Ben Stiller Filme

Geburtsname: Benjamin "Ben" Edward Stiller
Geburtstag: 30. November 1965, New York City, New York (USA)
Wichtigste Auszeichnungen: Emmy, MTV Movie Award, American Comedy Award

Mini-Biographie:

Ben Stiller ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Synchronsprecher, Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Als Sohn populärer Eltern in das Komödiantendasein hineingeboren, gelingt ihm nach Fernsehauftritten und einer eigenen Show 1998 der Durchbruch mit der Komödie Verrückt nach Mary. Das Schema des sympathischen, aber vom Pech verfolgten Durchschnittstypen perfektioniert Ben Stiller unter anderem in Meine Braut, ihr Vater und ich.

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Filme mit Ben Stiller

Witzige Filmzitate von Ben Stiller

"Sind Sie noch dran?"
"Ja, ich war nur gerade auf einem anderen Stern."
Ben Stiller alias Walter Mitty erklärt gegenüber einer Telefonstimme seine Geistesabwesenheit in Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

"Da steht EXIT!"
"Was eine Abkürzung für Extrem Interessant sein könnte."
Ben Stiller alias Museumskurator Bernard mangelt es in Megamind gegenüber der Reporterin Roxy nicht an Schlagfertigkeit 

"Dieses Wochenende hat eine Menge Zweifel in mir hervorgerufen, ob ich die Chance hätte, in Ihrer Familie überleben zu können."
Ben Stiller ist in Meine Braut, ihr Vater und ich als zukünftiger Ehemann Gaylord 'Greg' Focker von seinen Heiratsplänen nicht überzeugt 

Wichtigste Auszeichnungen:

2015: Nickelodeon Kids’ Choice Awards als Favorite Movie Actor
2009: MTV Generation Award
2008: Hollywood Film Award in der Kategorie Comedy des Jahres für Tropic Thunder
2005: MTV Movie Award als bester Bösewicht für Dodgeball: Voll auf die Nüsse
2002: Teen Choice Award in der Kategorie bester Wutanfall für Zoolander
2001: MTV Movie Award als bester Komiker für Meine Braut, ihr Vater und ich
2000: American Comedy Award als lustigster Schauspieler in einem Kinofilm für Meine Braut, ihr Vater und ich
1993: Emmy in der Kategorie bestes Drehbuch für eine Varieté-, Musik- oder Comedysendung für The Ben Stiller Show

Ben Stiller Biographie

Ben Stiller kommt am 30. November 1965 in New York City im US-Bundesstaat New York zur Welt. Schauspielerei und Comedy werden ihm in die Wiege gelegt: Seine Eltern sind die bekannten Komiker Jerry Stiller und Anne Meara, die auch gemeinsam unter dem Bühnennamen "Stiller & Meara" auftreten und aus der US-amerikanischen Fernsehunterhaltung der 1960er-Jahre nicht wegzudenken sind. Sie spielen auch am Broadway und sind überaus populär.

Ben Stiller wächst in der Theaterwelt auf

Ben Stiller wächst also gewissermaßen backstage auf und in die Welt der Stars und Sternchen hinein. Die Grenzen zwischen Bühne und realem Leben lernt er als durchlässig kennen. Im Stammbaum von Ben Stiller finden sich jüdische Wurzeln. Seine Urgroßeltern väterlicherseits sind jüdische Einwanderer. Die Eltern fühlen sich dieser Tradition verpflichtet, und Anne Meara, die irischer Abstammung ist, konvertiert vor der Geburt von Ben Stiller zum Judentum.
Es zeichnet sich bald ab, dass sowohl Ben als auch seine Schwester Amy Stiller (Tropic Thunder, Das erstaunliche Leben des Walter Mitty) in die Fußstapfen der Eltern treten würden. Als Kinder führen die Geschwister zu Hause Shakespeare-Dramen auf. Dabei schlüpft Ben in die Strumpfhosen von Amy, um die Mode der Zeit stilecht nachzuahmen. Mit zehn schnappt sich Ben Stiller die Super 8-Kamera des Vaters und dreht mit seiner Schwester und mit seinen Freunden Kurzfilme, in denen er gleichzeitig Regie führt und die Hauptrolle spielt. Im gleichen Alter gibt Ben Stiller sein Fernsehdebüt in der Serie, in der seine Mutter mitspielt, Kate McShane. Als Jugendlicher tritt er in einem Kabarett in New York im Vorprogramm auf. Nach dem Schulabschluss immatrikuliert sich Ben Stiller im Fach Film an der Universität von Kalifornien in Los Angeles. Allerdings bricht er nach neun Monaten das Studium wieder ab und kehrt nach New York zurück, um sich ganz der Schauspielerei zu widmen.

Ben Stiller als Schauspieler in Film und Fernsehen

In seinem Kurzfilm The Hustler of Money, eine Parodie auf The Color of Money - Die Farbe des Geldes von Martin Scorsese (Gangs of New York, Aviator) übernimmt Ben Stiller die Rolle von Tom Cruise (Rain Man, Filmreihe Mission: Impossible). Der Streifen erregt die Aufmerksamkeit der NBC-Comedy-Show "Saturday Night Life", die Ausstrahlung 1987 rückt das komödiantische Talent des Ben Stiller ins Blickfeld der Nation. Es folgen regelmäßige Auftritte in der Show als "Tom Crooze". Das bringt Ben Stiller die Rolle des Dainty in dem Spielfilm Das Reich der Sonne von Steven Spielberg (Der weiße Hai, Schindlers Liste) ein. Von MTV bekommt er seine eigene Sendung, die Ben Stiller Show, die nach kurzer Zeit von Fox Network übernommen wird. In dem Programm wechseln Sketche und Musikvideos, es werden Fernsehshows, Stars und Filme parodiert. Das komödiantische Talent des Ben Stiller kommt voll zur Entfaltung, und ihm wird ein Emmy in der Kategorie "Bestes Drehbuch für eine Varieté-, Musik- oder Comedy-Sendung" verliehen. Wegen schlechter Quoten setzt der Sender die Show jedoch bald wieder ab.

In der Filmkomödie Flirting with Disaster - Ein Unheil kommt selten allein durchläuft Ben Stiller in der Rolle des Mel Coplin eine Odyssee auf der Suche nach seinem wahren Vater und rutscht von einer Katastrophe in die nächste. Die Komödie Verrückt nach Mary bringt 1998 den Durchbruch. In der turbulenten Komödie spielt Ben Stiller die Hauptrolle des Ted Stroehmann an der Seite von Cameron Diaz (Being John Malkovich, 3 Engel für Charlie) und Matt Dillon (City of Ghosts, L.A. Crash).

Ben Stiller als sympathischer Durchschnittstyp, als liebenswerter Pechvogel, der von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpert: Das ist in den Folgejahren das Rezept für eine erfolgreiche Komödie mit Ben Stiller. 2000 erscheint Meine Braut, ihr Vater und ich, Ben Stiller spielt den Schwiegersohn in spe, von Beruf Krankenpfleger. An einem Wochenende bei den zukünftigen Schwiegereltern wird er von Brautvater Jack Byrnes (Robert De Niro; Der Pate 2, Taxi Driver) argwöhnisch beäugt, und es geht schief was nur schiefgehen kann. In der Fortsetzung Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich prallen die Familien von Greg und Pam via Breitseite aufeinander. Die konservative Welt des ehemaligen CIA-Agenten Jack und die emanzipatorische der Brauteltern - Pams Mutter Roz Focker ist Sexualtherapeutin für Senioren - scheinen unvereinbar. Barbra Streisand (Funny Girl, Is' was, Doc?) löst in der Rolle der Roz so manche Situationskomik aus, ihr Ehemann Bernie (Dustin Hoffmann; Kramer gegen Kramer, Rain Man) steht ihr in nichts nach. In Meine Frau, unsere Kinder und ich bekommen die Zuschauer Einblicke in das Familienleben der Fockers, das auch nach der Geburt der Kinder Henry und Samantha turbulent bleibt. Der Erfolgsfilm ...und dann kam Polly von 2004 folgt ebenfalls dem Schema der Beziehungskomödie. Ben Stiller alias Reuben Feffer lernt die Kellnerin Polly Prince kennen, gespielt von Jennifer Aniston (TV-Serie Friends, Wir sind die Millers). Der risikoscheue Reuben möchte sein Privatleben am liebsten mit den Methoden versichern, die er aus seiner Arbeit in einem Versicherungsunternehmen kennt. An einer Risikoanalyse droht die Beziehung zu Polly aber zu scheitern.

Eine ebenfalls mehr als gelungene Filmreihe für Ben Stiller sind die Komödien Nachts im Museum (mit Robin Williams, Owen Wilson und Dick Van Dyke). Ben Stiller spielt darin einen Museumsnachtwächter, in dessen Ausstellungsräumen die ausgestellten Persönlichkeiten aus etwa 4000 Jahren Geschichte wieder zum Leben erwachen – und nur die wenigsten sind ihm gut gesinnt. Der erste Teil erscheint 2006 und schafft den seltenen Spagat aus Komik, Spannung und Anspruch – mitunter lässt sich sogar noch etwas lernen. Und sogar die Fortsetzungen Nachts im Museum 2 (2009; mit Amy Adams, Owen Wilson und Robin Williams) sowie Nachts im Museum: Das geheimnisvolle Grabmal (2014; mit Ben Kingsley, Robin Williams und Owen Wilson) überzeugen noch weit mehr, als dies angehängte Teile sonst vermögen.

Ben Stiller als Regisseur, Produzent und Drehbuchautor

Dass Ben Stiller ein Multitalent ist, zeigt sich ja bereits in den Super 8-Filmen seiner Kindheit. Zwar läuft er als Komödienschauspieler zu Höchstform auf, aber er führt auch Regie, schreibt Drehbücher und arbeitet als Produzent. In der Filmkomödie Zoolander (2001) vereint er alle diese Rollen und lässt zudem seine ganze Familie mitspielen: neben Vater Jerry, Mutter Anne Meara und Schwester Amy auch seine Ehefrau Christine Taylor (Dodgeball: Voll auf die Nüsse, Hannah Montana), mit der Ben Stiller seit 2000 verheiratet ist und eine Tochter, Ella Olivia, und einen Sohn, Quinlin Dempsey, hat. Milla Jovovich (Resident Evil, Das fünfte Element), Owen Wilson (Filmreihe Nachts im Museum, Die Hochzeits-Crasher) und Will Ferrell (Daddy’s Home – Ein Vater zu viel, Die etwas anderen Cops) bereichern die Story aus dem Mode- und Model-Milieu. In der 2016 erscheinenden Fortsetzung Zoolander 2 übernimmt außerdem Penélope Cruz (The Counselor, Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten) die weibliche Hauptrolle.

Auch in der Actionkomödie Tropic Thunder (mit Robert Downey jr., Jack Black und Matthew McConaughey) führt Ben Stiller Regie, ist Mit-Produzent und übernimmt eine der Hauptrollen. Die Handlung kreist um einen Film im Film: Die Dreharbeiten für ein Vietnamepos im Dschungel gestalten sich als schwierig, so wird Actionstar Tugg Speedman alias Ben Stiller von Drogenbanden gefangen genommen. Auch Tom Cruise (Top Gun, Operation Walküre: Das Stauffenberg Attentat) mischt in dieser turbulenten Actionkomödie mit.

In dem Komödien-Drama Das erstaunliche Leben des Walter Mitty aus dem Jahr 2013 führt Ben Stiller Regie und spielt die Hauptrolle. Der Film ist ein Remake von Das Doppelleben des Herrn Mitty, das 1947 über die Leinwände flimmerte. Auf der Suche nach dem berühmten Fotografen Sean O'Connell, gespielt von Sean Penn (Dead Man Walking, Milk), reist Walter Mitty alias Ben Stiller um den ganzen Erdball und erlebt ein Abenteuer nach dem anderen. Etwa kämpft er in der Nordsee mit einem Hai und entkommt nur knapp einem Vulkanausbruch auf Island. Walters Mutter Edna Mitty wird gespielt von Shirley MacLaine (Valentinstag, Zeit der Zärtlichkeit).

Ben Stiller ist ein großer Verehrer der Science-Fiction-Serie Star Trek - Raumschiff Enterprise. Seine Produktionsfirma "Red Hour Films" benennt er nach einer Episode aus der ersten Staffel, The Return of the Archons. Die "Rote Stunde" markiert den Beginn einer Zeit der Anarchie auf dem Planeten Beta III, eines ausschweifenden Festivals. Für die Dauer von 12 Stunden hat die herrschende Macht Landru keine Kontrolle über ihre Untertanen, es wird getanzt und gefeiert, aber auch gebrandschatzt und gemordet. Captain James T. Kirk & Co. landen genau zur Zeit der Roten Stunde auf Beta III.

Ben Stiller wird 2010 vom "Time Magazine" in der Kategorie "Helden" zu einem der 100 einflussreichsten Menschen gekürt. Laut dem US-amerikanischen "Forbes Magazine" zählt er zu den am besten verdienenden Hollywood-Schauspielern. 2007/8 erhält er Gagen in Höhe von 40 Millionen US-Dollar.

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