Daniel Craig Filme

Geburtsname: Daniel Wroughton Craig
Geburtstag: 2. März 1968 in Chester, Cheshire (England)
Wichtigste Auszeichnungen: 1 BAFTA-Nominierung, 1 Empire Award

Mini-Biographie:

Daniel Craig ist ein englischer Schauspieler und vor allem durch seine Verkörperung als Doppelnull-Agent James Bond 007 weltberühmt. Bislang gab er den Spion mit der Lizenz zum Töten bereits vier Mal - zuletzt in Spectre. Darüber hinaus kennt man Daniel Craig aus Blockbustern wie Lara Croft: Tomb Raider, München, Der goldene Kompass oder Verblendung.

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Filme mit Daniel Craig

Coole Filmzitate von Daniel Craig

Barmann: "Hätten Sie Ihren Wodka-Martini gerne geschüttelt oder gerührt?"
James Bond: "Sehe ich aus, als ob mich das interessieren würde?" 
Daniel Craig alias James Bond bei der Bestellung seines Wodka-Martinis nach einem verzockten Pokerspiel in James Bond 007 - Casino Royale

M: "Wo zum Teufel waren Sie?"
James Bond: "Ich hab' den Tod genossen!"
James Bond (Daniel Craig) reagiert nach dem Mordanschlag auf seine Peron aus den eigenen Reihen etwas schnippisch auf die Vorwürfe seiner Chefin M (Judi Dench) in James Bond 007 - Skyfall

Mikael: "Jeder braucht irgendwas..."
Pernilla: "Solange es nicht Gott ist?!"
Mikael: "Das habe ich nicht gesagt."
Mikael Blomkvist (Daniel Craig) würde mit Pernilla (Josefin Asplund) offensichtlich gerne über Gott reden in Verblendung

Wichtigste Auszeichnungen:

2007: Evening Standard British Film Award und Empire Award sowie eine BAFTA-Nominierung als jeweils Bester Hauptdarsteller für James Bond 007 - Casino Royale
2005: London Critics Circle Film Award als Bester britischer Schauspieler des Jahres in dem Film Enduring Love
2000: Britischer Shooting Star des europäischen Films" auf der Berlinale sowie den British Independent Film Award als Bester Darsteller in Some Voices
1998: Auszeichnung für die Best British Performance des Edinburgh International Film Festival für den Film Love is the Devil

Daniel Craig Biographie

Zur Welt kommt Daniel Craig in Chester (West-England, nahe Wales), das geschieht am 02. März 1968. Sein Eltern sind der Stahlarbeiter Timothy John Wroughton Craig und dessen Ehefrau und Kunstlehrerin Olivia Dana Williams Craig. Die Ehe der Eltern hält allerdings nicht lange. Die Mutter zieht mit Daniel Craig und seiner älteren Schwester Lea erst nach Liverpool und dann in die nahegelegene Stadt Wirral. Dort heiratet die Mutter den bekannten Künstler Max Blond, der bei dem sechsjährigen Daniel Craig früh dessen mimische Ader entdeckt, welche die Frau Mama als Kunstlehrerin entsprechend fördert.

Soviel Kunst schreit bei einem aufgeweckten Sprössling jedoch nach Ausgleichsventilen, weshalb sich Daniel Craig seine High-School-Zeit mit knallhartem Rugby im "Hoylake Rugby Club" versüßt. Mit 16 Jahren zieht es Daniel Craig nach London, wo er zunächst für einige Jahre in das "National Youth Theatre" eintritt. Zwischen 1988 bis 1991 nimmt er dann Schauspielunterricht an der Londoner Kunsthochschule "Guildhall School of Music and Drama", die auch schon für Ewan McGregor (Trainspotting - Neue Helden, Star Wars: Episode I-III), Joseph Fiennes (Shakespeare in Love, Der Rote Baron), Honor Blackman (James Bond 007 - Goldfinger, Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück), Rhys Ifans (Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1, The Amazing Spider-Man) und Orlando Bloom (Film-Trilogie Der Herr der Ringe, Filmreihe Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik) das Karriere-Sprungbrett bedeutete.

Liebesgrüße aus Berlin - Daniel Craig verliebt in Heike Makatsch

Über einen Umweg beim Theater landet Daniel Craig 1992 schließlich beim Film - seine erste Rolle spielt er in dem politischen Gesellschaftsdrama Im Glanz der Sonne mit Morgan Freeman (Olympus Has Fallen - Die Welt in Gefahr, The Dark Knight Rises), Armin Mueller-Stahl (The International, Illuminati) und Stephen Dorff (Krieg der Götter, Public Enemies). In den folgenden Jahren tritt Daniel Craig überwiegend in TV-Produktionen und zweitklassigen Kinofilmen auf. Erwähnenswert ist erst das 1997 erscheinende deutsch-französische Filmdrama Obsession, das sich um eine pikante Dreiecksbeziehung zwischen der Berliner Musikerin Miriam Auerbach (Heike Makatsch; Tatsächlich ... Liebe, Resident Evil), dem französischen Arzt Pierre Moulin (Charles Berling; It Boy - Liebe auf französisch, Agents Secrets - Im Fadenkreuz des Todes) und dem englischen Handwerker John MacHale (Daniel Craig) dreht. Den drei Protagonisten wird in diesem Film von den Kritikern eine überzeugende Leistung für ihr Schauspiel attestiert. Wobei zumindest Heike Makatsch und Daniel Craig nicht großartig spielen müssen: Die beiden lernen sich bei den Dreharbeiten zu Obsession kennen und lieben. Heike Makatsch zieht sogar mit Daniel Craig nach London und hält von dort aus ihre Schauspielkarriere in Deutschland am Leben. Die Beziehung hält bis 2004, danach zieht Heike Makatsch zurück nach Berlin.

Anno 1998 darf Daniel Craig ein dem Oscar-prämierten Historiendrama Elizabeth neben den drei Charakterdarstellern Cate Blanchett (Film-Trilogie Der Herr der Ringe, Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels), Richard Attenborough (Gesprengte Ketten, Jurassic Park) und Geoffrey Rush (Filmreihe Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik, The King's Speech) mitwirken, allerdings in einer sehr unedlen Rolle als John Ballard, dem Verschwörungsdrahtzieher gegen Königin Elisabeth I. Nach dem Historienfilm dreht Daniel Craig zwar fleißig weiter Filme, echte internationale Highlights sind jedoch sehr rar und hierzulande erlangt er lediglich Bekanntheit als der Mann an der Seite von Heike Makatsch. Einen ersten echten internationalen Hingucker liefert Daniel Craig erst 2001 ab, als er in Lara Croft: Tomb Raider (mit Jon Voight und Iain Glen) den etwas zwielichtigen Freund Alex West von Lara Croft (Angelina Jolie; Maleficent - Die dunkle Fee, The Tourist) verkörpert. Nicht weniger zwielichtig ist die Rolle von Daniel Craig alias Connor Rooney in dem Ganoven-Drama Road to Perdition (2002; mit Jude Law, Tyler Hoechlin und Stanley Tucci), in dem der Auftragskiller Michael Sullivan (Tom Hanks; Forrest Gump, Captain Phillips) ihm auf die Schliche kommt, dass er vor seinem Vater und Gaunerboss John Rooney (Paul Newman; Die Farbe des Geldes, Der Clou) Gelder veruntreut. Und so kommt es zu einem gegenseitigen blutigen Rachefeldzug zwischen den beiden Ganovenprofis. Road to Perdition von Regisseur Sam Mendes (James Bond 007 - Skyfall, American Beauty) wird für sechs Oscars nominiert und erhält den Oscar für die Beste Kameraarbeit. Für Daniel Craig ist dies die erste tragende Rolle in einem Blockbuster - aber bei weitem nicht die Letzte...

Daniel Craig als Mossad-Agent in München

Nach den beiden Kassenschlagern Lara Croft: Tomb Raider und Road to Perdition nimmt die Leinwand-Karriere von Daniel Craig immer mehr an Fahrt auf. Nächstes Highlight ist das eher leise aber eindrucksvolle Liebesdrama Die Mutter - The Mother, in der sich Daniel Craig als unglücklich verheirateter Mann in die Mutter seiner heimlichen Affäre verliebt. Die Mutter wird hier eindrucksvoll von Anne Reid (Song für Marion, Hot Fuzz - Zwei abgewichste Profis) gespielt, die für ihre Rolle zahlreiche Nominierungen als Beste Hauptdarstellerin erhält und den London Critics Circle Film Awards gewinnt. Genau jenen Preis gewinnt auch Daniel Craig, allerdings für den 2004 erscheinenden Stalker-Thriller Liebeswahn - Enduring Love (mit Rhys Ifans, Bill Nighy und Ben Whishaw). In Deutschland schafft es der Streifen allerdings nicht in die Kinos, sondern wird direkt auf DVD vertrieben. Ähnliches Schicksal ereilt noch mehrere Filme mit Daniel Craig, etwa dem Drogen-Thriller Layer Cake (2004; mit George Harris und Kenneth Cranham), der trotz bester Kritiken und kommerziellen Erfolgen in England hierzulande ebenfalls ohne Umweg übers Kino direkt auf DVD erscheint. Gleiches gilt für den Psycho-Thriller The Jacket (2005), den die Star-Besetzung mit Adrien Brody (Grand Budapest Hotel, King Kong), Keira Knightley (Filmreihe Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik, Jack Ryan: Shadow Recruit) und Kris Kristofferson (Planet der Affen, Payback - Zahltag) ebenso wenig auf die Leinwand hievt wie die filmische Biographie Kaltes Blut - Auf den Spuren von Truman Capote (2007) mit Toby Jones (Filmreihe Die Tribute von Panem, Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1), Sandra Bullock (Gravity, Blind Side - Die große Chance), Lee Pace (Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2, Der Hobbit - Smaugs Einöde), Gwyneth Paltrow (Filmreihe Iron Man, Shakespeare in Love), Sigourney Weaver (Avatar - Aufbruch nach Pandora, Filmreihe Alien) und Jeff Daniels (State of Play - Stand der Dinge, Dumm und Dümmer).

Zwischen all den zwar guten aber kommerziell erfolglosen Filmen mogelt sich dann doch noch ein echter Blockbuster: der Terroristen-Thriller München von Steven Spielberg (Schindlers Liste, Filmreihe Indiana Jones), der sich eher lose mit der tödlichen Geiselnahme israelischer Sportler durch die palästinensische Terrorgruppe "Schwarzer September" bei den Olympischen Spielen 1972 in München anlehnt. Spielbergs filmische Umsetzung handelt vor allem von einer von Geoffrey Rush (Der Schneider von Panama, Die Bücherdiebin) als Mossad-Chef Ephraim zusammengestellten Spezialeinheit, welche die elf getöteten israelischen Sportler rächen sollen. Jenen Job übernehmen neben Daniel Craig außerdem Eric Bana (Troja, Star Trek), Hanns Zischler (Zettl666 - Traue keinem, mit dem du schläfst!), Mathieu Kassovitz (Das fünfte Element, Asterix & Obelix: Mission Kleopatra), Ciarán Hinds (TV-Serie Game of Thrones, Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2) und Mathieu Amalric (James Bond 007 - Ein Quantum Trost, Grand Budapest Hotel).

Daniel Craig ist James Bond 007 mit der Lizenz zum Töten

Trotz einiger cineastischer Achtungserfolge von Daniel Craig kommt seine Benennung am 14. Oktober 2005 bei einer Pressekonferenz in London zum berühmtesten aller Geheimagenten und somit zum Nachfolger von James-Bond-Darsteller Pierce Brosnan (James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag; Mamma Mia!) doch sehr überraschend. Die englische Presse reagiert mit Häme und regelrechten Anfeindungen, betiteln ihn mit Wortspielen wie James Bland (James Langweilig). Ähnlich erbost zeigen sich zunächst die eingefleischten 007-Fans, starten unter anderem Unterschriftenaktionen für den Vorgänger-Bond Pierce Brosnan und rufen zum Boykott des 21. Bond-Abenteuers Casino Royale auf, damit Daniel Craig möglichst schnell wieder als Bond-Darsteller abgesetzt wird. Entgegen dieser Welle der Entrüstung erhält der neue 007 aber viel Zuspruch und Unterstützung aus der Bond-Familie selbst, etwa von den drei Ex-Bond-Darstellern Sean Connery (James Bond 007 - Goldfinger, Der Name der Rose), Roger Moore (James Bond 007 - In tödlicher Mission, Die Wildgänse kommen) und sogar vom entthronten Pierce Brosnan (James Bond 007 - GoldenEye, Percy Jackson - Diebe im Olymp). Auch die Ex-Schurken Christopher Lee (James Bond 007 - Der Mann mit dem goldenen Colt, Film-Trilogie Der Herr der Ringe) und Toby Stephens (James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag, TV-Serie Black Sails) sprechen sich für Daniel Craig aus. Und die prominente Bond-Riege soll Recht behalten. Daniel Craig straft in Casino Royale all seine Kritiker Lügen und spielt einen exzellenten James Bond. Nach der Premiere von Casino Royale (2006) feiert ihn die Presse als schauspielerisch sehr talentiert, körperlich äußerst präsent und dabei viel glaubwürdiger als die meisten seiner Vorgänger. Daniel Craig ist zudem der erste James-Bond-Darsteller, der eine Nominierung für den British Academy Film Awards als Bester Hauptdarsteller (in Casino Royale) erhält. Nach seinem Bond-Debüt zweifelt niemand mehr die Fähigkeiten von Daniel Craig als 007 an. Immerhin spielt Casino Royale mit Bond-Girl Eva Green (300: Rise of an Empire, Dark Shadows), Bond-Bösewicht Mads Mikkelsen (Die drei Musketiere, TV-Serie Hannibal), MI6-Chefin Judi Dench (Best Exotic Marigold Hotel, Philomena), Felix-Leiter-Darsteller Jeffrey Wright (Die Tribute von Panem - Catching Fire, Shaft - Noch Fragen?) und den beiden deutschen Nebendarstellern Ludger Pistor (Inglourious Basterds, X-Men: Erste Entscheidung) und Jürgen Tarrach (Ein Mann, ein Fjord!; Der Vorleser) weltweit knapp 600 Millionen US-Dollar ein.

Nach dem Erfolg von Casino Royale bei Kritikern und Kinopublikum qualifiziert sich Daniel Craig als 007-Darsteller für weitere Bond-Abenteuer. Im Jahre 2008 folgt die vom deutschen Regisseur Marc Forster (World War Z, Wenn Träume fliegen lernen) hart gedrehte aber hektisch geschnittene Casino-Royale-Fortsetzung Ein Quantum Trost mit Mathieu Amalric (Marie Antoinette, München) als Bond-Schurken und Olga Kurylenko (Oblivion, Max Payne) sowie Gemma Arterton (Hänsel und Gretel: Hexenjäger, Prince of Persia: Der Sand der Zeit) als Bond-Girls. 2012 erscheint dann der dritte Bond-Thriller mit Daniel Craig unter dem Titel Skyfall. In diesem packenden 007-Film kämpft Daniel Craig als James Bond gegen Javier Bardem (No Country for Old Men, Vicky Cristina Barcelona) alias Raoul Silva. An der Seite von James Bond stehen der MI6-Waffenmeister Q (Ben Whishaw; Cloud Atlas, Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders), Bond-Girl Eve Moneypenny (Naomie Harris; Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt, Mandela - Der lange Weg zur Freiheit), der Geheimdienstkoordinator Gareth Mallory (Ralph Fiennes; Filmreihe Harry Potter, Grand Budapest Hotel) sowie Judi Dench (Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten, Der Duft von Lavendel) bei ihrem letzten Auftritt als MI6-Chefin M. Daniel Craig hingegen unterschreibt nach Skyfall für zwei weitere James-Bond-Filme.

Und so folgt 2015 das filmische Spektakel James Bond 007 – Spectre (mit Léa Seydoux, Monica Bellucci und Ralph Fiennes). Spectre beschreibt jene Verbrecher-Organisation, mit der sich bereits der Ur-Bond Sean Connery (Filmreihe James Bond 007 von 1962 bis 1971, Indiana Jones und der letzte Kreuzzug) in den 1960ern herumschlagen musste – gleiches gilt für dessen Oberschurken Ernst Stavro Blofeld – hier gespielt vom genialen Christoph Waltz (Django Unchained, Inglourious Basterds). Viele Kritiker halten Spectre als eine Art Finale für die vierteilige Bond-Ära von Daniel Craig, die 2006 mit Casino Royale (mit Eva Green, Mads Mikkelsen und Judi Dench) begann. Zumal Craigs Äußerungen, die Lizenz zum Töten abgeben zu wollen, nach jedem Bond-Film lauter werden. Das lästige Abspecken und harte Training vor Beginn des Drehs sowie die anstrengenden Aufnahmen und Stunts zermürben Daniel Craig mit zunehmendem Alter immer mehr. Andererseits hat er noch Vertrag für ein fünftes Bond-Abenteuer und das Filmende von Spectre schreit förmlich nach einer weiteren Fortsetzung. Hochspannung gibt es bei Bond eben nicht nur während eines Films, sondern schon lange vor Drehbeginn...

Daniel Craigs Nicht-Bond-Filme während seiner 007-Ära

So sehr sich Daniel Craig mit der fiktiven Figur James Bond identifiziert - so sehr will er es vermeiden, künstlerisch bis zum Ende seiner Karriere auf eine Figur festgelegt zu werden. Dagegen hilft nur eines: gute Filme abseits der 007-Welt. Dieser Versuch scheitert 2007 zunächst mit dem Science-Fiction-Film Invasion von Oliver Hirschbiegel (Der Untergang, Diana), der X-ten Neuverfilmung des Romans Die Körperfresser. Die verwirrende Umsetzung aus Action, Horror und Gefühl floppt trotz Nicole Kidman (Grace of Monaco, Moulin Rouge) und Jeffrey Wright (James Bond 007 - Casino Royale, Source Code) als Co-Stars. Deutlich besser kommt bei den Kritikern der Fantasy-Film Der Goldene Kompass (2007) mit Nicole Kidman (Batman Forever, Eyes Wide Shut), Sam Elliott (The Big Lebowski, Up in the Air), Dakota Blue Richards (Das Geheimnis der Mondprinzessin, TV-Serie Skins - Hautnah) und Eva Green (Königreich der Himmel, James Bond 007 - Casino Royale) an. Von den Kritikern wird Der Goldene Kompass, der erste Teil der Fantasy-Trilogie "His Dark Materials" von Philip Pullman, als bester Fantasy-Film seit Der Herr der Ringe (mit Elijah Wood, Ian McKellen, Viggo Mortensen und Orlando Bloom) gefeiert und entstammt auch der selben Produktionsfirma, nämlich New Line Cinema (Filmreihe Der Hobbit, Filmreihe Final Destination). Doch an den US-amerikanischen Kinokassen floppt die 180-Millionen-Dollar-Produktion und spielt nur 70 Millionen Dollar wieder ein. Zwar gewinnt Der Goldene Kompass außerhalb Nordamerikas zusätzlich über 300 Millionen Dollar, trotzdem rückt die Produktion der zwei weiteren Teile aus der Roman-Trilogie in weite Ferne.

Nach James Bond 007 - Ein Quantum Trost im Jahre 2008 übernimmt Daniel Craig die Hauptrolle in dem Kriegs-Actiondrama Defiance - Für meine Brüder, die niemals aufgaben (mit Liev Schreiber und Jamie Bell). Der Film erzählt die Geschichte von vier jüdischen Brüdern im Osten Polens, die 1941 gegen die vorrückende Deutsche Wehrmacht als Partisanen kämpfen und damit versuchen, jüdischen Flüchtlingen in den Wäldern Schutz zu gewähren. Bei den westlichen Kritikern kommt Defiance (deutscher Alternativtitel: Unbeugsam - Defiance) als Action-Holocaustfilm überwiegend gut an, vor allem in Polen kritisiert man allerdings die etwas heroisierende Sichtweise auf die Bielski-Brüder, den Protagonisten des Films. Denn offenbar hatte auch ihre Kampfweste einige unschöne schwarze Flecken, die im Film unerwähnt bleiben... Abgesehen davon wird Defiance wegen seiner erstklassigen Filmmusik jeweils für einen Oscar und einen Golden Globe nominiert.

Daniel Craig zwischen Cowboys, Aliens und Rachel Weisz

Nach Unbeugsam - Defiance zieht sich Daniel Craig erst mal für ein paar Jahre von der Kinoleinwand zurück. Mag sein, dass die neue Liebe seines Lebens, Schauspielkollegin Rachel Weisz (Die Mumie, Die fantastische Welt von Oz), etwas damit zu tun hat - mit ihr ist er seit 2010 offiziell liiert und seit Juni 2011 verheiratet. Im selben Jahr fliegt Daniel Craig die Hauptrolle des Jake Lonergan in dem Sci-Fi-Western Cowboys & Aliens zu, weil der eigentlich für die Rolle vorgesehene Robert Downey Jr. (Filmreihe Iron Man, Sherlock Holmes: Spiel im Schatten) aus Termingründen absagen musste. Also darf Daniel Craig zusammen mit Harrison Ford (Filmreihe Indiana Jones, Auf der Flucht), Olivia Wilde (Tron: Legacy, In Time - Deine Zeit läuft ab) und Cowboy-Hut in einem unterhaltsamen Blockbuster gegen fliegende Untertassen kämpfen.

Wahrlich gespenstisch geht es in dem Psycho-Thriller Dream House zu, in dem Daniel Craig gleich mit zwei Traumfrauen zusammenspielt: seiner eigenen, also Rachel Weisz, sowie Naomi Watts (King Kong, The International). Die weiblichen Reize bleiben in dem gelungenen Spuk-Spektakel allerdings eher im Hintergrund. In dem Animationsfilm Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn von Steven Spielberg (Der Soldat James Ryan, E.T. - Der Außerirdische) und Peter Jackson (Film-Trilogie Der Herr der Ringe, Film-Trilogie Der Hobbit) leiht Daniel Craig Tims zwielichtigen Widersacher Iwan Iwanowitsch Sakharin seine Stimme. Sein erfolgreiches Filmjahr 2011 schließt Daniel Craig schließlich ab mit der Romanverfilmung Verblendung. In diesem Thriller löst Daniel Craig als Enthüllungsjournalist Mikael Blomkvist in Schweden zusammen mit der psychisch labilen Hackerin Lisbeth Salander (Rooney Mara; The Social Network, Side Effects - Tödliche Nebenwirkungen) eine mysteriöse Frauenmordserie auf. In weiteren Rollen sind in Verblendung noch Christopher Plummer (Star Trek VI: Das unentdeckte Land, Das Kabinett des Doktor Parnassus), Stellan Skarsgård (Der Medicus; Thor - The Dark Kingdom) und Robin Wright (TV-Serie House of Cards, State of Play - Stand der Dinge) zu sehen. Verblendung wird vom American Film Institutes als einer der zehn besten Filme des Jahres 2011 gelistet, zudem erhält der Thriller einen Oscar für den Besten Schnitt und Rooney Mara darf sich über eine Oscar- und eine Golden-Globe-Nominierung als jeweils Beste Hauptdarstellerin freuen. Daniel Craig geht hingegen leer aus. Aber sein großer James-Bond-Vorgänger Sean Connery (James Bond 007 - Man lebt nur zweimal; Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen) musste auch 56 Jahre alt werden, bis er dann 1987 für Die Unbestechlichen (mit Kevin Costner, Robert De Niro und Andy Garcia) endlich einen Oscar gewann. So gesehen hat Daniel Craig noch viel Zeit... und schließlich die Lizenz zum Schauspielern.

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