Edward Norton Filme

Geburtsname: Edward Harrison Norton
Geburtstag: 18. August 1969 in Boston, Massachusetts (USA)
Wichtigste Auszeichnungen: 1 Golden Globe, 3 Oscar-Nominierungen

Mini-Biographie:

Edward Norton ist ein US-amerikanischer Schauspieler sowie Regisseur und versucht sich gelegentlich auch als Drehbuchautor, Film-Cutter, Kameramann und Rock-Gitarrist. Gleich für seine erste Filmrolle in dem Thriller Zwielicht gewann Edward Norton neun Awards, darunter der Golden Globe Award als Bester Nebendarsteller. Bislang wurde der vielschichtige Schauspieler außerdem drei Mal für einen Oscar nominiert, nämlich für Zwielicht, American History X sowie jüngst als Bester Nebendarsteller in Birdman an der Seite von Michael Keaton. Zu den populärsten Filmen von Edward Norton gehören darüber hinaus Fight Club, Roter Drache, Der unglaubliche Hulk sowie Grand Budapest Hotel.    

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Die besten Zitate von Edward Norton

"Es ist schwer zurückzublicken und die Wahrheit zu erkennen, über Menschen, die man liebt!"
Edward Norton als geläuterter Ex-Neo-Nazi Derek Vinyard arbeitet seine dunkle Vergangenheit und seine einstigen Beweggründe auf in American History X.

Rabbi Jake Schram: "Du bist in sie verliebt?"
Pater Brian Finn: "Ja, scheint keinem aufgefallen zu sein, ist total eigenartig."
Rabbi Jake Schram: "Sie ist wie Deine Schwester, Brian, das ist..."
Pater Brian Finn: "Ja, Danke das Du mich in noch tiefere Konfusion stürzt!"
Wenn zwei Freunde und Männer Gottes die gleiche Frau lieben, jedoch der Priester Brian Finn (Edward Norton) diese nicht haben darf, weil er wegen seinem Zölibat generell keine Frauen haben darf, der Rabbi Jake Schram (Ben Stiller) jene Frau eigentlich schon hat, sie aber auch nicht haben dürfte, weil die Angebetete keine Jüdin ist und außerdem ja sein bester Freund der Priester schon in sie verschossen ist, dann lernt der Kinogänger, dass das Leben, die Religion und die Liebe sehr komplexe Themen sind, die behandelt werden in Glauben ist alles!.

"Wenn ich einen Tumor hätte, würde ich ihn Marla nennen!"
Edward Norton hat als namenloser Protagonist und Erzähler im Fight Club eine feste Meinung zu seiner Bekanntschaft Marla Singer (Helena Bonham Carter).

"Ich rannte! Ich rannte, bis meine Muskeln brannten und durch meine Venen Batteriesäure schoß!"
Der Protagonist (Edward Norton) als spezielle Fight-Club-Ausführung eines Duracell-Hasen.

"Wenn man in einer anderen Zeit aufwacht, an einem anderen Ort, könnte man auch als anderer Mensch aufwachen."
Edward Norton als der Protagonist in dem Film Fight Club wacht nach seiner Wohnungsexplosion in einem neuen Leben auf.

Wichtigste Auszeichnungen:

2015: Nominierungen für einen Oscar, Golden Globe und BAFTA jeweils als Bester Nebendarsteller für Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)
1999: Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für American History X
1997: Golden Globe Award sowie Nominierungen für einen Oscar und einen BAFTA jeweils als Bester Nebendarsteller für Zwielicht

Biographie von Edward Norton:

Edward Norton (geboren am 18. August 1969 in Boston) ist der älteste Sohn der Englischlehrerin Lydia Robinson und des Vietnam-Veteranen und Umwelt-Juristen Edward Mower Norton, Jr., der später außerdem für den ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter arbeitet. Molly und Jim sind die beiden jüngeren Geschwister von Edward Norton. Sein Geburtsort ist zwar Boston, doch hauptsächlich wächst Edward Norton in Columbia (Maryland) auf. Während seiner Schulzeit begeistert sich Edward Norton bereits früh fürs Theater. Trotzdem denkt er zunächst nicht daran, die Kinoleinwand zu erobern. Stattdessen studiert Edward Norton Geschichte an der Universität in Yale bis zum Bachelor-Abschluss. Nach dem Studium arbeitet er erst einmal in Osaka in Japan für ein Wohltätigkeitsunternehmen seines Großvaters mit dem Namen Enterprise Community Partners, hier lernt Edward Norton auch die japanische Sprache.

Der kometenhafte Aufstieg von Edward Norton in Hollywood

Nach seiner Zeit in Japan folgt Edward Norton doch seiner Berufung als Schauspieler und geht nach New York an den Broadway. Auf den Brettern, die so manchem die Welt bedeuten, macht sich Edward Norton schnell einen gewichtigen Namen und so folgen bereits nach kurzer Zeit am Theater die Sirenenrufe aus Hollywood. Und der Erfolg gibt Edward Norton umgehend Recht. Gleich sein Leinwand-Debüt als Mordverdächtiger in dem Gerichts-Thriller Zwielicht (1996; mit Richard Gere und Laura Linney) mutiert zu einem echten Kassenschlager und beschert Edward Norton zahlreiche Preise und Nominierungen, unter anderem gewinnt er den Golden Globe Award als Bester Nebendarsteller. Dabei muss sich Edward Norton für die Rolle des schizophrenen Aaron Stampler  zunächst gegen 2.000 Bewerber durchsetzen und kickt selbst namhafte Schauspielgrößen wie Matt Damon (Good Will Hunting, Bourne-Film-Trilogie), Wil Wheaton (TV-Serie Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert, TV-Sitcom The Big Bang Theory) und Leonardo DiCaprio (The Wolf of Wall Street, Django Unchained) aus dem Rennen. Auf der Erfolgswelle von Zwielicht kann sich Edward Norton anno 1996 noch in zwei weiteren Blockbustern in gewichtigen Nebenrollen behaupten, nämlich in der filmischen Biographie Larry Flynt - Die nackte Wahrheit (mit Woody Harrelson, Crispin Glover und Courtney Love) sowie in dem Woody-Allen-Musical Alle sagen: I love you (mit Julia Roberts, Goldie Hawn und Natalie Portman). 

Nach seinem Kino-Debütjahr folgt für Edward Norton allerdings ein herber Rückschlag: seine Mutter Lydia stirbt 1997 an einem Gehirntumor. Dem Schicksalsschlag geschuldet schaltet Edward Norton in seiner Karriere zunächst einmal einen Gang zurück. Doch schon 1998 meldet er sich eindrucksvoll zurück in der Rolle des geläuterten Neo-Nazis Derek Vinyard in American History X (mit Edward Furlong, Beverly D'Angelo und Stacy Keach) - das Drama beschreibt den einfachen Weg in sowie den komplexen Ausstieg aus der Neo-Nazi-Szene in den USA. Edward Norton wird für seine eindrucksvolle Darbietung für einen Oscar als Bester Hauptdarsteller nominiert. Einen gewaltigen Popularitätsschub erfährt Edward Norton mit dem Thriller Fight Club mit den Hollywood-Stars Brad Pitt (Herz aus Stahl, Inglourious Basterds), Helena Bonham Carter (Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street, Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1 und 2) und Meat Loaf (The Rocky Horror Picture Show, Der Schein-Heilige) in den weiteren Hauptrollen. Die Romanverfilmung über Persönlichkeitsspaltung, Faustkämpfe und Terroranschläge spaltet zunächst die Kritiker und auch an den Kinokassen in den USA bleibt der Streifen hinter den hochgesteckten Erwartungen zurück. Dass Fight Club nicht floppt ist zunächst dem großen Erfolg in Europa zu verdanken. Dann auf DVD gepresst mutiert Fight Club doch noch zum echten Blockbuster und genießt heute Kultstatus. 

In seinem nächsten Film Glauben ist alles! (2000; mit Eli Wallach und Anne Bancroft) übernimmt Edward Norton nicht nur die Hauptrolle des Priesters Brian Finn, sondern zusätzlich die Produktion und Regie. In der gelungenen Liebeskomödie und Religionssatire buhlen Edward Norton als Priester und ein jüdischer Rabbi (Ben Stiller; Filmreihe Nachts im Museum, Das erstaunliche Leben des Walter Mitty) um die gemeinsame Sandkastenliebe Anna (Jenna Elfman; TV-Sitcom Dharma & Greg, Freunde mit gewissen Vorzügen) - wohlwissend, dass sie die mittlerweile äußerst attraktive Geschäftsfrau eigentlich beide nicht haben können bzw. dürfen. Doch Gottes Wege sind manchmal sehr verschlungen und überraschend...

Rote Drachen und grüne Superhelden - Edward Norton im neuen Jahrtausend

In dem Heist-Movie The Score (2001; mit Marlon Brando und Angela Bassett) schlüpft Edward Norton in die Rolle eines Kunstschatzdiebes, der ein falsches Spiel mit seinem Partner und Tresorknacker Robert De Niro (Wie ein wilder Stier, Der Pate II) treibt. Für den mittlerweile 77-jährigen Marlon Brando (Endstation Sehnsucht, Die Faust im Nacken) ist dies die letzte Filmrolle, er stirbt am 1. Juli 2004 in Los Angeles. Im Jahre 2002 lässt sich Edward Norton gleich in vier Filmen auf der Kinoleinwand blicken. Neben der von der Kritik zerrissenen Filmkomödie Tötet Smoochy (mit Robin Williams, Catherine Keener und Danny DeVito) spielt Edward Norton außerdem in der Filmbiographie Frida (mit Salma Hayek, Alfred Molina und Antonio Banderas) sowie in dem Gefängnisdrama 25 Stunden (mit Philip Seymour Hoffman und Barry Pepper) mit. Das absolute Kino-Highlight in diesem Jahr mit Edward Norton heißt jedoch Roter Drache (mit Ralph Fiennes und Harvey Keitel) mit Anthony Hopkins (Das Schweigen der Lämmer, Rendezvous mit Joe Black) als Dr. Hannibal Lecter - spätestens an diesen Namensnennungen weiß der Kinofan, dass ein blutrünstiger Thriller mit kannibalischen Verbrechen auf ihn wartet.

Während Edward Norton in Roter Drache vom heldenhaften Jäger zum Gejagten wird, steht er in The Italian Job - Jagd auf Millionen (2003; mit Jason Statham, Charlize Theron und Seth Green) fast von Anfang an als schurkiger Gejagter fest, weil er bei einem Millionen-Coup seine Partner rund um Charlie Croker (Mark Wahlberg; Departed - Unter Feinden, Planet der Affen) linkt und mit Goldbarren im Wert von 35 Millionen US-Dollar flüchtet. Anno 2005 spielt Edward Norton in dem von Ridley Scott (Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt, Exodus: Götter und Könige) inszenierten Monumentalfilm Königreich der Himmel (mit Liam Neeson, Eva Green und Jeremy Irons) den edlen König Balduin IV., der an der Seite von Balian von Ibelin (Orlando Bloom; Filmreihe Der Herr der Ringe, Filmreihe Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik) in Jerusalem versucht, den Frieden mit den Muslimen aufrecht zu erhalten. In der etwas eigenwilligen Western-Hommage Down in the Valley (2005, mit David Morse und Evan Rachel Wood) übernimmt Edward Norton neben der Hauptrolle als scheinbar übriggebliebener Cowboy in der Gegenwart außerdem die Produktion und betätigt sich zusätzlich noch als Film-Cutter.

Nächster Höhepunkt in der Filmvita von Edward Norton ist das Superhelden-Epos Der unglaubliche Hulk (2008; mit Liv Tyler, Tim Roth und William Hurt), in dem er abwechselnd mal als Strahlenforscher Bruce Banner und mal als strahlenverseuchtes grünes Monster namens Hulk vor dem Militär flüchtet, welches ihn als Versuchskaninchen zur Erforschung von Supersoldaten sezieren will. Deutlich bodenständiger aber nicht weniger gefährlich geht es in dem Polizistendrama Das Gesetz der Ehre (2008; mit Jon Voight, Noah Emmerich und Jennifer Ehle) zu, in dem Edward Norton als Polizist gegen seinen eigenen Schwager (Colin Farrell; Brügge sehen... und sterben?, Minority Report) ermittelt, der zwar ebenfalls Polizist ist, sich aber nebenbei um lukrative aber zwielichtige Nebeneinkommen kümmert.  

Edward Norton mit Bourne im Nacken und dem Oscar-Award vor der Brust

In dem Actionthriller Das Bourne Vermächtnis (2012) gibt Edward Norton alias Eric Byer wieder einmal den Bösewicht, der den im Versuchsstatus stehenden Supersoldaten Aaron Cross (Jeremy Renner; Hänsel und Gretel: Hexenjäger, Mission: Impossible - Phantom Protokoll) und die Medizinerin Dr. Marta Shearing (Rachel Weisz; Der ewige Gärtner, Die Mumie) um jeden Preis tot sehen will, um damit die Geheimnisse seiner pharmazeutischen Versuchsreihe zu wahren.

In dem mit neun Oscars nominierten visuellen Gesamtkunstwerk Grand Budapest Hotel, einer britisch-deutschen Tragikomödie über ein ehemaliges Nobelhotel kurz vor dem Zweiten Weltkrieg, bekleidet auch Edward Norton eine Nebenrolle, so wie der ganze Film bis hin zur kleinsten Rolle mit einem prominenten Namen bestückt ist. Rund um den Hauptdarsteller Ralph Fiennes (Filmreihe Harry Potter, James Bond 007 - Skyfall) tummeln sich unter anderem noch Jeff Goldblum (Independence Day, Vergessene Welt: Jurassic Park), Jude Law (Sherlock Holmes: Spiel im Schatten, Das Kabinett des Dr. Parnassus), Mathieu Amalric (James Bond 007 - Ein Quantum Trost, Venus im Pelz), Bill Murray (Monuments Men - Ungewöhnliche Helden, Ghostbusters - Die Geisterjäger), Willem Dafoe (Filmreihe Spider-Man, Body of Evidence), F. Murray Abraham (TV-Serie Homeland, Star Trek: Der Aufstand), Harvey Keitel (Pulp Fiction, From Dusk Till Dawn), Adrien Brody (Der Pianist, Brothers Bloom), Owen Wilson (Filmreihe Nachts im Museum, Die Tiefseetaucher) und Tilda Swinton (Filmreihe Die Chroniken von Narnia, Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?) - um nur einige zu nennen. Bei so einem Star-Aufgebot lautet das Motto für die meisten ganz einfach dabei sein ist alles!".

Auch in der schwarzen Komödie Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) (2014; mit Zach Galifianakis, Emma Stone und Naomi Watts) spielt Edward Norton nur" die Nebenrolle des Mike Shiner, doch interpretiert er diese so überragend, dass er 2015 für den Oscar als Bester Nebendarsteller nominiert ist. Hauptakteur in dem Film über den alternden Comic-Helden-Darsteller, der nach seiner Birdman-Superheldenfilmtrilogie keinen Stich mehr im Filmgeschäft machte, ist Michael Keaton (Batman, Herbie: Fully Loaded - Ein toller Käfer startet durch), der ebenfalls für einen Oscar nominiert ist. In Birdman versucht Michael Keaton alias Riggan Thomson nach einer langen Durststrecke, zumindest wieder im Theater ein Comeback zu starten. Doch nachdem kurz vor der Premiere eine Schlüsselrolle ausfällt, engagieren die Produzenten den Schauspieler Mike Shiner (Edward Norton). Und jener Shiner spielt gut, sehr gut sogar, wahrscheinlich zu gut für den Hauptdarsteller Riggan Thomson, der von seinem unerwarteten Kontrahenten an die Wand gespielt wird.

Das Gefühl, von Edward Norton an die Wand gespielt zu werden, kennen mittlerweile vermutlich einige seiner Schauspielkollegen. Oftmals rettete allein seine Präsenz einem halbgaren Streifen aus der Belanglosigkeit. Und durch seine geschickte Wahl der Rollen zwischen nett, heldenhaft, sympathisch aber auch tragisch, fies und böse kann Edward Norton das Kinopublikum immer wieder überraschen und zudem seine ganze Bandbreite seines schauspielerischen Könnens darbieten. Von daher ist Edward Norton für einen Oscar prädestiniert - wenn nicht 2015, dann eben in einem der nächsten Jahre.   

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