Emma Watson Filme

Geburtsname: Emma Charlotte Duerre Watson
Geburtstag: 15. April 1990 in Paris, Frankreich
Wichtigste Auszeichnungen: 3 Bravo-Ottos in Gold

Mini-Biographie:

Die meisten Filmfreunde kennen sie besser unter ihrem Rollennamen Hermine Granger aus der Filmreihe Harry Potter, in Wirklichkeit heißt der weibliche Zauberlehrling aber Emma Watson. Neben der Schauspielerei betätigt sich Emma Watson zusätzlich als Model. Dank der Harry-Potter-Filme avancierte Emma Watson mit zu den Jungschauspielern mit den höchsten Filmgagen.

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Filme mit Emma Watson

Coole Filmzitate von Emma Watson

Ron: "Unsterblich?!"
Hermine: "Das bedeutet, Du musst nicht sterben..."
Ron: "Ich weiß, was es bedeutet!"
Die furchtbar schlaue Hermine Granger (Emma Watson) hält den manchmal etwas naiven Ron Weasley (Rupert Grint) schon für arg dämlich in Harry Potter und der Stein der Weisen

Ron: "Hermine, Du bist echt wunderbar. Du bist die Beste von allen. Sollte ich je wieder unhöflich zu Dir sein..."
Hermine: "... dann weiß ich, Du bist wieder normal!"
Was sich irgendwann mal liebt, neckt sich schon in Jugendtagen - in diesem Fall Rupert Grint alias Ron Weasley und Emma Watson alias Hermine Granger in Harry Potter und der Orden des Phönix

"Ich geh dann mal brechen!"
Emma Watson alias Hermine Granger in Harry Potter und der Halbblutprinz mit einem Zitat, das sich auch flexibel in unserem Alltag nutzen lässt

Wichtigste Auszeichnungen:

2014: Britannia Awards als Britische Schauspielerin des Jahres
2013: People's Choice Award, MTV Movie Award sowie Teen Choice Award für Vielleicht lieber Morgen
2011: Bravo Otto in Bronze als Bester weiblicher Schauspieler und drei Teen Choice Awards als Beste Sommerfilm-Darstellerin, als Beste Schauspielerin (SciFi/Fantasy) sowie für den Besten Kuss für Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1
2009: Bravo Otto in Gold als Bester weiblicher Schauspieler für Harry Potter und der Halbblutprinz
2007: UK Nickelodeon Kids' Choice Award und Bravo Otto in Gold als Bester weiblicher Schauspieler für Harry Potter und der Orden des Phönix
2005: Bravo Otto in Gold als Bester weiblicher Schauspieler für Harry Potter und der Feuerkelch
2004: Bravo Otto in Bronze als Bester weiblicher Schauspieler für Harry Potter und der Gefangene von Askaban
2003: Bravo Otto in Silber als Bester weiblicher Schauspieler für Harry Potter und die Kammer des Schreckens
2002: Young Artist Award als Beste Jungschauspielerin in der Hauptrolle eines Spielfilms für Harry Potter und der Stein der Weisen

Emma Watson Biographie

Die Briten feiern ihre Emma Watson heute als eine der populärsten Nachwuchs-Schauspielerinnen. Zur Welt kommt sie aber am 15. April 1990 in Paris, wo sie auch die ersten fünf Jahre ihres Lebens verbringt. Jacqueline und Chris Watson, die Eltern von Emma Watson, arbeiten beide als Anwälte. 1995 lassen sich die Eltern von Emma Watson scheiden und kehren jeweils in ihre Heimatstadt nach England zurück. Emma Watson und ihr drei Jahre jüngerer Bruder Alex ziehen mit der Mutter nach Oxfordshire, ihren Vater besucht sie an den Wochenenden in London. Während ihrer Schulzeit auf der Dragon School sammelt Emma Watson bereits erste Schauspiel-Erfahrungen bei diversen Schultheater-Aufführungen. Im Alter von sieben Jahren gewinnt sie außerdem einen Vortragswettbewerb namens Daisy Pratt Poetry Competition beim Vorlesen von Gedichten - Vorsprechen und Schauspielern scheinen Emma Watson seit ihrer Kindheit im Blut zu liegen.

Harry Potter und das zauberhafte Mädchen Emma Watson

Das entgeht auch ihrem Theaterlehrer in Oxford nicht, der von Emma Watsons Schauspieltalent so überzeugt ist, dass er sie zu einem Film-Casting schickt. Die Produzenten suchen dort ein kleines Mädchen für die Rolle einer gewissen Hermine Granger in der Filmadaption der Harry-Potter-Romane von der Schriftstellerin J.K. Rowling. Über 4.000 Mädchen bewerben sich als Hermine Granger, doch letztendlich darf Emma Watson den schlauen Zauberlehrling an der Seite ihrer Mitschüler Harry Potter (Daniel Radcliffe; Der Schneider von Panama, Die Frau in Schwarz) und Ron Weasley (Rupert Grint; Driving Lessons - Mit Vollgas ins Leben, Lang lebe Charlie Countryman) spielen. Dabei gilt es für Emma Watson, neben den Filmproduzenten vor allem auch die Harry-Potter-Erfinderin J.K. Rowling zu überzeugen, die beim Casting zur Harry-Potter-Verfilmung penibel darauf achtet, dass ihre Figuren nur von britischen Schauspielern verkörpert werden, die jene Charaktere aus ihren Büchern perfekt wiederspiegeln. Und J.K. Rowling geht bei ihren Forderungen keinesfalls bescheiden vor und will nur die besten Mimen für ihre Figuren, etwa Robbie Coltrane (TV-Serie Für alle Fälle Fitz, James Bond 007 - GoldenEye) als Wildhüter Rubeus Hagrid, Richard Harris (Ein Mann, den sie Pferd nannten; Die Wildgänse kommen) als Zauberschulen-Direktor Professor Albus Dumbledore, Maggie Smith (Eine Leiche zum Dessert, Best Exotic Marigold Hotel) als Verwandlungslehrerin Professor Minerva McGonagall und Alan Rickman (Stirb langsam, Robin Hood - König der Diebe) als Zaubertrank- und Dunkelmagie-Experte Professor Severus Snape. Und für Harry Potter sagen tatsächlich alle Top-Stars zu. So findet sich die junge Emma Watson, die gerade noch auf kleinen Bühnen im Schultheater auftrat, inmitten einer Truppe langjähriger Schauspielstars wieder. So verwundert es auch kaum, dass ihre schauspielerische Leistung in ihrem ersten Film Harry Potter und der Stein der Weisen von Kritikern überwiegend euphorisch beurteilt wird - Unterstützung am Set hatte Emma Watson mit Sicherheit genügend. Als Bestätigung für ihre gelungene Darbietung erhält Emma Watson außerdem die Auszeichnung "Young Artist Award als beste Jungschauspielerin in der Hauptrolle in einem Kinofilm" - 2002 teilt sie sich den Preis zusammen mit der US-Schauspielerin Scarlett Johansson (Vicky Cristina Barcelona, Marvel's The Avengers). Es sollen noch viele weitere Auszeichnungen und Nominierungen folgen.

Die nächsten Jahre stehen für Emma Watson dann auch weiter voll im Zeichen von Harry Potter. Nach dem ersten Teil Harry Potter und der Stein der Weisen aus dem Jahre 2001 folgt schon 2002 der Zweite Teil (mit Kenneth Branagh und Christian Coulson), für den Emma Watson den "Phoenix Film Critics Society Award" als Beste jugendliche Darstellerin in einer Hauptrolle sowie den Bravo Otto in Silber erhält. In Harry Potter und die Kammer des Schreckens ist außerdem erstmals der Monty Python-Mitbegründer John Cleese (Das Leben des Brian, James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug) als "Der fast kopflose Nick" zu sehen.

Anno 2004 folgt entsprechend der Romanvorlage von J.K. Rowling der dritte Teil Harry Potter und der Gefangene von Askaban mit vielen weiteren Top-Stars wie Gary Oldman (Das fünfte Element, The Dark Knight Rises) als Harry Potters Patenonkel Sirius Black oder Emma Thompson (Tatsächlich ... Liebe, Eine zauberhafte Nanny) als Wahrsagerin Sibyll Trelawney. Die Potter-Stammbesetzung rund um Emma Watson, Daniel Radcliffe, Rupert Grint, Robbie Coltrane, Maggie Smith, Alan Rickman und Richard Harris sollte eigentlich über die ganze Filmreihe bestehen bleiben. Doch am 25. Oktober 2002 - zwei Tage vor der US-Premiere von Harry Potter und die Kammer des Schreckens - erliegt der Dumbledore-Darsteller Richard Harris seinem Krebsleiden. Seinen Part als Albus Dumbledore übernimmt ab Harry Potter und der Gefangene von Askaban der irische Schauspieler Michael Gambon, den man aus Filmen wie Sleepy Hollow (1999; mit Johnny Depp und Christina Ricci) oder auch The King's Speech (2010; mit Colin Firth, Geoffrey Rush und Helena Bonham Carter) bestens kennt.

Der vierte Teil Harry Potter und der Feuerkelch kommt 2005 in die Kinos. In dem Fantasyfilm rund um das Trimagische Turnier von Hogwarts wird der Star-Cast erweitert um Ralph Fiennes (James Bond 007 - Skyfall, Der englische Patient) als Harry Potters bösester Widersacher Lord Voldemort, Brendan Gleeson (Gangs of New York, Braveheart) als zwielichtiger Lehrer Alastor "Mad-Eye" Moody sowie Robert Pattinson (Filmreihe The Twilight-Saga, Wasser für die Elefanten) als Turnier-Gegner Cedric Diggory. Emma Watson gewinnt für Harry Potter und der Feuerkelch erstmals den Bravo Otto in Gold und wird nach Harry Potter und der Gefangene von Askaban zum zweiten Mal für den BFCA (Broadcast Film Critics Association) als Beste Jungdarstellerin nominiert.

Harry Potter und der Orden des Phönix bildet dann Teil 5 der Harry-Potter-Reihe und läuft 2007 in den Lichtspielhäusern an. In diesem Abenteuer rund um den geheimnisvollen Phönix-Orden geben sich mitunter weitere Stars wie Imelda Staunton (Shakespeare in Love, Eine zauberhafte Nanny) als tyrannische Professorin Dolores Umbridge, Helena Bonham Carter (Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street, Alice im Wunderland) als dunkle Todesserin Bellatrix Lestrange sowie David Thewlis (Königreich der Himmel, The Big Lebowski) als Verteidigungslehrer Remus Lupin die Ehre.

Bis zu diesem Zeitpunkt besteht die Schauspiel-Vita von Emma Watson nur aus Harry-Potter-Filmen. Erst nach den Dreharbeiten zu Harry Potter und der Orden des Phönix wagt die Jungschauspielerin einen Blick jenseits des Hogwarts-Gemäuers und übernimmt die Hauptrolle in dem TV-Film Ballet Shoes mit Richard Griffiths (Sleepy Hollow, Ghandi) und Gemma Jones (Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück, Sinn und Sinnlichkeit). Beide Mimen kennt Emma Watson bereits gut aus den Harry-Potter-Filmen: Richard Griffiths spielt darin Harry Potters fiesen Zieh-Onkel Vernon Dursley, Gemma Jones tritt als Krankenschwester Poppy Pomfrey von Hogwarts auf.

Emma Watson und Mäuse, Mode und immer wieder Harry Potter

Im Jahre 2008 schafft es Emma Watson erstmals außerhalb der Harry-Potter-Reihe auch ins Kino - allerdings nur mit ihrer Stimme. In dem Animationsfilm Despereaux - Der kleine Mäuseheld leiht die Schauspielerin der Prinzessin Pea ihre Stimme. Und Emma Watson ist in dieser Geschichte rund um den tapferen Mäuserich Despereaux Tilling im verdunkelten Königreich Dor in erstklassiger Gesellschaft. Denn mitunter begeben sich für diesen Kinderfilm auch Matthew Broderick (Ferris macht blau, Inspektor Gadget), Dustin Hoffman (Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich; Rain Man), Sigourney Weaver (Avatar - Aufbruch nach Pandora, Filmreihe Aliens), Stanley Tucci (Der Teufel trägt Prada, Filmreihe Die Tribute von Panem), Christopher Lloyd (Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock, Filmreihe Zurück in die Zukunft), Robbie Coltrane (James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug, Ocean's 12) und Kevin Kline (Ein Fisch namens Wanda, Wild Wild West) ins Synchron-Studio. Zu hören sind die Stars inklusive Emma Watson natürlich nur auf der englischen Originaltonspur...

Ein Jahr später verkörpert Emma Watson wieder Harry Potters beste Freundin Hermine Granger in Harry Potter und der Halbblut-Prinz. Von Februar 2009 bis Juni 2010 laufen dann die Dreharbeiten zur Adaption des siebten und letzten Harry-Potter-Bandes Harry Potter und die Heiligtümer des Todes. Fürs Kino teilen die Filmproduzenten das Buch auf zwei Filme auf, sie feiern um ein Jahr versetzt 2010 und 2011 Premiere, allerdings wird Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1 und Teil 2 in einem Rutsch gedreht. Zum großen Showdown zwischen Harry Potter mit seinen Freunden und Lord Voldemort wertet Bill Nighy (Filmreihe Underworld, Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2) als Zaubereiminister Rufus Scrimgeour die Besetzungsliste weiter auf. Am Ende der Harry-Potter-Filmreihe gibt es dann kaum noch einen britischen Schauspiel-Star, mit dem Emma Watson noch nicht gearbeitet hat.
Neben den Dreharbeiten zu Harry Potter arbeitet Emma Watson außerdem als Model. In den Jahren 2009 und 2010 posiert sie für die Modelabel Burberry und People Tree. Für ihr modisches Auftreten erhält Emma Watson 2011 von dem US-amerikanischen Modemagazin Elle sogar den "Style Icon Award". Im gleichen Zeitraum studiert sie in den USA an der Brown University in Rhode Island sowie ab 2011 im englischen Oxford noch Literatur.

Nach Harry Potter: Mit Marilyn und Noah wandelt Emma Watson auf neuen Pfaden

Das unsagbar Böse in und um Hogwarts ist 2011 mit dem Showdown in Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1 und Teil 2 also endgültig besiegt. Zeit für Emma Watson, sich neuen und völlig anderen Projekten hinzugeben. Sie beginnt damit noch im gleichen Jahr und erlebt als Lucy in dem Film My Week with Marilyn eine Woche mit der Star-Ikone Marilyn Monroe. Das Star-Aufgebot kommt zwar nicht ganz an den Bekanntheitsgrad einer Marilyn Monroe heran, doch müssen Darsteller wie Michelle Williams (Die fantastische Welt von Oz, Shutter Island), Judi Dench (James Bond 007 - Skyfall, Best Exotic Marigold Hotel), Kenneth Branagh (Jack Ryan: Shadow Recruit, Operation Walküre - Das Stauffenberg-Attentat), Eddie Redmayne (Die Säulen der Erde, Les Misérables) und Julia Ormond (Der seltsame Fall des Benjamin Button, Fräulein Smillas Gespür für Schnee) neben Emma Watson kaum einen Vergleich scheuen.

Das Star-Aufgebot in dem Jugenddrama Vielleicht lieber morgen um den psychisch labilen Einzelgänger Charlie (Logan Lerman; Todeszug nach Yuma, Filmreihe Percy Jackson) ist nicht ganz so üppig wie in My Week with Marilyn, dafür schlüpft Emma Watson hier in die weibliche Hauptrolle. In Kinoproduktion The Bling Ring (mit Katie Chang und Israel Broussard) aus dem Jahr 2013 geht es ebenfalls um eine Jugend-Clique. Diese räumt Villen von Stars leer, während diese gerade auf Tour sind. Zudem sieht man Emma Watson noch in dem apokalyptischen Fantasy-Komödie Das ist das Ende - sie spielt darin sich selbst, wie überhaupt alle Stars in dem Film sich selbst verkörpern und sich als Sex- und Drogen-Party feiernde Schauspieler ordentlich selbst auf den Arm nehmen, bis zu dem Moment, an dem plötzlich der Weltuntergang droht... Neben Emma Watson spielen in Das ist das Ende außerdem Seth Rogen (Bad Neighbors, The Green Hornet) und Evan Goldberg (Bad Neighbors, Superbad), die gleichzeitig für die Regie, das Drehbuch und die Produktion verantwortlich zeichneten, sowie Jay Baruchel (RoboCop, Nachts im Museum 2), James Franco (Spider-Man, Die fantastische Welt von Oz), Jason Segel (TV-Sitcom How I Met Your Mother, Die Muppets), Jonah Hill (The Wolf of Wall Street, Django Unchained), Rihanna (Battleship, Girls United - Alles oder Nichts) und Channing Tatum (White House Down, G.I. Joe - Die Abrechnung).

Das Jahr 2014 läutet Emma Watson mit dem Bibel-Epos Noah ein. Ob man Noah als christlich verklärten Fantasy-Streifen oder als eine Art gut gemachten Religionsunterricht sehen kann, darüber sind sich Kritiker nicht wirklich einig. Davon abgesehen sorgen die großartigen Bilder des Films für jede Menge großer Augen beim Kinopublikum - und das nicht nur, weil Emma Watson als rassig wilde Schönheit Ila die Leinwand ziert. Den titelspendenden Noah spielt Russel Crowe (Gladiator, Robin Hood), in weiteren Rollen sieht man zudem Logan Lerman (Der Patriot, Die drei Musketiere), Jennifer Connelly (A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn, Es war einmal in Amerika) und Anthony Hopkins (Thor - The Dark Kingdom, Das Schweigen der Lämmer). Mit Noah und den vier vorangegangenen Filmen tritt Emma Watson den Beweis an, dass sie sich auch abseits von Harry Potter als eine echte Top-Schauspielerin etabliert hat.

Emma Watson emanzipiert sich vom hübschen Beiwerk zu den Hauptrollen

Trotz all ihrer Popularität war Emma Watson seit Harry Potter in den Kinofilmen "nur" ein hübsches Gesicht mit berühmten Namen als nettes Beiwerk in der Mitte der Besetzungslisten. Das ändert sich erstmals 2015 mit dem Psychothriller Regression (mit Ethan Hawke und David Dencik), in dem ihr Name den Cast von ganz oben anführt. In ihrer weiblichen Hauptrolle spielt sie eine Tochter, die von ihrem Vater sexuell missbraucht wurde – nur kann der sich an nichts mehr erinnern.

Ihren bislang größten Auftritt mit ohne Zauberstab hat Emma Watson sicherlich in dem deutsch-französischen Polit-Thriller Colonia Dignidad – Es gibt kein Zurück (2015). Der Film spielt in Chile im Jahre 1973, als der General Augusto Pinochet einen Militärputsch gegen die Regierung anzettelte und dafür sprichwörtlich über Leichen ging. Emma Watson als Stewardess Lena wollte auf einem kurzen Abstecher nur ihren Freund und Fotografen Daniel (Daniel Brühl; The First Avenger: Civil War; Good Bye, Lenin!) besuchen. Doch Daniel wird von den Putschisten entführt und zur Folterung zu einer gefürchtete Sekte namens Colonia Dignidad gebracht, bei der ein deutscher Prediger namens Paul Schäfer seine 300 Schäfchen mit einem Terrorregime tyrannisiert. Allerdings gilt dieser Prediger als Unterstützer der Putschisten, während Daniel als Sympathisant des bisherigen Präsidenten gilt, was ihm nun zum Verhängnis wird. Doch Lena will alles tun, um ihren Freund zu befreien und lässt sich dafür entgegen aller Warnungen sogar in die Sekte mit einschleußen. Der Thriller rund um den Putsch und die Sekte Colonia Dignidad beruht auf wahren Begebenheiten - Prediger Paul Schäfer konnte seine menschenverachtende Gemeinde bis in die 1990er Jahre geschützt von der chilenischen Regierung und der deutschen Botschaft zusammenhalten. Die erschütternden Ereignisse sind in Colonia Dignidad – Es gibt kein Zurück detailliert, authentisch und äußerst spannend erzählt und der Film wird von den Kritikern sehr gelobt. Darüber hinaus erhält das Werk des Münchner Regisseurs und Oscar-Preisträger Florian Gallenberger (Quiero ser, John Rabe) einen Bayerischen Filmpreis. Filme wie Colonia Dignidad – Es gibt kein Zurück zeigen aber vor allem, das von Emma Watson in Zukunft noch viel auf der Kinoleinwand zu erwarten ist.

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