür auch mit dem Oscar und dem Golden Globe als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.

Nach dem Exkurs nach Übersee kehrt James McAvoy wieder zu seinen britischen Landsleuten zurück. Er dreht die charmante Komödie Starter for 10, in dem er einen Studienanfänger spielt sowie die Jane-Austen-Biographie Geliebte Jane mit Anne Hathaway (Les Misérables, The Dark Knight Rises) in der Haupttrolle. 2007 kommt auch sein erster großer Hit im Charakterfach in die Kinos. Denn 2007 ist James McAvoy endlich in einem Filmprojekt von Joe Wright, der ihn schon seit Jahren verpflichten will, zu sehen: Abbitte wird prompt ein großer Erfolg. Das Epos über Schuld und Reue zeichnet nach, wie der Verrat eines Mädchens (Saoirse Ronan/Romola Garai/Vanessa Redgrave) ein Paar (James McAvoy und Keira Knightley) im Sommer 1935 ins Unglück stürzt. Und das macht das Drama so eindringlich, dass es Auszeichnungen nur so hagelt: Abbitte wird sieben Mal für den Oscar nominiert, darunter als bester Film, für das Drehbuch und Saoirse Ronan (Wer ist Hanna?, Grand Budapest Hotel) als beste Nebendarstellerin. Abbitte erhält jedoch nur einen Oscar in der Musik-Kategorie. Bei den Golden Globes geht der Film ebenfalls in sieben Kategorien ins Preis-Rennen. Regisseur Joe Wright wird ebenso nominiert, wie die Darsteller James McAvoy, Keira Knightley (Filmreihe Der Fluch der Karibik, Jack Ryan: Shadow Recruit) und Saoirse Ronan - den Golden-Globe gewinnt Abbitte schließlich als bestes Drama und erneut für die Musik.

James McAvoy beherrscht sein Handwerkszeug. Er dreht Milieustudien und Komödien, historische Liebesgeschichten und Politthriller. 2008 steht er erstmals für einen harten Actionfilm vor der Kamera - und das auch noch mit Action-Queen Angelina Jolie (Mr. and Mrs Smith, The Tourist). In Wanted (mit Morgan Freeman und Thomas Kretschmann) gibt er den eher schwächlichen Bürohengst, der über sich selbst hinauswachsen muss. Auch wenn der Film eher durchwachsene Kritiken erhält, hat James McAvoy nun einen Fuß in der Tür der Comic-Verfilmungen. Keine drei Jahre später steht er zum ersten Mal für X-Men: Erste Entscheidung (2011; mit Michael Fassbender, Kevin Bacon und Jennifer Lawrence) als X-Men-Gründer Professor Charles Xavier vor der Filmkamera - eine Rolle für James McAvoy mit Dauerabonnement, er mimt den Charakter von Professor Charles Xavier auch in den X-Men-Fortsetzungen X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (2014; mit Michael Fassbender, Hugh Jackman und Patrick Stewart) sowie X-Men: Apocalypse (2016; mit Michael Fassbender, Oscar Isaac und Jennifer Lawrence).

James McAvoy ist lieber in Großbritannien statt in Hollywood

Weiterhin wird James McAvoy gerne in historischen Verfilmungen wie der Leo-Tolstoy-Story Ein russischer Sommer (2009; mit Christopher Plummer und Helen Mirren) oder Die Lincoln Verschwörung (2010; mit Robin Wright und Kevin Kline) von Regisseur Robert Redford (All is lost, Der Pferdeflüsterer) besetzt. Insgesamt tritt James McAvoy nun jedoch etwas kürzer - immerhin ist er 2010 Vater eines Sohnes geworden und will möglichst viel Zeit mit seiner Familie verbringen. Ob dies letztlich eine gute Idee ist, sei dahingestellt. Denn im Mai 2016 gibt das Ehepaar Duff/McAvoy bekannt, sich scheiden lassen zu wollen.

Doch zurück zur Filmkarriere, die James McAvoy zunächst lieber in seiner britischen Heimat als in Hollywood vorantreibt. So steht er für einen Film seines schottischen Landsmanns Danny Boyle (Slumdog Millionär, 28 Tage später) vor der Kamera. Die Rede ist von Trance - Gefährliche Erinnerung (2013; mit Vincent Cassel und Rosario Dawson). Die verwirrende Gangstergeschichte um den Kunstauktionator Simon (James McAvoy), der bei einem Kunstraub mitmischt um dann sein Gedächtnis zu verlieren, hält die Kinozuschauer gedanklich auf Trab - und die Kritiker bei Laune. Im selben Jahr kommt die Verfilmung des Irvine-Welsh-Buchs Drecksau (2013; mit Imogen Poots und Jamie Bell) mit James McAvoy in die Kinos - ein erneutes Heimspiel für den Briten und ein weiterer Erfolg in seinem Lebenslauf. Die Rolle eines schottische korrupten und machtbesessenen Polizisten, der vor nichts zurückschreckt, beschert ihm begeisterte Kritiken und einige Awards, darunter der British Independent Film Award sowie der Empire Award.

Manchmal schielt James McAvoy dennoch über den großen Teich und dreht zum Beispiel zusammen mit Daniel Radcliffe (Filmreihe Harry Potter, Die Unfassbaren 2) den Horrorstreifen Victor Frankenstein – Genie und Wahnsinn (2015; mit Jessica Brown Findlay und Andrew Scott). Die als Blockbuster angelegte Neuverfilmung um den Horrordoktor Frankenstein floppt allerdings sowohl aus künstlerischer wie auch kommerzieller Sicht. James McAvoy weiß vermutlich, warum er lieber in seiner Heimat dreht.

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