Christian Bale Filme

Geburtsname: Christian Charles Phillip Bale
Geburtstag: 30. Januar 1974, Haverfordwest, Wales (Großbritannien)
Wichtigste Auszeichnungen: 1 Oscar, 1 Golden Globe, 2 Oscar-Nominierungen, 2 Golden-Globe-Nominierungen

Mini-Biographie:

Christian Bale ist ein britischer Schauspieler und Oscar-Preisträger. Einen Namen machte sich Christian Bale mit der Hauptrolle in dem Kultfilm American Psycho sowie in der Batman-Filmreihe The Dark Knight. Bekannt ist Christian Bale auch für seine körperliche Wandlungsfähigkeit, für seine Rollen ändert er bei Bedarf drastisch sein Gewicht – dies bringt ihm z. B. in dem Boxerdrama The Fighter einen Oscar als Bester Nebendarsteller. Für Amerian Hustle wird Christian Bale erstmals als Bester Hauptdarsteller für den Oscar nominiert, The Big Short bringt ihm zudem eine weitere Oscar-Nominierung ein.

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Filme mit Christian Bale

Coole Filmzitate von Christian Bale

"Ich werde Sie nicht töten. Aber ich muss Sie auch nicht retten."
Christian Bale als Batman / Bruce Wayne in Batman Begins

"Darf ich Ihnen sagen, was heute auf der ... "
"Nicht, wenn Sie Ihre Milz behalten wollen."
Christian Bale als Patrick Bateman im Gespräch mit einem Kellner in American Psycho

"Es gibt keine wahre Verzweiflung ohne Hoffnung."
 Christian Bale als Batman / Bruce Wayne in The Dark Knight Rises

Wichtigste Auszeichnungen:

2016: Nominierungen für einen Oscar, Golden Globe und BAFTA jeweils als Bester Nebendarsteller für The Big Short
2015: Satellite Award als Bester Nebendarsteller für The Big Short
2014: Nominierungen für einen Oscar, einen Golden Globe und einen BAFTA jeweils als Bester Hauptdarsteller für American Hustle
2011: Oscar, Golden Globe und Screen Actors Guild Award jeweils als Bester Nebendarsteller für The Fighter
2010: National Board of Review Award als Bester Nebendarsteller für The Fighter
2009: People's Choice Award als Lieblings-Superheld sowie Empire Award als Bester Hauptdarsteller jeweils für The Dark Knight
2008: Scream Award als Bester Superheld für The Dark Knight
2006: MTV Movie Award als Bester Filmheld sowie den Saturn Award als Bester Hauptdarsteller jeweils für Batman Begins
2005: Nominierungen für den Europäischen Filmpreis sowie den Saturn Award jeweils als Bester Hauptdarsteller für The Machinist
2001: Chlotrudis Award als Bester Hauptdarsteller für American Psycho
1989: Young Artist Award als Bester Nachwuchsdarsteller für Das Reich der Sonne

Christian Bale Biographie

Christian Charles Phillip Bale wird am 30. Januar 1974 in Haverfordwest, einem kleinen Ort im Südwesten von Wales, als jüngstes von vier Kindern geboren. Einen Bühnenberuf zu ergreifen wird Christian Bale praktisch in die Wiege gelegt. Der Vater David Bale, der aus Südafrika stammt, arbeitet als Unternehmer, Pilot und Talent-Manager, die Mutter von Christian Bale, Jenny James, ist eine Zirkuskünstlerin. Seine Kindheit verbringt Christian Bale in Wales, England und Portugal. Erste Erfahrungen vor der Kamera kann Christian Bale schon in sehr jungen Jahren sammeln. Als Achtjähriger spielt Christian Bale in einem Werbespot für einen Weichspüler mit, ein Jahr darauf mimt er in einem Spot für Pac-Man einen kleinen Rock-Star. Was die Schule angeht, hält sich der Ehrgeiz von Christian Bale dagegen in Grenzen. Christian Bale besucht eine Knabenschule in England, bricht die Schule aber im Alter von 16 Jahren ab. Als er 17 ist, lassen sich die Eltern von Christian Bale scheiden. Für Christian Bale ist das ein Anlass, sich in Richtung Hollywood zu bewegen. Während seine Mutter in Großbritannien bleibt, wandert Christian Bale mit seinem Vater in die USA aus und lebt nun in Los Angeles. Leinwand-Erfahrungen kann Christian Bale zu diesem Zeitpunkt bereits vorweisen. Nach einer größeren Rolle in der Fernsehproduktion Anastasia: The Mystery of Anna bekommt Christian Bale als Zwölfjähriger zum ersten Mal das Angebot, in einem Kinofilm mitzuspielen. In der Astrid Lindgren-Verfilmung Mio, mein Mio übernimmt Christian Bale 1986 die Hauptrolle. In Nebenrollen sind Christopher Lee (Film-Trilogie Der Herr der Ringe, Der Hobbit - Eine unerwartete Reise) und Susannah York (Dotterbart, Superman) zu sehen. Für Christian Bale ist der Auftritt der Start einer großen Karriere als Schauspieler - die bereits sehr früh beginnt.

Christian Bale, der Kinderstar

Ein Jahr nach seinem Kino-Debüt wird 1987 der legendäre Regisseur Steven Spielberg (Filmreihe Indiana Jones, Filmreihe Jurassic Park) auf den gerade einmal 13-jährigen Christian Bale aufmerksam. Den Hinweis auf Christian Bale bekommt Steven Spielberg von seiner damaligen Ehefrau, der Schauspielerin Amy Irving (Carrie, Traffic - Die Macht des Kartells), die bereits in dem TV-Film Anastasia mit Christian Bale gearbeitet hat. Christian Bale darf in dem Spielberg-Film Das Reich der Sonne mitwirken und erhält sogar die Hauptrolle. Das Drama um einen elfjährigen Jungen, der während des Zweiten japanisch-chinesischen Krieges von 1937 bis 1945 in japanische Gefangenschaft gerät, ist hochkarätig besetzt. Christian Bale spielt mit John Malkovich (Gefährliche Liebschaften, Per Anhalter durch die Galaxis), Miranda Richardson (Verhängnis, Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1), Joe Pantoliano (Midnight Run - Fünf Tage bis Mitternacht, Matrix), Leslie Phillips (Jenseits von Afrika, Lara Croft: Tomb Raider) und Ben Stiller (Meine Braut, ihr Vater und ich; Das erstaunliche Leben des Walter Mitty).

1989 erhält Christian Bale eine Nebenrolle in der Verfilmung des Shakespeare-Stücks Henry V. Zu sehen sind dort neben Christian Bale unter anderem Emma Thompson (Men in Black 3, Saving Mr. Banks) und Ian Holm (Das fünfte Element, Aviator). Danach stagniert die Kino-Karriere von Christian Bale für einige Jahre. Von 1990 bis 1992 taucht er lediglich in einigen Fernsehproduktionen auf, darunter ist auch die Verfilmung des Klassikers Die Schatzinsel. Sein nächster Kinofilm Swing Kids, in dem Christian Bale zusammen mit Robert Sean Leonard (Der Club der toten Dichter, Zeit der Unschuld) zu sehen ist und der 1993 erscheint, wird ein Flop. Für Christian Bale ist das eine herbe Enttäuschung - immerhin hat er sich für die Rolle über mehrere Monate hinweg Fähigkeiten im Tanzen und in Martial Arts angeeignet. Allerdings gibt Christian Bale nicht auf und lässt seine Kontakte spielen. Dazu gehört auch Winona Ryder (Das Geisterhaus, Mr. Deeds), deren persönliche Assistentin Sibi Blai? Christian Bale später heiratet. Winona Ryder verschafft Christian Bale 1994 eine Rolle in den Drama Betty und ihre Schwestern, in dem neben ihr selbst auch Kirsten Dunst (Interview mit einem Vampir, Filmreihe Spider-Man) auftritt. Christian Bale spielt hier keinen Jugendlichen mehr, sondern einen jungen Mann. Er hat den Übergang vom Kinderstar zum erwachsenen Schauspieler geschafft.

Wie Christian Bale zum American Psycho wird

Eine weitere Nebenrolle erhält Christian Bale 1996 in dem Drama Portrait of a Lady mit John Malkovich und Nicole Kidman (Eyes Wide Shut, Die Frauen von Stepford). Christian Bale verkörpert den jungen Liebhaber der Tochter des von John Malkovich gespielten Gilbert Osmond. Die Hauptrolle neben Ewan McGregor (Trainspotting - Neue Helden, Star Wars: Episode I-III) übernimmt Christian Bale 1998 in Velvet Goldmine, einem Film über einen Rock-Star der 1970er Jahre, der stark auf die Idole der damaligen Zeit wie Iggy Pop und David Bowie anspielt. In Erscheinung treten in Velvet Goldmine außerdem Toni Colette (The Sixth Sense, Little Miss Sunshine) und Eddie Izzard (Ocean's 12, Die Chroniken von Narnia). Eine kleinere Rolle spielt Christian Bale 1999 in der Verfilmung des Shakespeare-Stücks Ein Sommernachtstraum mit Kevin Kline (Ein Fisch namens Wanda, Last Vegas), Michelle Pfeiffer (Scarface, Batmans Rückkehr) und Sophie Marceau (La Boum - Die Fete, James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug). Im gleichen Jahr verkörpert Christian Bale in dem Film Maria - Die Heilige Mutter Gottes die Figur des Jesus Christus.

Im Jahr 2000 erhält Christian Bale schließlich die Rolle, die seine weitere Karriere als Schauspieler entscheidend prägen wird: In American Psycho spielt Christian Bale den Psychopathen Patrick Bateman, der vor der Fassade der Yuppie-Gesellschaft in Manhattan zum mordenden Monster wird. In dem Kultfilm stehen außerdem Reese Witherspoon (Eiskalte Engel, Walk the Line), Willem Dafoe (Filmreihe Spider-Man, Mr. Bean macht Ferien) und Josh Lucas (A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn, Poseidon) vor der Kamera.

Christian Bale als Batman

Im selben Jahr, in dem American Psycho entsteht, steigt Christian Bale in das Genre des Action-Films ein. In Shaft - Noch Fragen? Ist Christian Bale neben Samuel L. Jackson (Pulp Fiction, Captain America - The First Avenger) und Vanessa Lynn Williams (Eraser, Hannah Montana - Der Film) zu sehen. 2002 verkörpert Christian Bale in dem Science-Fiction-Film Die Herrschaft des Feuers erstmals einen Action-Helden. Sein Partner ist Matthew McConaughey (Wedding Planner - Verliebt, verlobt, verplant; Dallas Buyers Club). Seinen großen Durchbruch schafft Christian Bale 2005 mit der Figur des Batman. In dem Film Batman Begins stellt Christian Bale den legendären Comic-Helden zum ersten Mal dar. Schon der erste Teil der Reihe ist mit hochkarätigen Stars besetzt. Unter anderem mit dabei sind Katie Holmes (The Gift - Die dunkle Gabe, Nicht auflegen!), Morgan Freeman (Bruce Allmächtig, Million Dollar Baby) und Michael Caine (Hannah und ihre Schwestern, Miss Undercover). Die Fortsetzung erscheint unter dem Titel The Dark Knight 2008. Katie Holmes ist, nachdem sie für den ersten Teil eine Nominierung für das Gegenstück zum Oscar, die Goldene Himbeere, kassiert hat, allerdings nicht mehr zu sehen. Ersetzt wird sie durch Maggie Gyllenhaal (Secretary, 40 Tage und 40 Nächte). Den Joker spielt Heath Ledger (Der Patriot, Brokeback Mountain), der wenige Monate bevor der Film in den Kinos anläuft, an einer Überdosis Tabletten stirbt. Postum erhält Heath Ledger für die Rolle einen Oscar und einen Golden Globe als Bester Nebendarsteller. Der dritte Teil der Batman-Reihe, The Dark Knight Rises, startet 2012. Prominente Ergänzung bekommt das Team durch Anne Hathaway (Der Teufel trägt Prada, Alice im Wunderland). Bei der Kritik und beim Publikum kommt die Batman-Reihe mit Christian Bale hervorragend an. Batman Begins wird für seine Kameraführung sogar mit einem Oscar ausgezeichnet. Geradezu euphorisch aufgenommen wird The Dark Knight. Der Film kann zwei Oscars und sechs Oscar-Nominierungen verbuchen. Auch kommerziell ist er ein Erfolg. In den USA erzielt The Dark Knight am Wochenende seiner Erscheinung ein bis dato unübertroffenes Einspielergebnis. Finanziell noch erfolgreicher ist der dritte Teil The Dark Knight Rises.

Doch trotz der herausragenden Resonanz lässt sich Christian Bale nicht auf die Rolle des Action-Helden festlegen. Weiterhin spielt Christian Bale auch in ernsten, künstlerisch anspruchsvollen Filmen mit. Anfangs lässt der Erfolg in diesem Genre allerdings etwas auf sich warten. Der Film Corellis Mandoline, in dem Christian Bale 2001 neben Nicholas Cage (Face/Off - Im Körper des Feindes, Leaving Las Vegas) und Penélope Cruz (Vanilla Sky, Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten) auftritt, kann bei den Kritikern nicht punkten. Gute Kritiken erhält dagegen 2005 die Verfilmung des Pocahontas-Mythos The New World, in der unter anderem auch Christopher Plummer (Star Trek VI: Das unentdeckte Land, Verblendung) mitspielt und die wegen ihrer Kuss-Szenen des damals 28-jährigen Colin Farrell (Das Tribunal, Minority Report) mit der gerade 14-jährigen Q'orianka Kilcher (Der Grinch, TV: Neverland - Reise in das Land der Abenteuer) für einen Skandal sorgt. Zu sehen ist Christian Bale aber auch weiterhin in Action-Filmen. 2009 schlüpft Christian Bale in Terminator: Die Erlösung, in dem Arnold Schwarzenegger (Filmreihe Terminator, True Lies - Wahre Lügen) nicht mehr mitspielt, in die Rolle des John Connor. Im selben Jahr verkörpert Christian Bale neben Johnny Depp (Filmreihe Fluch der Karibik, Lone Ranger) alias John Dillinger in Public Enemies die Figur des FBI-Agenten Melvin Purvis.

Christian Bale auf dem Weg zum Oscar

Das Repertoire der Rollen von Christian Bale wird immer breiter. Ob in Dramen wie dem 2002 veröffentlichten Film Laurel Canyon, in dem Christian Bale die Hauptrolle neben Frances McDormand (Fargo, Almost Famous - fast berühmt) übernimmt, Thrillern wie dem hoch gelobten Film Prestige - Die Meister der Magie von 2006, in dem er mit Hugh Jackman (Filmreihe X-Men, Password: Swordfish) spielt, der Bob Dylan-Biographie I'm Not There von 2007 mit Cate Blanchett (Blue Jasmine, Der seltsame Fall des Benjamin Button) und Richard Gere (Atemlos, Pretty Woman) oder dem Western Todeszug nach Yuma mit Russell Crowe (Gladiator, Robin Hood), der ebenfalls 2007 in die Kinos kommt - Christian Bale ist in jedem Genre überzeugend. Seine Rollen übt Christian Bale mit einem Ehrgeiz aus, der an den Arbeitsstil von Robert de Niro (Der Pate II, Wie ein wilder Stier) und Dustin Hoffman (Der Marathon-Mann, Rain Man) erinnert. Zur Vorbereitung auf den Gangsterfilm Harsh Times - Leben am Limit von 2005 mit Eva Longoria (TV-Serie Desperate Housewives, The Sentinel - Wem kannst du trauen?) taucht Christian Bale zum Beispiel wochenlang in die Bandenszene ab und trifft sich mit Polizisten, Sicherheitsagenten und ehemaligen Soldaten.

2010 ist es dann so weit: Der Einsatz von Christian Bale wird endlich mit der begehrtesten Trophäe der Filmbranche honoriert. In dem Drama The Fighter um den ehemaligen Boxweltmeister Micky Ward, gespielt von Mark Wahlberg (Planet der Affen, Departed - Unter Feinden), verkörpert Christian Bale dessen Halbbruder Dicky Eklund. Christian Bale wird für die Rolle mit einem Oscar als Bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Bei der Oscar-Verleihung 2014 erhält Christian Bale sogar eine Nominierung als Bester Hauptdarsteller. Sein Auftritt in dem Gangsterdrama American Hustle, in dem auch Bradley Cooper (Filmreihe Hangover, Verrückt nach Steve), Jennifer Lawrence (Filmreihe Die Tribute von Panem, Silver Linings) und Robert de Niro mitspielen, reicht diesmal allerdings nicht ganz aus, um den wichtigsten aller Filmpreise als Protagonist mit nach Hause zu nehmen.

Christian Bale ganz nah an Gott und einen weiteren Oscar

Wahrlich monumental geht es zu in dem Bibel-Epos Exodus: Götter und Könige (2014; mit Sigourney Weaver, Ben Kingley und Aaron Paul). Darin verkörpert Christian Bale den Israeliten-Führer Mose, der auf Gottes Geheiß sein Volk aus dem Sklaventum durch den ägyptischen Pharao Ramses II. (Joel Edgerton; Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith, King Arthur) befreit. Der bildgewaltige Monumentalfilm holt bei 140 Millionen US-Dollar Budget weltweit knapp 270 Millionen US-Dollar wieder rein – damit bleibt das Einspielergebnis wie auch die Kritiken etwas hinter den hochgesteckten Erwartungen zurück.

Eher durchwachsene Kritiken erhält auch das Drama Knight of Cups (2015), worin er einen einerseits höchst erfolgreichen Drehbuch-Autoren darstellt, der aber andererseits eine große Leere in sich fühlt und sich zwischen Partys und Affären auf die Suche nach dem Sinn des Lebens begibt. Reich wird Christian Bale mit dem Film zwar nicht, dafür hat er mit Cate Blanchett (Monuments Men – Ungewöhnliche Helden, Filmreihe Der Herr der Ringe) und Natalie Portman (Black Swan, Filmreihe Star Wars Episode I bis III) gleich zwei der begehrenswertesten Hollywood-Diven an seiner Seite.   

Richtig Oscar-reif spielt Christian Bale den etwas eigenartigen Hedgefonds-Manager Michael Burry in The Big Short (2015) – zusammen mit seinen Star-Kollegen Steve Carell (Foxcatcher, Der unglaubliche Burt Wonderstone), Brad Pitt (Herz aus Stahl, Inglourious Basterds) und Ryan Gosling (The Place Beyond the Pines, The Nice Guys). In jener Finanz-Tragödie erkennt Michael Burry in seiner Position die sich auftuende Immobilienblase und deren fatale Folgen für die gesamte Weltwirtschaft. Doch auch in der größten Krise kann man richtig Asche machen, wenn man sie vorhersieht und damit umzugehen weiß... Vor allem weiß Christian Bale seine Rolle meisterlich zu interpretieren. Die Resonanzen zum Film reichen von erstklassigen Kritiken über klingende Kinokassen bis hin zu zahlreichen Awards und Nominierungen – unter anderem einen Oscar und einen BAFTA für das Beste Drehbuch. Christian Bale selbst gewinnt den Satellite Award und wird jeweils für einen Oscar, Golden Globe und BAFTA als jeweils Bester Nebendarsteller nominiert. Zu einer neuerlichen Oscar-Ehrung reicht es also nicht, aber Christian Bale dürfte in Zukunft bei wohl noch einigen Oscar-verdächtigen Filmen mit von der Partie sein.

Christian Bale und der Jojo-Effekt

Bekannt ist Christian Bale außerdem auch dafür, dass er seine äußerliche Erscheinung meisterhaft an seine Rollen anpasst. Um den Psychopathen Trevor Reznik in dem Thriller The Machinist realistisch darzustellen, hungert sich Christian Bale auf ein Körpergewicht von gerade einmal 55 Kilo herunter. Der Regisseur Brad Anderson (Die Herrschaft der Schatten, The Call - Leg nicht auf) verhindert, dass Christian Bale seine Magerkur, wie er es ursprünglich vorhat, bis zu einem Gewicht von 45 Kilo fortsetzt. Für seinen nächsten Job in Batman Begins kommt er nicht nur innerhalb kürzester Zeit wieder auf Normalgewicht - er baut auch 28 Kilo an Muskelmasse auf. Um den kokainsüchtigen Boxer Dicky Eklund in The Fighter glaubwürdig spielen zu können, ist für Christian Bale wieder eine radikale Diät angesagt. Und natürlich muss Christian Bale seinen Körper danach für den dritten Teil der Batman-Reihe The Dark Knight Rises wieder in die Form eines Superhelden bringen.

Wen wundert es da, dass Christian Bale mitunter etwas gereizt ist. Bei den Dreharbeiten zu Terminator: Die Erlösung muss sich der Kameramann wegen Problemen mit der Lichteinstellung lautstarke Schimpftiraden von Christian Bale anhören. Der Wutausbruch gelangt ins Internet und Christian Bale entschuldigt sich öffentlich. Es sei ihm verziehen - denn mit seinem Ehrgeiz will Christian Bale eben einer der ganz großen Schauspieler in Hollywood werden.

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