Al Pacino Filme

Geburtsname: Alfredo James Pacino
Geburtstag: 25. April 1940 in New York City, New York (USA)
Wichtigste Auszeichnungen: 1 Oscar, 7 Oscar-Nominierungen, 5 Golden Globe Awards, 12 Golden-Globe-Nominierungen, 2 Emmys, 1 BAFTA

Mini-Biographie

Al Pacino ist ein US-amerikanischer Filmschauspieler, Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent italienischer Abstammung. Als einer der erfolgreichsten Charakterdarsteller Hollywoods spielt er Filmfiguren wie Michael Corleone in Der Pate. Die erste Folge der Mafia-Trilogie bedeutet 1973 den Durchbruch für Al Pacino, dessen Vita zahlreiche Blockbuster und Filmpreise zieren.

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Filme mit Al Pacino

Beste Filmzitate von Al Pacino

"Als ich fünf Jahre alt war, da hat er mich so oft angebrüllt, da dachte ich, mein Name wär' Arschloch."
Al Pacino als Walter Abrams packt Kindheitserinnerungen aus in Das schnelle Geld.

"Freundschaft und Geld, das ist wie Öl und Wasser!"
Al Pacino als Don Michael Corleone philosophiert in Der Pate III.

"In diesem Land musst Du erst vorher Geld machen. Und wenn Du Geld hast, dann hast Du die Macht. Und wenn Du die Macht hast, dann kriegst Du auch die Frauen."
Al Pacino als Tony Montana gibt seine Lebenserfahrung zum Besten in Scarface.

Wichtigste Auszeichnungen:

2016: Golden-Globe-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für Danny Collins
2013: Goldene Kamera für das Lebenswerk
2012: Zwei Goldene Himbeeren als Schlechtester Nebendarsteller sowie als Schlechtestes Leinwandpaar (zusammen mit Adam Sandler) für Jack und Jill
2011: Golden Globe als Bester Hauptdarsteller (Mini-Serie oder TV-Film) für Ein Leben für den Tod
2010: Emmy und Screen Actors Guild Awards jeweils als Bester Hauptdarsteller (Mini-Serie oder TV-Film) für Ein Leben für den Tod
2007: AFI Life Achievement Award für das Lebenswerk vom American Film Institute
2004: Golden Globe, Emmy und Screen Actors Guild Awards jeweils als Bester Hauptdarsteller (Mini-Serie oder TV-Film) für Engel in Amerika

2001: Cecil B. DeMille Award für das Lebenswerk
1993: Oscar und Golden Globe jeweils als bester Hauptdarsteller für Der Duft der Frauen, Oscar-Nominierung und Golden-Globe-Nominierung jeweils als Bester Nebendarsteller für Glengarry Glen Ross
1991: Golden-Globe-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für Der Pate - Teil III, Nominierungen für einen Oscar, Golden Globe und BAFTA jeweils als Bester Nebendarsteller für Dick Tracy
1990: Golden-Globe-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für Sea of Love - Melodie des Todes
1984: Golden-Globe-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für Scarface
1983: Golden-Globe-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für Daddy! Daddy! Fünf Nervensägen und ein Vater
1980: Oscar-Nominierung und Golden-Globe-Nominierung jeweils als Bester Hauptdarsteller für ...und Gerechtigkeit für alle
1978: Golden-Globe-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für Bobby Deerfield
1976: BAFTA sowie eine Oscar-Nominierung und eine Golden-Globe-Nominierung jeweils als Bester Hauptdarsteller für Hundstage
1975: Oscar-Nominierung und Golden-Globe-Nominierung jeweils als Bester Hauptdarsteller für Der Pate: Teil II, BAFTA-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für Serpico
1974: Golden Globe sowie eine Oscar-Nominierung jeweils als Bester Hauptdarsteller für Serpico
1973: Oscar-Nominierung und Golden-Globe-Nominierung jeweils als Bester Nebendarsteller sowie eine BAFTA-Nominierung als Bester Nachwuchsdarsteller für Der Pate

Biographie Al Pacino

Alfredo James "Al" Pacino kommt am 25. April 1940 in New York City zur Welt. Seine Eltern sind der Versicherungsagent und Gastronom Salvatore Pacino, gebürtiger Sizilianer, und Rose Gerard, Tochter italienischer Einwanderer. Die Eltern von Al Pacino lassen sich scheiden, als er noch ein Kleinkind ist. Die Mutter zieht mit dem zweijährigen Al Pacino in den Stadtteil Bronx, wo das Leben alle etwas härter anfasst als in behüteten Gegenden. Al Pacino wächst mehr oder weniger bei den Großeltern auf. Der Großvater bleibt bis zu seinem Tod 1963 das wichtigste Familienmitglied für Al Pacino. Nach der Scheidung der Eltern zieht der Vater nach Kalifornien und heiratet erneut.

Al Pacino und die harte Schule des Lebens

Als Teenager will Al Pacino professioneller Baseball-Spieler werden. Allerdings schlägt sein schauspielerisches Talent bereits durch, die Freunde von Al Pacino nennen ihn "The Actor". Al Pacino wird öfters in Schlägereien verwickelt und gilt in der Schule als Unruhestifter. Mit 17 Jahren wirft Al Pacino die Schule hin, worüber er mit seiner Mutter in Streit gerät, so dass er auch gleich von zu Hause auszieht. Er schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch, hauptsächlich als Bote und Reinigungskraft. Damit finanziert er sich Schauspielunterricht in den "Studios Herbert Berghoff". In dieser Zeit hat Al Pacino oft keine Wohnung und schläft auf der Straße, in Theatern oder bei Freunden.

Nach vier Jahren in den renommierten "Studios Herberg Berghoff" bewirbt sich Al Pacino erfolgreich im Actors Studio, einer Schauspielwerkstatt und Mitgliederorganisation professioneller Schauspieler, Theaterdirektoren und Bühnenautoren. Dort studiert Al Pacino bei dem bedeutenden Schauspiellehrer Lee Strasberg, der später Gastauftritte in Der Pate II und ...und Gerechtigkeit für alle hat. Das Actors Studio bringt die Wende für Al Pacino, von da an verdient er sein Geld mit der Schauspielerei, wenngleich es am Anfang nicht immer zum Leben reicht. 1967 hat er eine Spielzeit lang ein Engagement in Boston, anschließend kehrt er zurück nach New York City, wo er in dem preisgekrönten Stück "The Indian Wants the Bronx" von seinem zukünftigen Manager Martin Bregman entdeckt wird.

Al Pacino gelangt über die Bühne zum Film

Al Pacino wird erfolgreich als Bühnendarsteller. 1969 debütiert er am Broadway. Seine Liebe zu den Brettern, die die Welt bedeuten, behält er zeitlebens bei - und kehrt auch als Filmstar immer mal wieder ans Theater zurück. Seine Bekanntheit nimmt Al Pacino natürlich mit und wenn er 2010 am Broadway in "Der Kaufmann von Venedig" von William Shakespeare auftritt, spielt das Theater in nur einer Woche eine Million ein.

1969 hat Al Pacino einen ersten kurzen Auftritt in einer Filmproduktion, und zwar in der Komödie Ich, Natalie (mit Patty Duke und Deborah Winters). In seinem zweiten Film, Panik in Needle Park (1971, mit Kitty Winn und Richard Bright), spielt er einen Heroinabhängigen. Mit dieser Hauptrolle erregt Al Pacino die Aufmerksamkeit des Regisseurs Francis Ford Coppola (Apocalypse Now, Cotton Club), der gerade für den Mafia-Film Der Pate (1972, mit Diane Keaton und Robert Duvall) castet und Al Pacino die Rolle des Michael Corleone gibt. Der Newcomer spielt an der Seite von Marlon Brando (Die Faust im Nacken, Apocalypse Now) und ist mehr Zeit auf der Leinwand zu sehen als dieser. Der Film wird zum Blockbuster und Al Pacino für den Oscar nominiert, allerdings als bester Nebendarsteller - aus Protest boykottiert er die Preisverleihung. Mit Diane Keaton (Der Stadtneurotiker, Marvins Töchter) hat Al Pacino bis 1990 eine On-Off-Beziehung.

Al Pacino als gefeierter Charakterdarsteller

Nach dem Filmdrama Asphalt-Blüten (1973; mit Gene Hackman und Dorothy Tristan) spielt Al Pacino die Hauptrolle des Frank Serpico in dem Kriminalfilm Serpico (1973; mit Tony Roberts und Judd Hirsch), die ihm neben mehreren Nominierungen einen Golden Globe als bester Hauptdarsteller einbringt. Es folgt Der Pate Teil II (1974; mit Diane Keaton und Robert De Niro), der erste von zwei Fortsetzungsfilmen, der beim Publikum und bei der Kritik gleichermaßen einschlägt. Das Familienhaupt ist jetzt Al Pacino alias Don Michael Corleone. Robert De Niro spielt dessen Vater in jungen Jahren und bekommt für diese Rolle einen Oscar als bester Nebendarsteller. Für denselben Charakter erhält zwei Jahre zuvor Marlon Brando die begehrte Trophäe. Als Bankräuber Sonny Wortzik in dem Kriminalfilm Hundstage (1975; mit John Cazale und Charles Durning) erntet Al Pacino erneut riesigen Zuspruch. Heute gilt der Film als Klassiker des amerikanischen Films.

Die Titelrolle in Bobby Deerfield (1977; mit Marthe Keller und Anny Duperey) ermöglicht Al Pacino wieder einmal, seine große schauspielerische Bandbreite zu zeigen. Der Rennfahrer Bobby Deerfield wird Zeuge des tödlichen Unfalls eines Kollegen, diese Begegnung mit dem Tod verändert sein Leben. Das Justizdrama ...und Gerechtigkeit für alle (1979; mit John Forsythe und Lee Strasberg) wird hoch gelobt und von der Kritik als "boshaftester cineastischer Angriff auf das Justizsystem" bezeichnet.

In dem Gangsterfilm Scarface (1983; mit Mary Elizabeth Mastrantonio und Michelle Pfeiffer) spielt Al Pacino die Hauptrolle, den kubanischen Ex-Sträfling Antonio "Tony" Montana, der in den USA zu einem einflussreichen Drogenboss aufsteigt. Wegen der harten Gewaltszenen ist der Film zunächst umstritten, entwickelt sich aber bald zu einem Kultfilm.

Nach einer vierjährigen Filmpause - Al Pacino kehrt auf die Theaterbühnen zurück - dreht er den Thriller Sea of Love - Melodie des Todes (1989; mit Ellen Barkin und John Goodman). Im folgenden Jahr feiert Michael Corleone sein Leinwand-Comeback in Der Pate Teil III, (1990; mit Diane Keaton, Sofia Coppola) gewissermaßen dem Epilog der Mafia-Saga. In der romantischen Filmkomödie Frankie & Johnny finden Al Pacino - als Koch Johnny - und Michelle Pfeiffer, welche die Kellnerin Frankie spielt, zueinander. In der Literaturverfilmung Der Duft der Frauen (1992; mit Philip Seymour Hoffman, Gabrielle Anwar) verkörpert Al Pacino, Oskar-gekrönt, den blinden und unberechenbaren Lieutenant Colonel Frank Slade. Zu einem Klassiker wird auch das Filmdrama Glengarry Glen Ross (1992; mit Jack Lemmon und Alec Baldwin). Al Pacino füllt seine Rolle, den Immobilienmakler Ricky Roma, wie gewohnt intensiv und bis in alle charakterlichen Nuancen aus.

Al Pacino auf dem Höhepunkt seines Ruhms

Zum ersten Mal spielen Al Pacino und Robert De Niro (Meine Braut, ihr Vater und ich, Wie ein wilder Stier) in dem Kriminalfilm-Drama Heat zusammen, denn bei Der Pate II teilen sie keine Szene. In dem Mystery-Thriller Im Auftrag des Teufels (1997; mit Keanu Reeves und Charlize Theron) zieht Al Pacino als Staranwalt John Milton seine Fäden, der sich als Satan persönlich entpuppt. Der Teufel kassiert die Menschen über deren Eitelkeit, da sie für Karriere und Status gern schon mal ihre Seele, ihre Bedürfnisse und die Liebe verraten. Das zeitlos gültige Menschheitsdrama im Thriller-Gewand wird zum Blockbuster und spielt über 150 Millionen Dollar ein.

Mit Donnie Brasco (1997; mit Johnny Depp und Michael Madsen) kehrt Al Pacino ins Mafia-Milieu zurück. Als altgedienter Mafioso Benjamin "Lefty" Ruggiero führt er Johnny Depp (Fluch der Karibik, The Tourist) als dessen Mentor in die Gangsterwelt ein - ohne zunächst zu wissen, dass der vermeintliche Juwelenhändler Donnie Brasco ein getarnter Spitzel ist und in Wahrheit der FBI-Agent Joseph D. "Joe" Pistone. Der Psycho-Thriller Insomnia wird zu einem neuerlichen Blockbuster, Al Pacino spielt den Polizeidetektiv Will Dormer, der in Alaska einen Mord aufklären soll. Dabei wird er begleitet von Robin Williams (Der Club der toten Dichter, Patch Adams) und Hilary Swank (Million Dollar BabyBoys Don't Cry). Die Darstellung des AIDS-Kranken Schwulenhassers Roy Cohn in der Mini-Fernsehserie Engel in Amerika (2003; mit Meryl Streep und Emma Thompson) bringt Al Pacino wieder einmal zahlreiche Preise ein und wird hoch gelobt. Im dritten Teil der Ocean's Trilogie von Steven Soderbergh (The Good German - In den Ruinen von BerlinErin Brockovich), der Ganovenkomödie Ocean's 13 (2007; mit George Clooney, Brad Pitt und Matt Damon) spielt Al Pacino den Casino-Besitzer Willy Bank, der es mit einer illustren Gang zu tun bekommt. In Ein Leben für den Tod (2010; mit Danny Huston und Susan Sarandon) setzt sich Al Pacino in der Emmy-gekrönten Rolle des Anwaltes Jack Kevorkian für aktive Sterbehilfe (Euthanasie) ein.

Als Ausrutscher darf man wohl den Auftritt von Al Pacino in der Travestie-Komödie Jack und Jill (2011; mit Katie Holmes und Johnny Depp) von und mit Adam Sandler (Kindsköpfe 1&2, 50 erste Dates) bezeichnen. Der Film erhält anno 2012 erstmals in der 32-jährigen Geschichte der Goldenen Himbeere alle Negativpreise in sämtlichen Kategorien, somit gehen auch zwei der unbegehrten Trophäen an Al Pacino: und zwar als Schlechtester Nebendarsteller sowie zusammen mit Adam Sandler als Schlechtestes Leinwandpaar. Doch bereits mit der 2012 entstandenen Gangsterkomödie Stand Up Guys mit Christopher Walken (James Bond 007 - Im Angesicht des Todes, Pulp Fiction) und Alan Arkin (Gattaca, Argo) rückt Al Pacino sein erstklassiges Schauspieler-Image wieder gerade.

Was große Blockbuster angeht, wird es um Al Pacino in den letzten Jahren deutlich ruhiger, doch seine Fans versorgt er weiterhin mit Anschauungsmaterial. Zum Beispiel spielt er in Mr. Collins' zweiter Frühling (2015; mit Jennifer Garner und Annette Bening) einen alternden Rocker, der sein Lotterleben ohne Rücksicht auf sein soziales Umfeld mit allen Ausschweifungen führt. Doch ein 40 Jahre alter und bislang ungeöffneter Brief von John Lennon stellt sein egoistisches Leben auf den Kopf. Seine Performance in dem Drama beschert Al Pacino noch einmal eine Nominierung für den Golden Globe.

Die Vita des Al Pacino beeindruckt nicht allein wegen des großen Erfolges, sondern auch wegen des Weges, den der Starschauspieler seit seiner Jugend zurücklegte und der ihn buchstäblich vom Tellerwäscher zum Millionär machte.

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